Häufige Fragen

Hier haben wir ein paar häufig gestellte Fragen mit unseren Antworten zusammengestellt:


RWE-Konzern

Wie ist die RWE-Strategie?

Unser Ziel ist es, in der Kombination von Ertragsstärke und Stabilität eines der führenden europäischen Energieunternehmen zu sein. Dieses Ziel realisieren wir durch die Fokussierung auf die europäischen Strom- und Gasmärkte. Wir decken alle wesentlichen Stufen der Wertschöpfungskette im Energiesektor ab: Beim Strom z.B. sind wir nicht nur Erzeuger, sondern auch Händler, Netzbetreiber und Vertriebsunternehmen. Auch im Gasgeschäft haben wir alle Wertschöpfungsstufen besetzt – vom Bohrloch bis zum Endkunden. Mit dieser Struktur können wir Marktschwankungen in einzelnen Bereichen flexibel ausgleichen.

Regionaler Schwerpunkt unserer Aktivitäten ist und bleibt Europa. Zu unseren Kernmärkten zählen wir Deutschland, Großbritannien, die Benelux-Region sowie Zentralost und Südosteuropa.

Langfristig können wir nur dann erfolgreich sein, wenn es uns gelingt, Energie bezahlbar, sicher und umweltfreundlich bereitzustellen. Eines unserer vorrangigen strategischen Ziele ist daher die Senkung des Kohlendioxid-Ausstoßes. Es gibt die Richtung vor bei der Modernisierung und Erweiterung unseres Stromerzeugungsportfolios. Darüber hinaus leisten wir mit umfangreichen Investitionen in Netze und Pipelines unseren Beitrag zur verlässlichen Verfügbarkeit von Strom und Gas. Ein weiterer Eckpfeiler unserer Strategie ist der Ausbau der Gas- und Ölförderung. Außerdem wollen wir unsere Aktivitäten stärker regional diversifizieren. In den kommenden Jahren werden die folgenden Leitlinien unser Handeln bestimmen:

  • Verbesserung der CO2-Emissionsbilanz: Unser laufendes Kraftwerks-Neubauprogramm wird einen wesentlichen Beitrag zur Reduzierung unserer CO2-Emissionen leisten. Unser langfristiges Emissionsminderungsziel orientiert sich an den durchschnittlichen Kohlendioxid-Emissionen je erzeugter Megawattstunde (MWh) Strom. Mit physischen und finanziellen Maßnahmen wollen wir unser CO2-Risiko bis spätestens 2020 auf das Durchschnittsniveau der Wettbewerber in unseren Märkten senken.
  • Wertsteigerndes Wachstum durch Ausbau der erneuerbaren Energien: RWE Innogy wird die Stromerzeugungskapazitäten auf Basis regenerativer Energien stark erhöhen. Bis 2014 sollen 4,5 Gigawatt (GW) in Bau oder Betrieb sein. Wir konzentrieren uns auf den Bau neuer Windkraftanlagen an Land und im Meer. Darüber hinaus investieren wir in Strom- und Wärmeerzeugung aus Biomasse und prüfen den Bau neuer Wasserkraftwerke.
  • Ausbau der Upstream-Position: Unsere jährliche Gas- und Ölproduktion wollen wir bis 2016 auf rund 70 Mio. Barrel Öläquivalente steigern. Damit würden wir mehr als doppelt so viel Gas und Öl fördern wie im abgelaufenen Geschäftsjahr.
  • Stärkere internationale Diversifikation: Angesichts steigender Standortrisiken wird eine breite regionale Aufstellung unseres Unternehmens immer wichtiger. Unsere Wachstumsinvestitionen tätigen wir bereits zu mehr als zwei Dritteln außerhalb Deutschlands. Der Anteil unserer ausländischen Aktivitäten am betrieblichen Konzernergebnis lag 2010 bei rund einem Viertel. Er soll mittelfristig deutlich steigen.

Zur Konzernstrategie

Welche Bilanzierungsregeln wendet RWE an und seit wann?

Im Geschäftsjahr 1998/1999 hat der RWE-Konzern seine Rechnungslegung von der Bilanzierung nach HGB auf International Accounting Standards (IAS bzw. IFRS) umgestellt. Seit dem 01.01.2004 wenden wir hierbei die Neufassung der Bilanzierung von Unternehmenszusammenschlüssen gemäß IFRS 3/IAS 36 und IAS 38 an. Verpflichtend ist diese Umstellung seit 2005.