Essen, 14. November 2013Diese Presseinformation ist mehr als zwei Jahre alt

RWE legt Ausblick für 2014 vor

  • Verringerte Ertragskraft in der konventionellen Erzeugung
  • Weitere Effizienzsteigerungen von 1 Mrd. Euro geplant
  • Prognose für 2013 bestätigt

In einem anhaltend schwierigen Marktumfeld ist das betriebliche Ergebnis der RWE AG in den ersten drei Quartalen des Jahres 2013 mit 4,6 Mrd. Euro annähernd stabil geblieben. Auch das EBITDA blieb gegenüber 2012 mit 6,7 Mrd. Euro nahezu unverändert. Das nachhaltige Nettoergebnis liegt bei 1,9 Mrd. Euro und damit geringfügig im Plus. Der Umsatz stieg leicht um 4% auf 39,9 Mrd. Euro. Hier profitierte der Konzern vor allem vom witterungsbedingt höheren Gasabsatz. Der Ausblick für das Gesamtjahr bleibt unverändert, RWE wird voraussichtlich alle im März veröffentlichten Prognosewerte für EBITDA, betriebliches Ergebnis und nachhaltiges Nettoergebnis erreichen können.

Diese stabile Entwicklung im Vergleich zum Vorjahr ist jedoch allein dem Einmaleffekt aus der erfolgreichen Revision des Gasbezugsvertrags mit Gazprom zuzuordnen. Die verringerte Ertragskraft des Konzerns – vor allem in der konventionellen Stromerzeugung – wird dagegen 2014 zu einem deutlichen Ergebnisrückgang führen. Vor diesem Hintergrund wird der Konzern weitere Schritte zur Effizienzsteigerung unternehmen, die an das bis Ende 2014 laufende Programm anschließen. „Wir haben weitere Maßnahmen mit einem Bruttovolumen von 1 Mrd. Euro identifiziert, die wir in den kommenden vier Jahren umsetzen wollen“, so erklärt Peter Terium, Vorstandsvorsitzender der RWE AG. „Allgemeine Kostensteigerungen gegengerechnet, versprechen wir uns von den zusätzlichen Effizienzmaßnahmen ein Ergebnispotenzial von mindestens 500 Mio. Euro, das ab 2017 in voller Höhe und nachhaltig zum Tragen kommt.“

Strom- und Gasabsatz in den ersten drei Quartalen 2013

RWE hat in den ersten neun Monaten des Jahres 200 Mrd. Kilowattstunden (kWh) Strom an externe Kunden geliefert, 4% weniger als im Vorjahreszeitraum. Zuzuordnen ist das vor allem der RWE Supply & Trading, die 2013 keine Stromauktionen für Industriekunden mehr abgehalten hat, zu denen sich RWE gegenüber dem Bundeskartellamt verpflichtet hatte.

Der Gasabsatz stieg um 16% auf 236,7 Mrd. kWh. Dazu trug der witterungsbedingt höhere Heizwärmeverbrauch bei Privat- und Gewerbekunden bei sowie Erfolge bei der Akquise im Segment der Weiterverteiler sowie der Industrie- und Geschäftskunden.

Investitionen niedriger als im Vorjahreszeitraum

Am Ende des Kraftwerkserneuerungsprogramms lagen die Sachinvestitionen in den ersten drei Quartalen des Jahres 2013 bei 2,9 Mrd. Euro und damit rund 0,5 Mrd. Euro unter dem Vorjahreswert. Insgesamt investierte RWE 3 Mrd. Euro.

Schulden gesenkt

Der Free Cash Flow – also Cash Flow aus operativer Tätigkeit, verringert um die Sachinvestitionen – lag mit 2,1 Mrd. Euro deutlich über dem Vergleichswert für 2012. Ebenso wie der Verkauf von Unternehmensteilen trug das zum Schuldenabbau bei. Ende September 2013 beliefen sich die Nettoschulden des Konzerns auf 30,8 Mrd. Euro und lagen damit 2,2 Mrd. Euro unter dem Wert vom Jahresende 2012.

Mitarbeiterzahl gesunken

Seit dem Jahresende 2012 hat sich die Mitarbeiterzahl um 4% verringert, zum 30. September 2013 beschäftigte RWE 67.267 Mitarbeiter.

Ausblick für 2013 und 2014

Der Ergebnisausblick bleibt für 2013 unverändert: Das EBITDA liegt voraussichtlich bei ca. 9 Mrd. Euro, das betriebliche Ergebnis bei ca. 5,9 Mrd. Euro und das nachhaltige Nettoergebnis bei ca. 2,4 Mrd. Euro.

Für das Geschäftsjahr 2014 geht das Unternehmen aus heutiger Sicht davon aus, ein EBITDA von 7,6 bis 8,1 Mrd. Euro, ein betriebliches Ergebnis von 4,5 bis 4,9 Mrd. Euro und ein nachhaltiges Nettoergebnis von 1,3 bis 1,5 Mrd. Euro zu erzielen.



Zukunftsbezogene Aussagen

Diese Pressemitteilung enthält Aussagen, die sich auf die zukünftige Entwicklung des
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Auf einen Blick – Eckdaten des RWE Konzerns


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