Essen, 20. Februar 2008Diese Presseinformation ist mehr als zwei Jahre alt

Bekanntmachung nach Art. 4 Abs. 2 der Verordnung (EG) Nr. 2273/2003: RWE Aktiengesellschaft beschließt Aktienrückkaufprogramm

Der Vorstand der RWE AG hat am 20. Februar 2008 beschlossen, dass im Zeitraum vom 21. Februar 2008 bis spätestens zum 17. Oktober 2008 Aktien der RWE AG (ISIN DE0007037129 (Stammaktien), ISIN DE0007037145 (Vorzugsaktien)) im Gegenwert von bis zu EUR 2,5 Mrd. zu den nachfolgend aufgeführten Bedingungen erworben werden sollen.

Der Vorstand macht damit von der durch die ordentliche Hauptversammlung der RWE AG am 18. April 2007 erteilten Ermächtigung zum Erwerb eigener Aktien in Höhe von bis zu 10% des Grundkapitals der Gesellschaft gemäß § 71 Abs. 1 Nr. 8 AktG Gebrauch. Die zurückgekauften Aktien können zu allen im Ermächtigungsbeschluss der Hauptversammlung vom 18. April 2007 vorgesehenen Zwecken verwendet werden.

Der Rückkauf erfolgt im Auftrag und für Rechnung der Gesellschaft durch von der Gesellschaft mandatierte Banken. Die Banken treffen ihre Entscheidungen über den Zeitpunkt des Erwerbs der Aktien und das jeweilige Erwerbsvolumen unabhängig und unbeeinflusst von der Gesellschaft. Der Rückkauf erfolgt über die Börse und wird so günstig wie möglich für die RWE AG durchgeführt. Der Kaufpreis je Aktie (ohne Erwerbsnebenkosten) darf hierbei den Durchschnitt der Schlusskurse der letzten drei Börsenhandelstage vor dem Erwerb im XETRA-Handelssystem an der Frankfurter Wertpapierbörse um nicht mehr als 10% über- oder unterschreiten.

Darüber hinaus wird die Bank verpflichtet, die Durchführungsbedingungen der Artikel 4 bis 6 der Verordnung Nr. 2273/2003 der Kommission vom 22. Dezember 2003 (EG-VO), die Vorgaben des Ermächtigungsbeschlusses der Hauptversammlung sowie sämtliche übrigen einschlägigen Bestimmungen zu beachten. Entsprechend Art. 5 Abs. 1 der EG-VO darf die Bank bei der Kaufpreisbestimmung nicht den Kurs des letzten an der betreffenden Börse unabhängig getätigten Abschlusses oder des derzeit höchsten unabhängigen Gebots überschreiten. Maßgeblich ist der höhere Wert. Entsprechend Art. 5 Abs. 2 der EG-VO darf die Bank an einem Tag nicht mehr als 25 % des durchschnittlichen täglichen Aktienumsatzes an der Börse, an welcher der Kauf erfolgt, erwerben. Der durchschnittliche Aktienumsatz ergibt sich aus dem durchschnittlichen täglichen Handelsvolumen der letzten zwanzig Börsentage vor dem Zeitpunkt des Erwerbs.

Das Aktienrückkaufprogramm kann im Einklang mit den zu beachtenden rechtlichen Vorgaben jederzeit ausgesetzt und wieder aufgenommen werden.

Es ist beabsichtigt, der am 17. April 2008 stattfindenden ordentlichen Hauptversammlung der RWE AG vorzuschlagen, den in der Hauptversammlung am 18. April 2007 gefassten Beschluss über die Ermächtigung des Vorstands zum Erwerb eigener Aktien aufzuheben und durch eine neue Ermächtigung zum Aktienrückkauf gemäß § 71 Abs. 1 Satz 1 Nr. 8 AktG zu ersetzen. Für den Fall, dass die derzeitige Ermächtigung am 17. April 2008 aufgehoben und durch eine neue Ermächtigung ersetzt wird, kann das Aktienrückkaufprogramm auf der Basis des neuen Ermächtigungsbeschlusses fortgesetzt werden.

Die Transaktionen werden in einer den Anforderungen des Art. 4 Abs. 4 EG-VO entsprechenden Weise spätestens am Ende des siebten Handelstages nach ihrer Ausführung bekannt gegeben. Zudem wird die RWE AG regelmäßig über die Fortschritte des Aktienrückkaufs unter www.rwe.com informieren.

Essen, 20. Februar 2008


RWE Aktiengesellschaft

Der Vorstand




Weiterführende Informationen als Links:



Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unser Investor Relations Team:

RWE Aktiengesellschaft
Investor Relations
Altenessener Straße 27
45141 Essen
Deutschland


T +49 (0) 201-5179-3112
E-Mail
RWE Aktiengesellschaft
Investor Relations
London Office
c/o RWE Supply & Trading
60 Threadneedle Street
London EC2R 8HP
United Kingdom
T +44 (0) 20 7015 5459
: Diese Presseinformation ist mehr als zwei Jahre alt