Essen, 22. Februar 2008Diese Presseinformation ist mehr als zwei Jahre alt

Betriebliches Ergebnis 15% über Vorjahr

  • Nachhaltiges Nettoergebnis um 21% verbessert
  • Dividendenvorschlag 3,15 Euro je Aktie
  • Sachinvestitionen mehr als 30 Mrd. Euro bis 2012
  • Strategie 2012: Mehr Wachstum, weniger CO2

Der RWE-Konzern hat seine Ertragslage 2007 gegenüber dem Vorjahr erneut verbessert: Das betriebliche Ergebnis stieg um 15% und das nachhaltige Nettoergebnis um 21%. Für 2008 erwartet der Konzern weiteres Ertragswachstum. RWE hat am 21. Februar 2008 damit begonnen, RWE-Aktien im Gegenwert von bis zu 2,5 Milliarden Euro zu erwerben. Das entspricht rund 5 Prozent des Aktienkapitals.

Auch mittelfristig hat der RWE-Konzern sich anspruchsvolle Ziele gesetzt: Das betriebliche Ergebnis soll bis 2012 um durchschnittlich 5% pro Jahr durch organisches Wachstum gesteigert werden. Das nachhaltige Nettoergebnis will der Konzern bis 2012 um durchschnittlich 5 bis 10% pro Jahr erhöhen. Bis 2012 soll die Erzeugungskapazität im Bereich der erneuerbaren Energien mehr als verdreifacht werden. Außerdem sieht das Unternehmen Potenzial, die CO2-Emissionen bis 2012 um fast 40 Mio. t und bis 2015 um weitere 20 Mio. t zu senken. Die Gasförderung will der Konzern bis 2012/13 verdoppeln. Darüber hinaus bereitet RWE den Eintritt in neue Märkte vor: In der Türkei wurde bereits eine Landesgesellschaft gegründet. Auch in Griechenland ist Wachstum geplant. Weitere südosteuropäische Märkte stehen ebenfalls auf der Agenda. Gleichzeitig prüft RWE Optionen in Russland.

Betriebliches Ergebnis und EBITDA zweistellig über Vorjahr

Trotz der hohen Belastungen aus der deutschen Netzregulierung und dem ungeplanten Kraftwerksstillstand in Biblis konnte RWE die Ertragslage 2007 weiter verbessern. Basis dafür war der positive Trend in der Stromerzeugung sowie ein außergewöhnlich gutes Handelsergebnis. Das EBITDA erhöhte sich um 10% auf 7,9 Mrd. Euro, das betriebliche Ergebnis um 15% auf 6,5 Mrd. Euro.

Nachhaltiges Nettoergebnis um 21% verbessert

Für die RWE-Dividendenpolitik ist das nachhaltige Nettoergebnis maßgebend, das Nettoergebnis, das um Einmaleffekte bereinigt ist: Im Berichtsjahr belief es sich auf knapp 3 Mrd. Euro. Das sind 21% mehr als 2006.

Dividendenvorschlag für 2007

Aufsichtsrat und Vorstand der RWE AG schlagen der Hauptversammlung am 17. April 2008 für das Geschäftsjahr 2007 eine Dividende von 3,15 Euro je Aktie vor. Bezogen auf das nachhaltige Nettoergebnis ergibt sich eine Ausschüttungsquote von 60%. Damit liegt die Ausschüttung am oberen Ende der angestrebten Zielquote von 50 bis 60%. Legt man die Jahresschlusskurse 2007 zugrunde, ergibt sich eine Dividendenrendite von 3,3% für Stamm- und 3,8% für Vorzugsaktien. Hiermit zählt RWE zu den dividendenstarken Titeln im DAX.

Umsatz operativ auf Vorjahresniveau

Der RWE-Konzern erwirtschaftete im zurückliegenden Geschäftsjahr einen Außenumsatz von 42,5 Mrd. Euro. Operativ, d.h. bereinigt um Konsolidierungs- und Währungseinflüsse, lag der Konzernumsatz um 2% über dem Vorjahresniveau.

Bereinigter Cash Flow steigt um 6%

2007 erzielte RWE einen Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit von 6,1 Mrd. Euro. Bereinigt um den im Vorjahr veräußerten britischen Wasserversorger Thames Water hat sich der Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit um 6% erhöht. Der Free Cash Flow – also der Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit abzüglich der Investitionen in Sachanlagen – belief sich auf rund 2 Mrd. Euro und lag damit um 12% unter dem Wert des Vorjahres. Ausschlaggebend dafür war ebenfalls der verringerte Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit infolge des Verkaufs von Thames Water.

Sachinvestitionen im Energiegeschäft um 18% gesteigert

RWE investierte im Berichtsjahr 4,2 Mrd. Euro. Gegenüber dem Vorjahr verringerten sich die Ausgaben für Sachanlagen um 10%. Grund für den niedrigeren Wert war, dass im Vorjahreswert noch die Investitionen von Thames Water enthalten waren. Im Energiegeschäft stiegen die Sachinvestitionen um 18% auf 3,4 Mrd. Euro. Zusätzliche Mittel flossen hier vor allem in den Neubau von Kraftwerken.

Mitarbeiterzahl um knapp 3% gestiegen

Zum 31. Dezember 2007 beschäftigte der RWE-Konzern 63.439 Mitarbeiter, davon über die Hälfte in Deutschland. Gegenüber Ende 2006 stieg der Personalstand um 1.714 Mitarbeiter bzw. 2,8%. In Deutschland wuchs die Belegschaft um 517 Mitarbeiter. Zum Jahresende 2007 erlernten 2.918 junge Menschen bei RWE einen Beruf. Wie in den Vorjahren bildete der Konzern damit weit über den eigenen Bedarf aus.

Ausblick 2008

RWE setzt sich anspruchsvolle operative und finanzielle Ziele: Beim EBITDA und beim betrieblichen Ergebnis erwartet das Unternehmen, mindestens das Niveau des Vorjahres erreichen zu können. Beim Nettoergebnis rechnet der Konzern mit einem Anstieg um mehr als 10%. Das um Sondereffekte bereinigte nachhaltige Nettoergebnis wird voraussichtlich ebenfalls um über 10% zulegen. Der Konzern rechnet auch damit, dass 2008 der Umsatz steigt.

Mit durchschnittlich 6,5 Mrd. Euro Sachinvestitionen pro Jahr wird der Konzern seinen bisherigen Investitionsplan um fast ein Drittel aufstocken. Bis 2012 will RWE damit insgesamt mehr als 30 Mrd. Euro investieren – das größte Investitionsprogramm in der RWE-Geschichte. Mit dem bis Ende 2010 laufenden Programm zur Effizienzsteigerung will das Unternehmen in diesem Jahr einen Ergebnisbeitrag von rund 100 Mio. Euro erwirtschaften. Bis Ende 2010 soll das Programm das jährliche Ergebnisniveau schrittweise um insgesamt 600 Mio. Euro verbessern. Das Unternehmen plant nun, dieses Ziel im laufenden Jahr anzuheben.

Zukunftsbezogene Aussagen

Diese Pressemitteilung enthält Aussagen, die sich auf die zukünftige Entwicklung des RWE-Konzerns und seiner Gesellschaften sowie wirtschaftliche und politische Entwicklungen beziehen. Diese Aussagen stellen Einschätzungen dar, die wir auf Basis aller uns zum jetzigen Zeitpunkt zur Verfügung stehenden Informationen getroffen haben. Sollten die zugrunde gelegten Annahmen nicht eintreffen oder weitere Risiken eintreten, so können die tatsächlichen Ergebnisse von den zurzeit erwarteten Ergebnissen abweichen. Eine Gewähr können wir für diese Angaben daher nicht übernehmen.


Weiterführende Informationen als Download:
Eckdaten 2007 auf einen Blick
Charts zur Bilanzpressekonferenz
Redenpaket zur Bilanzpressekonferenz



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