Essen, 11. November 2008Diese Presseinformation ist mehr als zwei Jahre alt

RWE steigert betriebliches Ergebnis in den ersten drei Quartalen 2008 um 5%

  • Nachhaltiges Nettoergebnis 20% über Vorjahr
  • Konzern will Investitionen planmäßig realisieren
  • Jahresprognose für 2008 bekräftigt
  • Ausschüttungsquote für 2008 auf 70 bis 80% angehoben
  • Zahl der Mitarbeiter wächst um 3%

Für das Geschäftsjahr 2008 hat RWE den Ausblick erneut bekräftigt. Der Konzern plant, als Dividende für das Geschäftsjahr 2008 statt bisher 50 bis 60% nunmehr 70 bis 80% des nachhaltigen Nettoergebnisses auszuschütten. Die ersten drei Quartale zeigen einen stabilen positiven Trend: Das Unternehmen hat das betriebliche Ergebnis um 5% gesteigert, das nachhaltige Nettoergebnis um 20%.

Energieabsatz über Vorjahr

In den ersten neun Monaten des Jahres lieferte RWE 236 Mrd. kWh Strom, 3% mehr als im Vorjahr. Im dritten Quartal gewann der Konzern per Saldo neue Kunden in Deutschland. Mitte November führt das Unternehmen ein neues, nahezu CO2-freies Stromprodukt unter dem Namen „RWE ProKlima Strom 2011“ ein. Dafür werden 32% des Stroms aus erneuerbaren Energien und 68% aus deutschen Kernkraftwerken geliefert.

Außenumsatz um 14% gestiegen

Der RWE-Konzern erwirtschaftete in den ersten drei Quartalen 2008 einen Außenumsatz von 34,5 Mrd. Euro. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum ist das ein Plus von 14%. Bereinigt um wesentliche Währungs- und Konsolidierungseinflüsse sind die Erlöse um 16% gestiegen.

Betriebliches Ergebnis um 5% verbessert

Das betriebliche Ergebnis stieg um 5% auf 5,8 Mrd. Euro. Die Ertragsverbesserung stammt größtenteils aus der deutschen Stromerzeugung. Hierzu beigetragen hat, dass das Kernkraftwerk Biblis wieder ans Netz genommen werden konnte. Im Energiehandel verbuchte das Unternehmen ein erfolgreiches drittes Quartal. Belastend wirkten die verringerte Zuteilung von Emissionszertifikaten für die Stromerzeugung und die Netzentgeltkürzungen durch die deutsche Regulierungsbehörde.

Nachhaltiges Nettoergebnis um 20% über Vorjahresniveau

Das nachhaltige Nettoergebnis erhöhte sich auf 3,1 Mrd. Euro. Dies ist ein Zuwachs um 20% gegenüber dem Vorjahr.

Effizienzsteigerungsprogramm im Plan

Das RWE-Programm zur Effizienzsteigerung verläuft nach Plan. Insgesamt sind Maßnahmen zur Erlössteigerung und Kostensenkung vorgesehen, die das jährliche Ergebnisniveau bis Ende 2012 schrittweise um 1,2 Mrd. Euro verbessern werden. Das Unternehmen ist zuversichtlich, den für das laufende Jahr geplanten Ergebnisbeitrag von 100 Mio. Euro zu erreichen.

Investitionen um 37% über Vorjahresniveau

Der RWE-Konzern hat in den ersten drei Quartalen 3,4 Mrd. Euro für Investitionen eingesetzt. Den Vorjahreswert, der American Water noch enthält, hat das Unternehmen damit um 37% übertroffen. Die Investitionen in Sachanlagen beliefen sich auf 2,5 Mrd. Euro und lagen damit um 5% über Vorjahresniveau. Bereinigt um American Water erhöhten sie sich um 27%.

RWE beteiligt sich an britischem Offshore-Windpark

RWE hat sich Anfang November mit 50% am Bau und Betrieb des Offshore Windparks Greater Gabbard vor der Südostküste Großbritanniens beteiligt. Das Gesamtinvestitionsvolumen für RWE und den Projektpartner Scottish and Southern Energy beträgt 1,3 Mrd. britische Pfund. Der Windpark wird 2011 über 140 Turbinen mit einer Gesamtleistung von 509 MW verfügen und damit einer der größten in Europa sein.

Solide Finanzierung - geringe Auswirkungen der Finanzkrise

RWE ist von der aktuellen Finanzmarktkrise nur in begrenztem Umfang betroffen. Der Kapitalmarkt bescheinigt dem Konzern eine hohe Bonität. Basis dafür ist die solide Finanzierung. Das Unternehmen verfügt über einen starken operativen Cash Flow und erhebliche liquide Mittel.

Mitarbeiterzahl um 3% gestiegen

Zum 30. September 2008 beschäftigte der RWE-Konzern 65.440 Mitarbeiter, davon 60% in Deutschland. Gegenüber dem 31. Dezember 2007 hat sich die Personalzahl um 2.000 Beschäftigte bzw. 3,2% erhöht. Im Zuge des Kraftwerks-Investitionsprogramms hat vor allem RWE Power neue Stellen geschaffen. Auch RWE npower verzeichnete Zuwächse in Vertrieb und Kundenservice.

F&E: Emissionsverringerung und Elektromobilität

In den ersten drei Quartalen 2008 hat RWE 58 Mio. Euro in Forschung und Entwicklung aufgewendet. Effizienzsteigerung und Emissionssenkung in fossil befeuerten Kraftwerken bildeten den Schwerpunkt der F&E-Maßnahmen. Dabei setzt RWE auf die Zusammenarbeit mit Partnern aus dem Anlagenbau und der chemischen Industrie. Im September starteten RWE und Daimler eine Gemeinschaftsinitiative zur Entwicklung und Erprobung eines alltagstauglichen Mobilitätskonzepts für Elektroautos in Berlin.

Ausblick 2008

Der Außenumsatz des RWE-Konzerns wird 2008 voraussichtlich um mehr als 10% über dem Niveau des Vorjahres liegen. Beim betrieblichen Ergebnis erwartet das Unternehmen weiterhin, mindestens das Niveau von 2007 zu erreichen. RWE bekräftigt auch seine Prognose, das nachhaltige Nettoergebnis um mehr als 10% zu steigern. Das nachhaltige Nettoergebnis ist Basis für die Dividendenbemessung.

Zukunftsbezogene Aussagen

Diese Pressemitteilung enthält Aussagen, die sich auf die zukünftige Entwicklung des RWE-Konzerns und seiner Gesellschaften sowie wirtschaftliche und politische Entwicklungen beziehen. Diese Aussagen stellen Einschätzungen dar, die wir auf Basis aller uns zum jetzigen Zeitpunkt zur Verfügung stehenden Informationen getroffen haben. Sollten die zugrunde gelegten Annahmen nicht eintreffen oder weitere Risiken eintreten, so können die tatsächlichen Ergebnisse von den zurzeit erwarteten Ergebnissen abweichen. Eine Gewähr können wir für diese Aussagen daher nicht übernehmen.


Weiterführende Informationen als Download:
Auf einem Blick (Tabelle)
Bericht über die ersten drei Quartale 2008 (PDF-Version)
Chartpräsentation zur Investoren-Telefonkonferenz von Dr. Rolf Pohlig, Finanzvorstand der RWE AG (PDF-Download)
Rede zur Telefonkonferenz für Journalisten von Dr. Rolf Pohlig, Finanzvorstand der RWE AG (PDF-Download)


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