Essen, 14. Mai 2009Diese Presseinformation ist mehr als zwei Jahre alt

RWE senkt Gaspreise erneut um bis zu 15 %

  • 880 zusätzliche Mitarbeiter seit Jahresende
  • Betriebliches Ergebnis steigt im ersten Quartal um 5 %
  • RWE bestätigt Ergebnisprognose für 2009
  • 30 % höhere Sachinvestitionen im Vorjahresvergleich

Der RWE-Konzern ist erfolgreich ins Geschäftsjahr 2009 gestartet: Im ersten Quartal steigerte der Konzern das betriebliche Ergebnis um 5 %. Das nachhaltige Nettoergebnis legte um 6 % zu. Ausschlaggebend hierfür war ein außergewöhnlich hoher Ergebnisbeitrag aus dem Handelsgeschäft und den Gas-Midstream-Aktivitäten von RWE Supply & Trading.

Zum 1. Juli 2009 senkt RWE in diesem Jahr zum dritten Mal die Gaspreise für deutsche Haushaltskunden. Sie können sich auf Preissenkungen um bis zu 15 % freuen. Die Kunden profitieren damit von gesunkenen Beschaffungskosten, die RWE zeitnah weitergibt. Zusammen mit den Reduzierungen zum 1. Januar und zum 1. April entspricht dies einer Senkung um etwa ein Drittel seit Ende 2008: In einem Einfamilienhaus mit einem durchschnittlichen Jahresverbrauch von 20.000 Kilowattstunden werden dadurch Kosten von bis zu 450 Euro im Jahr eingespart.

Die Entwicklung der Kundenzahlen bei RWE verläuft weiterhin positiv. Bereits im zweiten Halbjahr 2008 verzeichnete RWE einen Nettokundenanstieg von rund 80.000 Kunden. Im ersten Quartal konnte der Vertrieb nun erneut per Saldo 30.000 private Stromkunden gewinnen.

Noch im dritten Quartal will der RWE-Konzern die Übernahme des niederländischen Energieversorgers Essent abschließen. Das Investitionsprogramm in einer Gesamthöhe von 26 Mrd. € bis 2012 setzt RWE wie geplant um.

Stromgeschäft mit Haushaltskunden stabil – mit Industriekunden rückläufig
Der Stromabsatz an Haushaltskunden nahm aufgrund der gestiegenen Kundenzahlen leicht zu. Dagegen war das Geschäft mit Industriekunden vom allgemeinen konjunkturbedingten Rückgang der Produktion geprägt. Den Gasabsatz hat RWE im ersten Quartal auf dem Niveau des vergleichbaren Vorjahreszeitraums gehalten. Insgesamt profitierte RWE beim Strom- und Gasabsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von der kühlen Witterung im ersten Quartal 2009.

Außenumsatz um 8 % über Vorjahresniveau
Der RWE-Konzern erwirtschaftete im ersten Quartal 2009 einen Außenumsatz von 14,5 Mrd. €. Gegenüber 2008 ist das ein Plus von 8 %. Bereinigt um Wechselkurseffekte stiegen die Konzernerlöse um 12 %.

Betriebliches Ergebnis um 5 % über Vorjahr
Die Ertragslage des RWE-Konzerns hat sich im ersten Quartal 2009 gegenüber Vorjahr weiter verbessert. Das EBITDA stieg um 5 % auf 3,1 Mrd. €, das betriebliche Ergebnis um ebenfalls 5 % auf 2,6 Mrd. €. Maßgeblich dafür war ein außergewöhnlich hoher Ergebnisbeitrag von RWE Supply & Trading, der allerdings nicht auf das Gesamtjahr hochgerechnet werden kann.

Nachhaltiges Nettoergebnis 6 % höher
Im ersten Quartal 2009 betrug das nachhaltige Nettoergebnis des RWE-Konzerns 1,5 Mrd. € und lag damit 6 % höher als im Vergleichszeitraum 2008. Das um Sondereinflüsse bereinigte nachhaltige Nettoergebnis ist maßgeblich für die Dividende von RWE.

Sachinvestitionen um 30 % gesteigert
RWE setzt trotz der Finanz- und Wirtschaftskrise das größte Investitionsprogramm seiner Geschichte um. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum verdreifachte der Konzern seine Gesamtinvestitionen im ersten Quartal auf 2,1 Mrd. €. Die Sachinvestitionen stiegen um 30 % auf 853 Mio. €. Alle Unternehmensbereiche verzeichneten hier Zuwächse.

Über 40 % der Sachinvestitionen entfielen auf RWE Power. Dynamisch entwickeln sich auch die Sachinvestitionen bei RWE Innogy. Im Vordergrund stehen Windkraftprojekte wie der Bau des 90-MW-Offshore-Windparks Rhyl Flats in Großbritannien. Das britische Tochterunternehmen RWE npower bereitet den Bau für das 2.000-MW-Gas-und-Dampf-Kraftwerk (GuD) am Standort Pembroke vor. Eine weitere 1.650-MW-GuD-Anlage wird derzeit in Staythorpe errichtet.

Mitarbeiterzahl gestiegen
Zum 31. März 2009 beschäftigte der RWE-Konzern 66.786 Mitarbeiter, davon knapp 60 % in Deutschland. Gegenüber dem 31. Dezember 2008 stieg die Personalzahl in Deutschland um 492. Konzernweit waren es 878 Beschäftigte bzw. 1,3 % mehr. Mit Ausnahme von RWE Energy haben alle Bereiche ihr Personal aufgestockt.

Ausblick 2009
Trotz der ungünstigen konjunkturellen Entwicklung in Europa erwartet RWE weiterhin ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2009.

Der Konzern geht davon aus, dass der Außenumsatz 2009 auf Höhe des Vorjahres liegen wird. Die Auswirkungen der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise betreffen das operative Geschäft nur in vergleichsweise geringem Maße. Der Stromverbrauch geht zwar zurück. Positiv wirkt aber der in den Vorjahren getätigte Verkauf unserer Stromerzeugung auf Termin. Er erfolgte zu Preisen, die höher liegen als die aktuellen Marktpreise. Beim EBITDA erwartet RWE, in der Größenordnung des Vorjahreswertes abzuschließen. Gleiches gilt für das betriebliche Ergebnis und das nachhaltige Nettoergebnis.



Zukunftsbezogene Aussagen
Diese Pressemitteilung enthält Aussagen, die sich auf die zukünftige Entwicklung des
RWE-Konzerns und seiner Gesellschaften sowie wirtschaftliche und politische Entwicklungen beziehen. Diese Aussagen stellen Einschätzungen dar, die wir auf Basis aller uns zum jetzigen Zeitpunkt zur Verfügung stehenden Informationen getroffen haben. Sollten die zugrunde gelegten Annahmen nicht eintreffen oder weitere Risiken eintreten, so können die tatsächlichen Ergebnisse von den zurzeit erwarteten Ergebnissen abweichen. Eine Gewähr können wir für diese Angaben daher nicht übernehmen.


Weiterführende Informationen als Download:
Eckdaten
Bericht über das erste Quartal 2009
Rede zur Pressetelefonkonferenz von Dr. Rolf Pohlig, Finanzvorstand


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