Essen, 13. November 2014Diese Presseinformation ist mehr als zwei Jahre alt

RWE bestätigt Prognose für 2014

  • Positive Entwicklung beim Cash Flow
  • Nettofinanzschulden gesenkt

Das anhaltend niedrige Preisniveau im Stromgroßhandel und die ungewöhnlich milde Witterung prägen weiterhin die Geschäftsentwicklung der RWE AG im Jahr 2014. In den ersten drei Quartalen ging das betriebliche Ergebnis erwartungsgemäß auf 2,9 Mrd. Euro zurück und lag damit 31% unter dem Vorjahreswert. Das EBITDA sank um 22% auf 4,7 Mrd. Euro zurück, das nachhaltige Nettoergebnis – die Basis für die Berechnung der Dividende – sank um 60% auf 763 Mio. Euro. Allerdings fallen diese Rückgänge auch deshalb so deutlich aus, weil zum einen das Vorjahr von einer hohen Einmalzahlung aus dem Preisrevisionsverfahren zu Gasbezugsverträgen geprägt war und weil zum anderen das Ergebnis der RWE Dea angesichts des laufenden Verkaufsprozesses nicht mehr im nachhaltigen Nettoergebnis enthalten ist. Der Umsatz des Konzerns sank um 9% auf 35,3 Mrd. Euro.

Angesichts dieser planmäßigen Entwicklung bleibt der Ausblick für das Gesamtjahr unverändert. RWE wird voraussichtlich die zuletzt im August bestätigten Prognosewerte für EBITDA, betriebliches Ergebnis und nachhaltiges Nettoergebnis erreichen können.

„Trotz des Ergebnisrückgangs gab es in den ersten drei Quartalen mehr Licht als Schatten,“ fasst Peter Terium, Vorstandsvorsitzender der RWE AG, zusammen. Dazu gehörten vor allem die positive Entwicklung beim Cash Flow und beim Free Cash Flow. Dank des hohen Mittelzuflusses konnte RWE die Nettofinanzschulden um 2,3 Mrd. Euro senken.

Darüber hinaus konnte sich RWE mit allen in Frage kommenden Kraftwerken in Großbritannien für den neuen britischen Kapazitätsmarkt präqualifizieren. Ab dem Winter 2018 sollen Kraftwerke dort eine Vergütung dafür erhalten, dass sie dem Markt gesicherte Leistung zur Verfügung stellen.

Strom- und Gasabsatz in den ersten drei Quartalen 2014

RWE hat in den ersten neun Monaten des Jahres 192 Mrd. Kilowattstunden (kWh) Strom an externe Kunden geliefert, 4% weniger als im Vorjahreszeitraum. Der Absatz im Segment der Privat- und Gewerbekunden ging vornehmlich witterungsbedingt zurück. Außerdem schlagen sich im rückgängigen Absatz der Verkauf einer britischen Vertriebstochter sowie der grundsätzliche Trend zum Energiesparen nieder. Bei Industrie- und Geschäftskunden profitierte das Unternehmen von Akquiseerfolgen und einer teilweise höheren Stromnachfrage.

Der Gasabsatz ist erfahrungsgemäß deutlich abhängiger von der Witterung als der Stromabsatz und ging um 19% auf 185 Mrd. kWh zurück.

Investitionen 10% niedriger als im Vorjahr

Gegen Ende des Kraftwerkserneuerungsprogramms lagen die Sachinvestitionen in den ersten drei Quartalen des Jahres 2014 bei 2,2 Mrd. Euro und damit knapp 0,3 Mrd. Euro unter dem Vorjahreswert. Insgesamt investierte RWE 2,3 Mrd. Euro.

Nettofinanzschulden gesenkt

Vor allem der hohe Free Cash Flow – also der Cash Flow aus operativer Tätigkeit, abzüglich der Sachinvestitionen – in Höhe von 2,6 Mrd. Euro trug zur Senkung der Nettofinanzschulden auf 8 Mrd. Euro bei. Dem stand aber ein Anstieg der Pensionsrückstellungen gegenüber, so dass die Höhe der Nettoschulden bei 30,7 Mrd. Euro fast unverändert blieb.

Mitarbeiterzahl gesunken

Seit dem Jahresende 2013 hat sich die Mitarbeiterzahl erneut verringert, und zwar um 7%. Zum Quartalsstichtag arbeiteten 60.439 Menschen (umgerechnet in Vollzeitstellen) bei RWE; RWE Dea ist hier nicht mit eingerechnet.

Ausblick für 2014

Der Ergebnisausblick bleibt aus heutiger Sicht für 2014 unverändert: Das EBITDA wird voraussichtlich in der Größenordnung von 6,4 bis 6,8 Mrd. Euro liegen, das betriebliche Ergebnis bei 3,9 bis 4,3 Mrd. Euro und das nachhaltige Nettoergebnis bei 1,2 bis 1,4 Mrd. Euro. Der Außenumsatz wird eine Größenordnung von 50 Mrd. Euro erreichen.



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