Finanzierungsstrategie

Solide Finanzen - eine Leitlinie der RWE-Strategie

RWE deckt den Finanzbedarf überwiegend mit den Mittelzuflüssen, die wir aus der laufenden Geschäftstätigkeit erzielen. Darüber hinaus stehen uns eine Reihe von flexiblen Finanzierungsinstrumenten zur Verfügung.

Finanzierung: Flexible Struktur und breit gefächerte Quellen

(Stand: 30. September 2011)

Das Debt Issuance Programm (DIP) dient der langfristigen Refinanzierung am Kapitalmarkt. Im Rahmen dieses Programms können wir Anleihen mit einem maximalen Nominalvolumen von insgesamt 30 Mrd. € begeben. Ende September 2011 waren Papiere im Nominalwert von 14,8 Mrd. € im Umlauf.

Im September 2010 haben wir zudem eine Hybridanleihe mit einem Volumen von 1,75 Mrd. € begeben, einer Mischform von Eigen- und Fremdkapitalfinanzierung.

Neben dem DIP können wir ein Commercial Paper Programm über 5 Mrd. US$ nutzen, das für die kurzfristige Finanzierung am Geldmarkt vorgesehen ist. Zum 30. September 2011 standen Commercial Paper von RWE über umgerechnet 2,5 Mrd. € aus.

Als zusätzliche Liquiditätsreserve dient uns eine Kreditlinie über 4,0 Mrd. €, die wir im November 2010 abgeschlossen haben. Sie hat eine Laufzeit von zunächst fünf Jahren. RWE kann jeweils im November 2011 und 2012 beantragen, dass die Kreditlinie bis November 2016 bzw. 2017 verlängert wird.

Weder die genannten Finanzierungsinstrumente noch die laufenden Kreditlinien verpflichten uns, bestimmte Zinszahlungs-, Verschuldungs- oder Mindestkapitalgrenzen zu beachten, bei deren Verletzung wir zur vorzeitigen Rückzahlung, zur Stellung von Sicherheiten oder zu erhöhten Zinszahlungen verpflichtet wären. Ebenso wenig müssen wir ein vorgegebenes Rating einhalten.