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Anliegerbeiträge

Gebühren, die die Kommunen vom Eigentümer für die Erschließung des Grundstücks sowie für die Nutzung des öffentlichen Kanalnetzes erheben.

Auflassung

Die Einigung des Käufers und Verkäufers über das Grundstücksgeschäft. Diese wird durch den Notar beurkundet.

Auflassungsvormerkung

Eintragung im Grundbuch zur Absicherung des Käufers. Der Verkäufer kann die Immobilie danach nicht anderweitig verwerten, z.B. Beleihung oder Verkauf an Dritte.

Basiszinssatz

Von der Deutschen Bundesbank festgesetzter Zinssatz.

Baubeginn

Tag an dem die Bauarbeiten auf dem Grundstück beginnen.

Baukostenzuschuss (BKZ)

siehe Ortsnetzkosten (ONK)

Baulasten

Im Baulastenverzeichnis eingetragene Verpflichtung zu Gunsten eines Nachbargrundstücks. z.B. Abstandsflächenbaulast. Das Baulastenverzeichnis kann bei der jeweiligen Kommune eingesehen werden.

Bebauungsplan

Planungsgrundlage, die die Bebaubarkeit des Grundstücks festlegt und bei der Kommune eingesehen werden kann.

Bebauungsverpflichtung

Frist innerhalb derer das Grundstück bebaut werden muss. Dies wird im Notarvertrag geregelt.

Besitzübergang

Tag, ab dem der Käufer das Grundstück nutzen kann.

Dienstbarkeiten

Im Grundbuch eingetragene Nutzungsrechte.

Gerichtskosten

Gebühren, die vom Gericht für die Auflassungsvormerkung/Eigentumsumschreibung erhoben werden.

Grundbuch

Jedes Grundstück ist in einem Grundbuchblatt registiert. In Abteilung I steht der Eigentümer, in Abteilung II Belastungen (z.B. Dienstbarkeiten) und in Abteilung III Grundschulden und Hypotheken.

Grunderwerbsteuern

Steuern (5%), die vom Erwerber beim Kauf eines bebauten oder unbebauten Grundstücks gezahlt werden müssen.

Grundpfandrechte

Grundbuchliche Absicherung von Krediten.

Hausanschlüsse

Anschluss des Gebäudes an die Versorgungsnetze (z.B. Strom, Gas; Wasser, Telekommunikation)

Kanalgrundstücksanschlüsse

Entsorgungsleitungen von der Grundstücksgrenze in das öffentliche Kanalnetz

Kataster

Das Kataster bzw. Liegenschaftskataster verzeichnet alle Flurstücke, in dem die geometrische Lage, die baulichen Anlagen (z.B. Gebäude), die Art der Nutzung und Größe beschrieben wird.

Kaufpreiszahlung/-fälligkeit

Tag an dem der Kaufpreis beim Verkäufer eingegangen sein muss. Regelungen hierüber werden im Kaufvertrag vereinbart

Kaufpreisnebenkosten

setzen sich zusammen aus Notar-, Gerichtskosten und Grunderwerbssteuer

Lasten

Grundbesitzabgaben oder Grundsteuern

Marklergebühr/Courtage

Vermittlungsgebühr bei Immobiliengeschäften. Diese fällt i.d.R. bei RWE Power nicht an.

Negativbescheinigung

I.d.R. Verzicht der Kommune auf das gesetzliche Vorkaufsrecht

Notar

Der Notar ist in Deutschland als unabhängiger Träger eines öffentlichen Amtes für die Beurkundung von Willenserklärungen (z.B. Grundstückskauf, Hauskauf, Testamente) auf dem Gebiet der vorsorgenden Rechtspflege tätig.

Notarvertrag

Der Notarvertrag ist ein vom Notar beurkundeter Vertrag bei Immobilengeschäften.

Notaranderkonto

Ein beim Notar geführtes, gebührenpflichtiges Konto, auf dem, wenn im Vertrag vorgesehen, der Kaufpreis bis zum Eintritt bestimmter Voraussetzungen (z.B. Eigentumsumschreibung) hinterlegt wird.

Ortsnetzkosten (ONK)

anteilige Kosten für die Herstellung der Versorgungsleitungen im öffentlichen Verkehrsraum -> Baukostenzuschuss (BKZ)

Rückauflassung

Die Einigung des Käufers und Verkäufers über die Rückabwicklung des Grundstücksgeschäft. Diese wird durch den Notar beurkundet.

Rückauflassungsvormerkung

Eintragung im Grundbuch zur Absicherung der Rückabwicklung

Vermessung

Rechtmäßige Ermittlung von Grenzen eines Flurstücks