Willkommen auf der Bürgerinformationsseite Völkersen
Diese Internetseiten dienen der Information zur Benzol-Verunreinigung in der Nähe von Völkersen. RWE Dea nimmt die Fragen und Sorgen der anwohnenden Bürgerinnen und Bürger sehr ernst. Unsere Erkenntnisse zu Schadensursache, Schadensausmaß sowie den daraus resultierenden Sanierungsmaßnahmen werden wir der Öffentlichkeit auf diesen Seiten zur Verfügung stellen. Wir möchten mit dieser Website zeitnah und transparent informieren.
18. Mai 2012 - Keine Fracking-Schäden bekannt
Entgegen der jüngsten Berichterstattung gibt es in Völkersen keine Fracking-Schäden. Die aufgetretene Problematik an den Lagerstättenwasserleitungen, die in Teilbereichen zur Verunreinigung des oberflächennahen Grundwassers durch Benzol geführt hat, steht mit der Fracking-Methode in keinem Zusammenhang. Vielmehr ist bei dem Pipelinenetz zum Transport des Lagerstättenwassers ein Materialproblem erkannt worden. Das Leitungsnetz wurde bereits im Dezember stillgelegt und wird im Rahmen der definierten Sanierungsmaßnahmen vollständig entfernt werden. Das genehmigte Sanierungskonzept für ersten Teilbereich ist in Umsetzung. Hierbei wird das oberflächennahe Grundwasser durch die Air-Sparging-Methode (siehe unten) von Benzol gereinigt.
In den Medien wird berichtet, dass 120 bis 150 Hektar Land von der Verunreinigung betroffen seien. Tatsächlich wurde entlang von Verunreinigung betroffenen Leitungsabschnitten ein Sanierungsstreifen definiert, der auf einer Fläche von rund 40 Hektar nicht bewirtschaftet wird. Die Bewirtschafter der Flächen sind für die entstandenen Nachteile entschädigt worden. RWE Dea steht im Dialog mit allen Grundstückseigentümern und -nutzern.
11. Mai 2012 - Wittorf Z1: Anlage nach Rauchentwicklung im sicheren Zustand
Auf dem Gelände des Betriebsplatzes Wittorf Z1 der RWE Dea AG kam es heute zu einer Rauchentwicklung an zwei Filtereinheiten. RWE Dea hat die zuständigen Behörden und die Feuerwehr unverzüglich alarmiert.
Die Rauchentwicklung wurde durch die Zuführung von Stickstoff gestoppt. Inzwischen sind die Behälter demontiert und in einer Stahlwanne gelagert worden, die mit Wasser gefüllt wurde. Auch die Aktivkohle in den Filtern wurde mit Wasser geflutet. Die Anlage insgesamt befindet sich in einem sicheren Zustand.
Die wegen der Rauchentwicklung zwischenzeitlich gesperrte B440 Dorfmark - Rotenburg/Wümme zwischen Visselhövede und Wittorf wurde inzwischen wieder freigegeben. Messungen haben gezeigt, dass keine Gefahr für die Bevölkerung bestand.
Die in Wittorf installierten Filter dienen dazu, kohlenwasserstoffhaltige Dämpfe am Austritt in die Atmosphare zu hindern und sicher an der Aktivkohle zu binden. Die in den Filtern enthaltene genutzte Aktivkohle wird anschließend von einem zertifizierten Entsorger entsorgt.
Aufgrund des geschilderten Ereignisses kann die Wittorf Z1 für eine kurze begrenzte Zeit nicht zur Einbringung des bei der Gasförderung anfallenden Lagerstättenwassers genutzt werden. Dafür wird temporär die Wasserversenkbohrung Völkersen H1 in Anspruch genommen, deren sicherer Betrieb gewährleistet ist und für welche die relevanten Genehmigungen vorliegen. RWE Dea will von dieser Möglichkeit nur kurzfristig Gebrauch machen, bis die Wittorf Z1 wieder zur Verfügung steht.
Mitarbeiter und Führungskräfte des Unternehmens arbeiten an Konzepten für den zukünftigen Umgang mit dem Lagerstättenwasser. Dabei sollen langfristige und öffentlich akzeptierte Lösungen erarbeitet werden.
Über den o.g. Sachverhalt wurden die örtlichen Mandatsträger sowie die Bürgerinitiative in Kenntnis gesetzt.
10. Mai 2012 - Seismische Messungen in der Nähe des Förderbetriebes
RWE Dea führt am Freitag und Samstag, 11. und 12. Mai 2012, wenige hundert Meter entfernt vom RWE Dea Förderbetrieb in Holtebüttel in nördlicher Richtung zur Erkundung des Untergrundes seismische Messungen durch.
Mit dem Sonic Drill-Verfahren werden die rund 12 Meter tiefen Löcher gebohrt, in denen die Schallwellen angeregt werden Im Rahmen dieser Messungen werden mit Hilfe von kleinen Sprengungen Schallwellen erzeugt, die in den Untergrund laufen und deren Echo von den verschiedenen Gesteinsschichten reflektiert wird. Dieses Echo wird in der Bohrung Völkersen Z2 registriert und anschließend ausgewertet. Aus den Daten wird anschließend ein geologisches Bild des Untergrundes erzeugt.
Mit der Durchführung der seismischen Messungen hat die RWE Dea AG die Firma Schlumberger Oilfiled Services aus Vechta beauftragt. Mitarbeiter der RWE Dea AG werden die Arbeiten beaufsichtigen.
Die Punkte an denen die Schallwellen erzeugt werden, befinden sich rund 300 Meter nördlich des zentralen Betriebsplatz der RWE Dea in Holtebüttel. An dieser Lokation werden mit Hilfe von leichten, auf Traktoren bzw. Raupenfahrzeugen montierten Bohrgeräten etwa 12 Meter tiefe Löcher von 10 Zentimetern Durchmesser niedergebracht. Das Anbringen und Zünden der Ladungen wird von Fachleuten vorgenommen. Je nach Bodenbeschaffenheit kann das Zünden der Ladung zu hören sein. In unmittelbarer Umgebung des Schusslochs können leichte Erschütterungen zu spüren sein. Die vorgeschriebenen Sicherheitsabstände zu Gebäuden werden strikt eingehalten. Die Stärke der Erschütterung wird gesondert gemessen und dokumentiert.
Nach den Messungen werden die Löcher verfüllt, Zündkabel und Markierungen entfernt und kontrolliert, ob durch die Untersuchungen Flur- oder sonstige Schäden entstanden sein sollten. Die Messtrupps sind bestrebt, alle notwendigen Arbeiten mit einer möglichst geringen Behinderung der Bevölkerung und der Landwirte durchzuführen und Schäden jeder Art zu vermeiden.
RWE Dea hat zum Betreten der Grundstücke sowie für die Durchführung der Arbeiten bei den entsprechenden Grundeigentümern und Pächtern die dafür erforderliche Erlaubnis eingeholt. Die Maßnahme wurde vom zuständigen Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) nach Beteiligung der Gemeinde per Betriebsplan zugelassen.
Projektvorstellung: Geophonversenkmessung/VSP "Völkersen Z2" (PDF | 1.4 MB)
09. Mai 2012 - Fördertest bei Grasdorf
Künftige Kapazität der Bohrung „Völkersen Nord Z6“ wird untersucht
Innovatives System optimiert Gasverbrennung
Mit einem Fördertest untersucht RWE Dea ab Donnerstag, 10. Mai 2012, die Ergiebigkeit der neuen Bohrung „Völkersen Nord Z6“. Bei dem Test kommt ein innovatives Verfahren zum Einsatz, das eine optimale Erdgasverbrennung garantiert.
Nach Fertigstellung einer fündigen Erdgasbohrung muss deren Produktivität durch einen Fördertest geprüft und nachgewiesen werden. Das bei den Testarbeiten geförderte Erdgas wird dabei verbrannt. Erdgas besteht zum größten Teil aus Methan. RWE Dea ist bestrebt, die Menge des verbrannten Erdgases so gering wie möglich zu halten.
Spezial-Gasverbrennungsanlagen gewährleisten eine optimale Verbrennung ohne offene Flamme Damit das Gas sauber verbrennt, setzt RWE Dea bei den Testarbeiten an der Völkersen Nord Z6 Spezial-Gasverbrennungsanlagen ein. Diese gewährleisten eine optimale Verbrennung ohne offene Flamme. Die effektive Verbrennung wird durch die hohen Temperaturen von 900 bis 1200°C sowie durch die zusätzliche Dosierung von Luft gewährleistet. Der Verbrennungsprozess wird ständig überwacht. Zuvor wird das Erdgas zur Reinigung über eine mobile Filter-Anlage geführt. Die Funktion der Anlage wird durch die Untersuchung des Gasstromes – vor und nach der Filter-Anlage – sichergestellt. Sämtliche Maßnahmen sind vom zuständigen Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie zugelassen.
RWE Dea hatte im Herbst vergangenen Jahres mit der Bohrung „Völkersen Nord Z6“ begonnen. Der Lagerstättenbereich, aus dem das Erdgas künftig gefördert wird, liegt in den Havelsandsteinen des Rotliegenden in 5.000 Metern Tiefe. Im März 2012 waren die Bohrarbeiten abgeschlossen. Die Fördertests werden voraussichtlich am 21. Mai abgeschlossen. Nach Installation der Erdgasaufbereitungsanlage sowie der Infrastruktur zum Gastransport soll dieBohrung „Völkersen Nord Z6“ im Oktober die Produktion aufnehmen.
Mehr Informationen finden Sie in der Pressemitteilung vom 09. Mai 2012
04. Mai 2012 - Sanierung in Völkersen wie geplant angelaufen und im Zeitplan
RWE Dea AG hat mit der Einrichtung eines rund 4.800 Quadratmeter großen Sanierungsfeldes bei Völkersen die Beseitigung der Benzolverunreinigung begonnen. Der erste Sanierungsabschnitt liegt östlich des Betriebsplatzes Holtebüttel. In diesem Bereich wurden im Zuge der umfangreichen Messkampagne (über 2.500 Messungen) hohe Benzolkonzentrationen entlang der ehemaligen Leitung zum Transport von Lagerstättenwasser gemessen. Zunächst wurde dort ein Teilabschnitt der Lagerstättenwasserleitungen 952 und 954 komplett entfernt.
Verlegung einer Drainage zum Absaugen der Bodenluft und Weiterleitung zur Aufbereitung Damit sind die Voraussetzungen für die zügige weitere Sanierung geschaffen worden. Begonnen wurde mit dem Einbau von Luftinjektionspegeln sowie mit der Verlegung von Absaugvorrichtungen zur Bodenluftentnahme. Diese Maßnahmen sind Voraussetzung zur Anwendung des sogenannten Air-Sparging-Verfahrens – ein Verfahren das sich bei ähnlichen Verunreinigungen in der Vergangenheit bewährt hat. Beim Air-Sparging wird dem oberflächennahen Grundwasser Luft zugeführt und die Bodenluft oberhalb des Grundwasserhorizontes gleichzeitig abgesaugt und über Aktivkohle gereinigt.
Die Sanierung wird kontinuierlich überwacht, bis der seitens der Behörden vorgegebene Sanierungszielwert von 10 Mikrogramm Benzol pro Liter Wasser (µg/l) unterschritten ist. Nach Erreichen des Sanierungszieles findet eine anschließende Kontrolle statt, um den langfristigen Erfolg der Maßnahmen sowie den weiteren natürlichen Abbau zu dokumentieren.
Mehr Informationen finden Sie in der Pressemitteilung vom 04. Mai 2012
18. April 2012 - Bürgerinformations-Veranstaltung in Völkersen zum Sanierungsstart
RWE Dea steht im direkten Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern der Region. Am Mittwoch, den 18. April, informierte das Unternehmen auf Einladung des Langwedeler Bürgermeisters Andreas Brandt auf einer Bürgerinformations-Veranstaltung im Gasthaus „Zur Post“ in Völkersen über den Stand der Dinge und die anstehende Sanierung. Im Anschluss wurden Fragen im Detail beantwortet und umfassend diskutiert.
17. April 2012 - RWE Dea startet Sanierung in Völkersen
RWE Dea beginnt mit den Maßnahmen zur Sanierung der Benzolverunreinigung in der Nähe von Völkersen. Zuvor hatten die zuständigen Aufsichtsbehörden unter Beteiligung von Landkreis und Gemeinde die erste Phase der Sanierung genehmigt. Auf einem Teilabschnitt von zunächst 100 Metern werden die Lagerstättenwasserleitungen 952 und 954 (östlich des Betriebsplatzes Holtebüttel) komplett entfernt. Im Anschluss daran folgt unmittelbar die Sanierung des belasteten oberflächennahen Grundwassers mit dem bewährten Air-Sparging-Verfahren.
Mehr Informationen finden Sie in der Pressemitteilung vom 17. April 2012
10. April 2012 - Versuch zum Entfernen von PE-Leitungen aus dem Erdreich
Am 15. März hat die RWE Dea im Bereich Kiebitzmoor getestet, wie die stillgelegten PE-Leitungen aus dem Erdreich möglichst schonend entfernt werden können. Unterstützt wurden die RWE Dea-Experten von einer Spezialfirma, die Erfahrung im Verlegen und dem Rückbau von Leitungen hat.
- Die Baustelle wurde eingerichtet, in dem Baugruben für die Wasserhaltung ausgekoffert wurden.
- Die Wasserhaltung für das Auskoffern der Baugruben wurde durchgeführt. Das oberflächennahe Grundwasser wurde abgesaugt und in Spezialbehältern für eine weitere fachgerechter Entsorgung gesammelt.
- Nachdem die PE-Leitung in den Baugruben freigelegt worden war, wurde sie getrennt und verschlossen. Genommene Wasserproben wurden analysiert und wiesen keine Benzol-Befunde auf.
- Um die Arbeitssicherheit zu gewährleisten wurden Luftmessungen zur Feststellung von eventuell auftretenden Schadstoffen durchgeführt. Es wurden keine Benzolwerte in der Luft festgestellt.
- Das Ziehen der Leitung mittels einer Winde gestaltete sich durch die ungünstigen Bodenbedingungen als schwierig. Nach mehreren Versuchen, mit unterschiedlichen Ziehlängen, gelang es ein etwa 50 Meter langes Leitungsstück herauszuzuziehen.
- Das PE-Rohr wurde vor Ort transportfähig zerteilt und wartet nun in einem Zwischenlager auf die sachgerechte Entsorgung. Probestücke der Leitung, wurden zur Untersuchung in ein Fachlabor gebracht.
Als Ergebnis ist festzuhalten: PE-Leitungen können mittels Ziehverfahren in einer Länge von mindestens 50 Metern entfernt werden.
Auskoffern der Baugrube
Sicherer Verschluss der getrennten PE-Leitung
Trennung der PE-Leitung
Luftmessung an der PE-Leitung 21. März 2012 - RWE Dea eröffnet Info-Point in Völkersen
Eröffnung des Info-Points Völkersen mit Sven Burmester, Leiter RWE Dea Förderbetrieb Niedersachsen (links) und Dr. Jens Sagemann, Geologe und Ansprechpartner vor Ort. Am neu eröffneten Info-Point haben Interessierte die Möglichkeit, sich über die Messkampagne sowie die ab April laufende Sanierung zu informieren. Ansprechpartner vor Ort ist der Diplom-Geologe Dr. Jens Sagemann aus Bremen.
Standort
Schülinger Straße 21, Holtebüttel
(vor dem Förderbetrieb der RWE Dea)
Öffnungszeiten
Montag bis Freitag von 14:00 bis 17:00 Uhr
05. März 2012 - Bilder zur Messung
Niederbringen der Direct-Push-Sonde mit einem Motorhammer
Oszillationspumpe zur Gewinnung von Wasserproben
Ergebnis der Umgebungsluft-Messung (kein Benzol nachzuweisen)
Messgeräte zur Überwachung des Wassers während der Probenahme (Parameter: Temperatur, Leitfähigkeit, pH-Wert, Sauerstoffgehalt, Redoxwert)
Baggerarbeiten zur Freilegung der Leitung 951 im Bereich Einbindung Kiebitzmoor
Entnahme von Bodenproben oberhalb der Lagerstättenwasser-Leitung
Rammkernsonde zur Gewinnung von Bodenproben (Mutterboden, Sand)
Überwachung der Umgebungsluft während der Beprobung von Wasser
Protokollierung der Messergebnisse durch einen Geologen
Einsatz vor Ort: Raupenfahrzeug mit Bohreinrichtung für Direct-Push-Sondierungen und Rammkernsondierungen
Freilegung der Lagerstättenwasser-Leitung im Baggerschurf zur Boden-Beprobung
Sammlung der Proben 05. März 2012 - Was sind Direct-Push-Messungen?
Zur Untersuchung des Grundwassers im Bereich des Lagerstättenwasser-Leitungsnetzes wurde und wird als überwiegende Methode das Direct-Push-Verfahren (DP) angewendet. Hierbei wird eine Grundwassersonde mit einem nachfolgenden Hohlbohrgestänge in die gewünschte Bodentiefe getrieben. Danach wird zur Probenahme ein Schlauch durch das Hohlgestänge geführt. Mittels einer Fußpumpe wird dann das Wasser an die Oberfläche gepumpt, in Probenflaschen gefüllt und zur Analyse ins Labor gebracht.
Pro DP-Sondierung werden in den Tiefenstufen 0,5 bis 1,5 Meter, 1,5 bis 3 Meter sowie 3 bis 5 Meter jeweils eine Grundwasserprobe entnommen. Zum Teil werden auch zusätzliche Proben aus 8 oder 10 Meter Tiefe genommen.
Die Methode ermöglicht eine zeitnahe und effiziente Kartierung des Schadens. Mit diesem Verfahren wurden bislang ca. 700 Messungen Grundwasserproben entnommen und untersucht.
17. Januar 2012 - Zeitliche Abfolge der Ereignisse
Ereignis Völkersen Nord Z1
22. August 2011 - Auf dem Betriebsgelände des Gasförderplatzes Völkersen Nord Z-1 wurde eine Leckage an der Armatur einer Lagerstättenwasserleitung entdeckt. Die Leitung diente dem Transport von Lagerstättenwasser, das bei der Erdgasförderung anfällt.
Nachdem Gas und Wasser aus der Lagerstätte in rund 5000 Meter Tiefe an die Oberfläche kommen, findet ein Trennungsprozess statt. Bis zur vorsorglichen Stilllegung des Leitungsnetzes gelangte das Wasser anschließend über die Leitung zu einer Versenkbohrung. In diesem Wasser sind neben Salz auch natürlich vorkommende Erdgasbegleitstoffe, u.a. Benzol, in geringer Konzentration gelöst.
Nach Feststellung des Schadens wurde die betroffene Leitung umgehend stillgelegt. Das zuständige Bergamt als Aufsichtsbehörde, aber auch der Landkreis Verden mit der unteren Wasserbehörde wurden am Folgetag informiert. Das Gelände wurde routinegemäß noch am gleichen Tag aufgegraben, beprobt und es wurde in Abstimmung mit den Behörden ein Sanierungskonzept festgelegt. Im Schadensbereich innerhalb des betrieblich genutzten Geländes wurden erhöhte Benzol-Gehalte festgestellt.
Ereignis Lagerstättenwasser-Leitung 951
05. Januar 2012 - Unabhängig vom obigen Ereignis wurden Probenahmen im Umfeld der Lagerstättenwasser-Leitungen vorgenommen und bis Dezember 2011 hatten sich an diesen keine Beanstandungen ergeben. Allerdings liegen seit dem 5. Januar Ergebnisse aus Probenahmen an der Lagerstättenwasserleitung 951 vor, die in Teilen erhöhte Benzolwerte zeigen.
Inzwischen hat RWE Dea sämtliche Leitungen zum Transport des Lagerstättenwassers im Gasförderbetrieb Völkersen bis auf Weiteres vorsorglich außer Betrieb genommen. Das gesamte Leitungsnetz wird nun untersucht. Dazu erfolgen zurzeit umfangreiche Messungen zur Ermittlung der Schadensursache und zum Ausmaß der Verunreinigung. Die bisherigen Messungen haben keine Benzolverunreinigung an der Oberfläche nachgewiesen. Dies gilt auch für Teiche, Pfützen und Gräben. Insofern ist dort von einer unmittelbaren Gefährdung nicht auszugehen.
Verlauf der Lagerstättenwasser-Leitung
(zum Vergrößern der Karte, bitte auf das Icon rechts unten im Bild klicken)
Informations- & Dialogveranstaltungen mit RWE Dea
Mit den verschiedenen Ansprechpartnern vor Ort wie Anwohnern, dem Bürgermeister, dem Landrat sowie der Bürgerinitiative sind wir in einem verstärkten Dialog eingetreten. Zu den jeweiligen Gesprächen stellen wir kurzfristig weitere Informationen zu Verfügung:
15.05.2012 - Bürgerinformation Wittorf
Präsentation Informationsveranstaltung (PDF | 2.2 MB)
18.04.2012 - Bürgerinformation Völkersen
Präsentation "Grundwassersanierung im Feld Völkersen: Erster Teilabschnitt"
Broschüre "Sanierung der Benzolverunreinigung bei Völkersen"
29.03.2012 - Bürgerinformation Völkersen
28.02.2012 - Gespräch mit der Bürgerinitiative
31.01.2012 - Gespräch mit der Bürgerinitiative
17.01.2012 - Gespräch mit der Bürgerinitiative
09.01.2012 - Beginn regelmäßiger Gespräche mit der Bürgerinitiative
08.12.2011 - Bürgerinformation Völkersen
Präsentation "Lagerstättenwasseraustritt Völkersen Nord Z1 - Maßnahmen & Sanierung"
(PDF | 2.2 MB)
Weitere Gespräche und Informationsverantsaltungen sind in der Planung.

