Zeugnisse

Keine Tricks, ich will Tipps.

Arbeitszeugnisse in Ihrer Bewerbungsmappe sind von großer Bedeutung. Sie zeigen, ob Sie auf Grund Ihrer bisherigen Tätigkeiten den Anforderungen der ausgeschriebenen Stelle entsprechen. In Ihre Bewerbung gehören qualitativ hochwertige Kopien von Zeugnissen und Nachweisen, die sich auf Ihren Lebenslauf und damit auf die ausgeschriebene Stelle beziehen.

Bringen Sie die richtigen Zeugnisse in die richtige Reihenfolge.

Das „einfache“ Arbeitszeugnis enthält Ihre Personalien sowie Art und Dauer der Beschäftigung. Die ausgeübten Tätigkeiten werden ohne Beurteilung aufgelistet. Sie sollten daher nach Möglichkeit „qualifizierte Arbeitszeugnisse“ vorlegen, die Ihre Leistungen genau beschreiben und Ihre Fähigkeiten hervorheben. Die Reihenfolge sollte mit Ihrer Gliederung der einzelnen Stationen in Ihrem Lebenslauf übereinstimmen. Verzichten Sie auf Trennblätter.

Nutzen Sie ein „Wörterbuch“ für die Zeugnissprache.

In Ihrem Arbeitszeugnis darf sich der Arbeitgeber nur wohlwollend über Sie äußern, um Ihre berufliche Zukunft nicht zu gefährden. Für die Beurteilung von Mitarbeitern hat sich daher eine „Zeugnissprache“ eingebürgert. Lassen Sie Ihr Zeugnis im Zweifel von jemandem begutachten, der sich mit Zeugnissprache auskennt, oder nehmen Sie Fachliteratur zur Hilfe.

Die „Zufriedenheitsformel“ bewertet Ihre Leistung.

Personaler achten im Arbeitszeugnis vor allem auf die sogenannte „Zufriedenheitsformel“: Herr Mayer erfüllte seine Aufgaben stets zu unserer vollsten Zufriedenheit (Note 1), stets zu unserer vollen Zufriedenheit (Note 1-2), zu unserer vollsten Zufriedenheit (Note 2), zu unserer vollen Zufriedenheit (Note 3), zu unserer Zufriedenheit (Note 4), im Großen und Ganzen zu unserer Zufriedenheit (Note 4-5).

Achten Sie auch auf Ihre Verhaltensbeurteilung.

Die Beurteilung Ihres Sozialverhaltens bezieht sich auf das Verhältnis zu Vorgesetzten und Kollegen, bei Führungsfunktionen auch zu Mitarbeitern: "Herr Mayer zeigte sich im Umgang mit Vorgesetzten, Mitarbeitern und Kollegen stets hilfsbereit, engagiert und vorbildlich."

Schreiben Sie Ihr Arbeitszeugnis selbst.

Sie können Missverständnissen vorbeugen, wenn Sie Ihr Arbeitszeugnis selbst schreiben und den Entwurf anschließend zur Unterschrift vorlegen. Textbausteine finden Sie in der Fachliteratur. Bleiben Sie aber bei der Wahrheit – Sie müssen damit rechnen, dass ein Personalverantwortlicher Referenzen über Sie einholt.