
Weniger und effizienterer Energieverbrauch
Steigerung des energetischen Nutzungsgrads der Kraftwerke bis 2015 auf
41,2 %
mehr als
98 %
der Fahrzeuge im RWE-Fuhrpark erfüllen die Kriterien der Grünen Dienstwagenregelung
Wärmebildaufnahmen aller Gebäude einer Stadt
Europaweit über 65.000 Ladevorgänge an über
2.000
Ladepunkten
Modellprojekt Power Matching City II ausgezeichnet
Reduktion des Energieverbrauchs und Energieeffizienz sind wesentliche Bestandteile der Energiewende. Mit neuen Technologien wie Smart Meter und neuen Geschäftsmodellen wie Dienstleistungen rund ums Energiesparen leisten wir einen Beitrag dazu, die politisch angestrebten Effizienzziele zu erreichen.
Nach dem Willen der Europäischen Union soll der Energieverbrauch bis zum Jahr 2020 um 20 % gegenüber der voraussichtlichen Entwicklung in Europa (Referenzpfad) sinken. Die im November 2012 verabschiedete EU-Energieeffizienzrichtlinie verlangt von den Mitgliedstaaten, für jährliche Energiesparmaßnahmen in Höhe von 1,5 % des jährlichen Energieabsatzes zu sorgen.
Die Vorgehensweise der einzelnen EU-Staaten ist aber nicht einheitlich geregelt. Während beispielsweise in Großbritannien bis 2019 rund 53 Mio. Smart Meter gesetzlich verbindlich installiert werden müssen, sind die regulatorischen Rahmenbedingungen für Smart Metering in Deutschland noch weitgehend unklar. Bei Neubauten und ab einem Jahresverbrauch von über 6.000 kWh ist der Einbau von Smart Metern in Deutschland jedoch verpflichtend. Unabhängig von den rechtlichen Rahmenbedingungen steigen die Erwartungen der Verbraucher: Sie erwarten, dass wir Produkte und Dienstleistungen anbieten, die ihnen dabei helfen, Energie und Kosten zu sparen und gleichzeitig ihren Lebensstandard erhöhen. Für uns ergeben sich dadurch neue Geschäftschancen.
Auch RWE selbst ist beim Thema Energieeffizienz gefragt. Der effiziente Einsatz von Brennstoffen in unseren Kraftwerken ist ein zentrales Element unserer Klimastrategie (Klimaschutz). Wir sind aber auch gefordert, unseren eigenen Energieverbrauch zu reduzieren, beispielsweise bei unserer Fahrzeugflotte oder in unseren Verwaltungs-gebäuden. Die damit verbundenen CO2-Emissionen sind zwar nur für rund 0,1 % der von uns verursachten Gesamtemissionen verantwortlich, denn der übergroße Anteil der Emissionen entsteht bei der Verstromung selbst. Für die Glaubwürdigkeit unseres Handelns ist es aber unabdingbar, dass wir intern mit gutem Beispiel vorweggehen.