Daniel, Auszubildender zum Landwirt

Ausbildungsberuf: Landwirt
Lehrjahr: 1. Lehrjahr
Stand: 30.08.2012

 

 

Der Ausbildungsbeginn:

Warum haben Sie sich für Ihren Ausbildungsberuf entschieden?

Den Ausbildungsberuf „Landwirt“ habe ich gewählt, weil ich als 8-jähriges Kind einmal Urlaub auf einem Bauernhof gemacht habe. Danach hatte mich das „Fieber“ gepackt. Ich hatte schon immer Spaß daran, mit Tieren und in der Natur zu arbeiten. So habe ich mit 10 Jahren, da wir selber keinen landwirtschaftlichen Betrieb haben, angefangen, bei meinem Onkel und bei den Bauern in der Umgebung zu arbeiten. Es machte mir immer mehr Spaß, da man ja mit höherem Alter auch mehr und interessantere Sachen machen kann und darf. Als dann die Schule zu Ende ging, musste ich mich entscheiden. Da ich nicht mehr weiter ausschließlich zur Schule gehen wollte, stand für mich fest, dass ich eine Lehre anfange. Und da ich nun mal mit Herzblut an der Landwirtschaft hänge, mache ich auch die Ausbildung dort.

Warum haben Sie sich für die RWE entschieden?

Ich habe mich für die RWE entschieden, weil ich glaube, dass das Unternehmen Zukunft hat und ich ein Teil dieser Zukunft sein möchte. Des Weiteren habe ich Spaß an großen Maschinen. Und ich wollte helfen, den Boden, der von den Baggern „zerstört“ wurde, wieder fruchtbar zu machen, damit zukünftige Generationen davon leben können.

Wie haben Sie sich an Ihrem ersten Ausbildungstag gefühlt?

An meinem ersten Ausbildungstag hatte ich viele Gefühle im Bauch. Ich war auf jeden Fall sehr aufgeregt, wie es auf der Arbeit ist und wie die Kollegen sind. Ob sie nett oder eher abweisend sind, wie der Ausbildungsort ist und welche Maschinen dort stehen. Ich hatte aber auch etwas Angst. Doch die negativen Gefühle haben sich zum Glück nicht bestätigt. Ich wurde herzlich empfangen und die Maschinen, der Standort und die Arbeiten, die ich erledige, sind vollständig zufriedenstellend für mich.

Die Ausbildungsinhalte und der Ausbildungsablauf:

Wie sind Ihre Arbeitszeiten und wie sieht Ihr typischer Ausbildungstag bei RWE aus?

7:00 Uhr: Umziehen und Besprechen der Tagesaufgaben
7:15 Uhr: Kontrolle der Maschinen (Abschmieren, Öl, sichtbare Schäden)
7:30 Uhr: Ausfahrt zu den Feldern und Arbeit auf den Feldern etc.
9:00 Uhr: Frühstückspause
12:00 Uhr: Mittagspause
15:00 Uhr: Abfahrt vom Feld, Saubermachen der Maschinen am Feld
15:15 Uhr: Abstellen der Maschinen, ggf. Saubermachen, Tanken der Schlepper
15:30 Uhr: Umziehen und Feierabend

Wie muss man sich Ihre Zeit in der Berufsschule vorstellen?

Die Berufsschule findet an zwei Tagen in der Woche statt. Dann habe ich jeweils acht Schulstunden pro Tag. Im Unterricht sprechen wir meistens in der ersten Stunde darüber, was wir gerade in den Betrieben machen und warum. Dann haben wir Unterricht, der sich aber von normalem Schulunterricht unterscheidet, da wir nur fünf Fächer (Pflanzen, Tierproduktion, Politik, Fachrechnen und Wirtschaft) haben.

Die Kollegen und das Team:

Mit wem verbringen Sie die meiste Zeit?

Bei uns in der Abteilung ist das ganz unterschiedlich. Mal sind wir ganz alleine auf dem Feld oder in der Halle. Ab und zu sind wir zu zweit, z.B. beim Dünger streuen, und manchmal sind wir zu fünft oder sechst, z.B. wenn auf einem großen Feld gesät wird.

Wie setzt sich Ihre Abteilung zusammen und wie ist die Aufgabenverteilung?
Wir sind insgesamt zu neunt in unserer Abteilung. Zwei von uns sind sozusagen die Organisatoren. Sie planen und regeln den Papierkram. Die anderen arbeiten auf dem Feld oder besorgen Sachen, die benötigt werden. Des Weiteren kümmern sie sich um die Wartung und Pflege der Maschinen. Dann gibt es noch zwei Kollegen, die auch noch als Sicherheitsbeauftragte arbeiten.

Das Arbeitsumfeld:

Wie sieht Ihre Arbeitsumgebung (z. B. Büro, Kraftwerk etc.) aus?

Meine Arbeitsstätte ist ein Schirrhof. Das ist eine Halle, in der Maschinen stehen und ein Aufenthaltsraum/Büro.

Was ist Ihr am häufigsten genutztes Arbeitsmittel/Werkzeug? Bitte skizzieren Sie dieses doch auf einem Blatt Papier.

Mein am häufigsten benutztes Arbeitsgerät ist der Traktor.

Wie sieht Ihre typische Arbeitskleidung aus?

Meine typische Arbeitskleidung besteht aus Sicherheitskleidung: Latzhose (orange Warnfarbe), Jacke (auch orange), Sicherheitsschuhe, Schutzbrille und Handschuhe.

Besonderheiten der Ausbildung:

Was war Ihr schönstes oder lustigstes Erlebnis im Rahmen Ihrer Ausbildung?

Das beste Erlebnis waren drei Tage, an denen wir mit fast der ganzen Mannschaft Winterweizen gesät haben. Es hat richtig Freude gemacht, sich in den Pausen zu unterhalten und zu gucken, was der andere so gemacht hat. Des Weiteren fand ich den Zusammenhalt gut.

Wovon hätten Sie nicht erwartet, dass es im Rahmen Ihrer Ausbildung auf Sie zukommt (Positives/Negatives)?

Ich habe nicht erwartet, dass man so viele Schulungen mitmachen kann. Das ist toll. Des Weiteren habe ich gedacht, dass man hier das erste Jahr nur „Beifahrer“ ist, was sich zum Glück nicht bestätigt hat.

 

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