Julia, Auszubildende zur Fachfrau für Systemgastronomie

Ausbildungsberuf: Fachfrau für Systemgastronomie
Lehrjahr/Semester: 2. Lehrjahr
Stand: 30.08.2012

 

 

 

Der Ausbildungsbeginn:

Warum haben Sie sich für Ihren Ausbildungsberuf entschieden?

Ich habe mich für diesen Beruf entschieden, da er sehr abwechslungsreich ist. Dadurch, dass man die Hauptabteilungen Büro, Service und Küche durchläuft, bietet der Beruf Abwechslung und keine Langeweile.
Wenn man an die Zukunft denkt, bietet sich dieser Beruf natürlich auch an. Durch diese Ausbildung ist man qualifiziert, in den verschiedenen Bereichen zu arbeiten.

Warum haben Sie sich für die RWE entschieden?

Ich habe mich bei RWE beworben, da ich generell in einem Großbetrieb arbeiten wollte. Ich kannte hier niemanden vorher und wusste auch nicht, wie das Arbeiten bei RWE ist.
Ich habe mich aus dem Bauchgefühl heraus für RWE entschieden, da ich beim Vorstellungsgespräch schon sehr freundlich behandelt worden bin.

Wie haben Sie sich an Ihrem ersten Ausbildungstag gefühlt?

Ich war ziemlich aufgeregt, da ich niemanden kannte und nicht wusste, was mich hier erwartet. Aber am Ende stellte sich heraus, dass alle sehr nett waren und die ersten „Grüppchen“ bildeten sich auch schon. Man wurde nicht ausgeschlossen, sondern direkt herzlich aufgenommen.

Die Ausbildungsinhalte und der Ausbildungsablauf:

Wie sieht Ihr typischer Ausbildungstag bei RWE aus?

Das kommt natürlich auf die jeweilige Abteilung an, in der ich arbeite. Bin ich im Service, werden morgens die ersten Vorbereitungen für den Tag gemacht: das bedeutet, Geschirr und Besteck polieren, Gläser polieren und Tische eindecken. Wenn zu Mittag dann Gäste da sind, werden diese bedient.
Bin ich in der Küche eingeteilt, werden die Zutaten für das Essen an diesem Tag vorbereitet, das heißt gewaschen, geschält, geschnitten, angebraten, blanchiert und so weiter. Bevor das Essen dann ausgegeben wird, werden die Teller angerichtet. Als Letztes wird dann natürlich die Küche gereinigt.
Bin ich im Büro eingeteilt, ist es unterschiedlich. Es kommt auf das Büro an. Man füllt Lieferscheine aus, macht Bestellungen, stellt Verträge aus oder ähnliches. Das ist sehr abteilungsabhängig.

Wie muss man sich Ihre Zeit in der Berufsschule vorstellen?

Die Zeit in der Schule kann lustig sein. Man hat acht Stunden Unterricht am Tag. Natürlich sind manche Tage oder Stunden auch langweilig. Die Berufsschule ist wie jede andere Schule auch, nur dass sie berufsbezogen ist.

Wie sind Ihre Arbeitszeiten (Schichtarbeit? Bereitschaftsdienst?)?

Im Büro ist die Arbeitszeit von 8:00 bis 16:00 Uhr, im Service meistens von 7:30 Uhr bis 15:30 Uhr und in der Küche von 7:00 bis 15:00 Uhr. Am Wochenende ist frei.

Die Kollegen und das Team:

Wie setzt sich Ihr Team zusammen?

Da gibt es eigentlich niemand Bestimmten. Dadurch, dass ich öfter die Abteilungen wechsle, lerne ich auch immer wieder neue Kollegen kennen.

Das Arbeitsumfeld:

Was ist Ihr am häufigsten genutztes Arbeitsmittel/Werkzeug? Bitte skizzieren Sie dieses doch auf einem Blatt Papier.

Das ist sehr unterschiedlich. In der Küche das Messer, im Büro der PC und im Service ein Tablett.

Wie sieht Ihre typische Arbeitskleidung aus?

In der Küche trage ich Kochkleidung (blauweiße Hose, weiße Jacke), im Service eine dunkelblaue Hose, eine weiße Bluse und eine dunkelblaue Weste. Im Büro trage ich meistens eine Jeans mit T-Shirt oder Bluse.

Besonderheiten der Ausbildung:

Was war Ihr schönstes oder lustigstes Erlebnis im Rahmen Ihrer Ausbildung?

In der ersten Woche waren wir im Sea-Side-Beach, damit wir Azubis uns alle untereinander kennen lernen. Es war ein schöner Tag, den wir mit vielen Spielen und Grillen verbracht haben.