Carolin, Auszubildende zur Fachfrau für Systemgastronomie

Ausbildungsberuf: Fachfrau für Systemgastronomie
Lehrjahr/Semester: 1. Lehrjahr
Stand: 07.08.2012

 

 


Der Ausbildungsbeginn:

Warum haben Sie sich für Ihren Ausbildungsberuf entschieden?

Ich habe mich für diesen Beruf entschieden, da er sehr abwechslungsreich ist und ich gerne mit Menschen zusammenarbeite. Zudem ist der Beruf sehr interessant, da man Einblicke in verschiedene Abteilungen (Küche, Service und Büro) bekommt.

Warum haben Sie sich für die RWE entschieden?

Ich habe mich für RWE entschieden, da RWE ein guter Arbeitgeber mit Zukunft ist. Man wird nach der Ausbildung für ein Jahr übernommen. Außerdem setzt sich RWE für die Azubis ein, und man bekommt eine gute Ausbildung. Die Fachkenntnisse, die man benötigt, aber in der Praxis nicht übermittelt bekommt, werden in ÜBLs und berufsbezogenen Sonderveranstaltungen vermittelt. Zudem finden noch ausbildungsbegleitende Maßnahmen statt.

Wie haben Sie sich an Ihrem ersten Ausbildungstag gefühlt?

An meinem ersten Ausbildungstag war ich sehr nervös, aufgeregt und angespannt. Ich habe mich aber andererseits auch gefreut und war neugierig darauf, was mich erwartet. Hinterher hat sich dann herausgestellt, dass ich gar nicht hätte nervös sein müssen, und ich habe mich dann auch direkt sehr wohlgefühlt.

Die Ausbildungsinhalte und der Ausbildungsablauf:

Wie sieht Ihr typischer Ausbildungstag bei RWE aus?

Mein typischer Arbeitstag ist ganz abhängig von den Bereichen (Küche, Service und Büro), in denen ich laut Durchlaufplan eingesetzt bin.
Ein typischer Tag in der Küche sieht so aus, dass man einfache Gerichte nach Rezeptvorlage zubereiten muss. Dann schneidet man natürlich Gemüse, Obst, Fleisch, Fisch. Da Hygiene eine große Rolle in der Küche spielt, muss man diese auch ordnungsgemäß reinigen.
Im Service serviert man Speisen und Getränke, man deckt Tische ein und poliert Gläser und Besteck.
Im Büro erledigt man Bestellungen von Lebensmitteln, Büromaterial, Küchenkleininventar und Reinigungsmitteln. Man überprüft Rechnungen, erstellt Vordrucke, schreibt Überweisungen und erstellt Rechnungen.

Wie muss man sich Ihre Zeit in der Berufsschule vorstellen?

In der Schule habe ich folgende Fächer: Wirtschaft/Politik, Betriebsführung, Englisch, Produktentwicklung (theoretische Fächer) und Gastorientierung (praktisches Fach). Dort lernen wir berufsbezogene praktische Arbeiten, wie das Erstellen von Speisen und Getränken und das Eindecken von Tischen. Zudem hat man in allen Fächern verschiedene Projekte, die man bearbeiten und vorstellen muss.

Wie sind Ihre Arbeitszeiten (Schichtarbeit? Bereitschaftsdienst?)?

Die Arbeitszeiten sind ganz abhängig von der Abteilung, in der man eingesetzt ist. In der Regel beginnt die Arbeit um 7.30 Uhr und endet um 16 Uhr. Bei Veranstaltungen in der Gastronomie kann es vorkommen, dass man auch mal Mittag- oder Spätdienst hat. Es kann natürlich auch vorkommen, dass man mal ein oder zwei Samstage im Jahr arbeiten muss.

Die Kollegen und das Team:

Wie setzt sich Ihr Team zusammen?

Die meiste Zeit verbringe ich mit meinen Mitauszubildenden und mit den Kollegen der jeweiligen Abteilungen. Diese sind je nach Abteilung ganz unterschiedlich.

Das Arbeitsumfeld:

Wie sieht Ihre Arbeitsumgebung (z. B. Büro, Kraftwerk etc.) aus?

Die Arbeitsumgebung ist wieder abhängig von dem Bereich, dem man zugeteilt wurde (Büro, Küche, Service).
Was ist Ihr am häufigsten genutztes Arbeitsmittel/Werkzeug? Bitte skizzieren Sie dieses doch auf einem Blatt Papier.
Das meistgenutzte Arbeitsmittel in der Küche ist ein Messer. Im Service ein Kellnermesser und im Büro der Computer, sowie das Telefon.

Wie sieht Ihre typische Arbeitskleidung aus?

Im Büro trägt man normale Kleidung, die allerdings gepflegt und nicht zu sportlich wirken sollte. In der Küche trägt man eine Kochjacke, eine Kochhose, eine Kochmütze und Arbeitssicherheitsschuhe. Im Service trägt man eine schwarze Hose, eine weiße Bluse und eine schwarze Weste, dazu schwarze Schuhe.

Besonderheiten der Ausbildung:

Was war Ihr schönstes oder lustigstes Erlebnis im Rahmen Ihrer Ausbildung?

Highlights waren unter anderem die Besuche von Gastromessen, die Frühjahrsakademie in Wanderath und ein Frankreichaustausch.

Wovon hätten Sie nicht erwartet, dass es im Rahmen Ihrer Ausbildung auf Sie zukommt (Positives/Negatives)?

Ich hätte nicht erwartet, dass man sich so sehr für die Azubis einsetzt und so viel mit den Azubis gemacht wird.