Christina, Auszubildende zur Elektronikerin für Betriebstechnik

 

Ausbildungsberuf: Elektronikerin für Betriebstechnik
Lehrjahr: 1. Lehrjahr

 

 

Der Ausbildungsbeginn:

Warum haben Sie sich für Ihren Ausbildungsberuf entschieden und weshalb für die RWE?

Mathematik, Physik, Technik und Informatik waren Fächer, die mich in der Schule immer begeisterten und mir Spaß gemacht haben. Deshalb war für mich klar, dass mein späterer Beruf auf jeden Fall in die technische Richtung gehen sollte und abwechslungsreich und mit spannenden neuen Aufgaben gefüllt sein sollte.

Warum haben Sie sich für die RWE entschieden?

Wichtig für mich war eine Ausbildung im Team beginnen zu können, und nicht alleine in das Berufsleben „geschmissen“ zu werden. Zudem war mir aus Erzählungen bekannt, dass die Ausbildung bei RWE auch Abwechslung in Form von Sonderprojekten bietet.

Wie haben Sie sich an Ihrem ersten Ausbildungstag gefühlt?

Als einziges Mädchen im Lehrjahr fühlt man sich zuerst etwas komisch, vor allem wenn man zuvor auf einer Mädchenschule war. Doch am ersten Tag merkte ich schnell, dass es gar nicht so schlimm ist, als einziges Mädchen unter Jungs zu sein.
Der erste Tag war sehr aufregend. Er begann mit einem gemeinsamen Frühstück und einem Kennlernen der Azubis aller Ausbildungsberufe untereinander. Im Anschluss wurden Arbeitskleidung und Arbeitsmaterialien ausgegeben.

Die Ausbildungsinhalte und der Ausbildungsablauf:

Wie sieht Ihr typischer Ausbildungstag bei RWE aus?

Der Tag beginnt mit dem Umziehen. Die persönliche Schutzausrüstung hat höchste Priorität. Danach finden sich alle Azubis eines Lehrjahrs zusammen und arbeiten an ihren Aufgaben weiter.
Grundsätzlich wird immer erst die Theorie erarbeitet, bevor praktische Aufgaben gelöst werden. Somit lernt man zunächst elektrotechnische Grundlagen, bevor es an die Umsetzung geht. Man sollte keine Scheu haben zu fragen, viele Fragen sind sogar von unseren Ausbildern erwünscht.

Wie muss man sich Ihre Zeit in der Berufsschule vorstellen?

Die Berufsschule findet im Blockunterricht statt. Das bedeutet immer abwechselnd 2 Wochen Schule und 4 Wochen Ausbildung im Betrieb. Die Fächer sind in Lernfelder aufgeteilt, in denen man verschiedene Bereiche der Elektrotechnik lernt. Es werden auch Fächer wie Wirtschaft, Politik, Religion und Sport unterrichtet. Alle Fächer, bis auf Religion und Sport, sind prüfungsrelevant.

Wie sind Ihre Arbeitszeiten (Schichtarbeit? Bereitschaftsdienst?)?

Ich arbeite normalerweise von 7 Uhr bis 15:30 Uhr. Zudem haben wir die Möglichkeit, Flexzeit zu nehmen, d. h. wenn man mal was vorhat, kann man Überstunden abbauen und früher gehen. Im Umlauf sind die Arbeitszeiten meist anders geregelt.
Urlaub kann man nur in den Schulferien nehmen.

Die Kollegen und das Team:

Mit wem verbringen Sie die meiste Zeit und wie setzt sich Ihr Team zusammen?

Die meiste Zeit verbringt man mit den anderen Azubis. Aus meiner Sicht ist unser ganzes Lehrjahr ein Team.

Das Arbeitsumfeld:

Wie sieht Ihre Arbeitsumgebung (z. B. Büro, Kraftwerk etc.) aus?

Es gibt zunächst die Ausbildungswerkstatt, die modern eingerichtet ist und sehr sauber ist. Dann gibt es in den Umläufen auch Kraftwerke, da sollte man vor Schmutz nicht zurückschrecken. Im Großen und Ganzen lernt man alle Abteilungen kennen.

Was ist Ihr am häufigsten genutztes Arbeitsmittel/Werkzeug? Bitte skizzieren Sie dieses doch auf einem Blatt Papier.

Schraubendreher, Abisolierzange, Quetschzange, Aderendhülsen und Leitungen.

Wie sieht Ihre typische Arbeitskleidung aus?

Ich trage immer einen Blaumann und Arbeitsschuhe mit Stahlkappen. Meistens auch Handschuhe und eine Schutzbrille und auf keinen Fall Schmuck.

Besonderheiten der Ausbildung:

Was war Ihr schönstes oder lustigstes Erlebnis im Rahmen Ihrer Ausbildung?

Der Kennenlerntag. Man trifft alle neuen Azubis auch aus anderen Gesellschaften und lernt sich kennen. Es werden Spiele gemacht und ein gemeinsames Essen findet auch statt.

Wovon hätten Sie nicht erwartet, dass es im Rahmen Ihrer Ausbildung auf Sie zukommt (Positives/Negatives)?

Negativ ist das Konkurrenzverhalten der Azubis. Positiv die guten Kontakte auch zu anderen Gesellschaften und die vielen neuen Freundschaften.

 

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