Angelo, Auszubildender zum Elektroniker für Betriebstechnik mit Studium Bachelor of Engineering

Ausbildungsberuf: Elektroniker für Betriebstechnik mit Studium zum Bachelor of Engineering
Lehrjahr/Semester: 2. Lehrjahr/4. Semester



Der Ausbildungsbeginn:

Warum haben Sie sich für Ihren Ausbildungsberuf entschieden?

Ich habe mich für diesen Ausbildungsberuf entschieden, da mich die Elektrotechnik schon immer begeistert hat und ich schon vor der Ausbildung in meiner Freizeit viel ausprobiert habe. Auch durch einen Ferienjob bei einer Kabelmontagefirma hatte ich viele Einblicke in diesen Fachbereich, wodurch mein Interesse noch mehr geweckt wurde. Außerdem finde ich das Prinzip des dualen Studiums sehr gut, da man nicht nur die Theorie vermittelt bekommt, sondern auch die Praxis mitberücksichtigt wird.

Warum haben Sie sich für die RWE entschieden?

Für RWE habe ich mich entschieden, da ich gute Chancen sehe, nach der Ausbildung im Unternehmen weiterarbeiten zu können. Außerdem hat man hier die Möglichkeit, sich ständig fortzubilden.
Außerdem finde ich die Aufgaben, die zukünftig in der Energieversorgung auf uns zukommen, sehr interessant und würde mich gerne an Lösungsmöglichkeiten beteiligen.
Ein weiterer Grund für die Entscheidung ist das Kooperationsprinzip mit der Technischen Fachhochschule. Durch den Blockunterricht hat man eine klare Abtrennung zwischen Ausbildung und Studium und kann sich somit in den einzelnen Phasen auf eine Sache konzentrieren.

Wie verlief Ihr erster Ausbildungstag, und wie haben Sie sich dabei gefühlt?

An meinem ersten Ausbildungstag bin ich natürlich voller Erwartungen an die zukünftige Tätigkeit und die neuen Arbeitskollegen zur Arbeit gefahren.
Nach einem Frühstück und einer netten Begrüßung in der Kantine ging es mit dem kompletten Ausbildungsjahr zur Ausbildungswerkstatt, wo unsere Arbeitsklamotten und das Werkzeug ausgegeben wurden.
Anschließend kam schon eine Aufbruchstimmung auf, aber nicht für uns. Die ApS’ler (ApS=Ausbildung plus Studium) gingen in einen Schulungsraum und wir bekamen direkt erste Einblicke in die Theorie der Elektrotechnik.

Die Ausbildungsinhalte und der Ausbildungsablauf:

Wie sieht Ihr typischer Ausbildungstag bei RWE aus?

Ein Ausbildungstag eines ApS’ler sieht immer sehr unterschiedlich aus. Normalerweise trifft man sich morgens in einem Schulungsraum, geht mit dem Ausbilder den Tagesplan durch und klärt noch offene Fragen.
Am Anfang eines Ausbildungsblocks steht erst viel Theorie, die meist alleine, teilweise aber auch mit dem Ausbilder erlernt werden muss. Bei Fragen stehen einem zuerst natürlich die Arbeitskollegen und danach auch die Ausbilder zur Verfügung. Je weiter der Ausbildungsblock voranschreitet, desto größer wird der Praxisanteil. Es werden zuerst immer die Dokumentationen erstellt und dann geht es an den Aufbau der Schaltungen in einem Schaltschrank und einer Platine.
Am Ende wird es dann immer spannend. Bei der Inbetriebnahme fallen natürlich alle Fehler auf, aber die Freude ist groß, wenn alles funktioniert.

Wie muss man sich Ihre Zeit in der Fachhochschule vorstellen?

Die Zeit in der Fachhochschule ist ganz anders als die Ausbildungszeit. Der Tag fängt erst später an, geht dafür aber meistens auch länger.
Zum einen stehen beispielsweise Vorlesungen über Elektrotechnik oder Recht auf dem Programm. Zum anderen gibt es Übungsstunden, in denen Aufgaben gerechnet werden. Hier muss man dann auch selber ran und kann das in der Vorlesung Erlernte auch anwenden.
Außerdem macht man auch noch sehr interessante Praktika wie zum Beispiel das Praktikum „Elektrische Maschinen“.

Wie sind Ihre Arbeitszeiten (Schichtarbeit? Bereitschaftsdienst?)?

In der Ausbildung arbeiten wir meistens montags bis donnerstags von 06:30 Uhr bis 15:45 Uhr und machen dafür freitags schon um 12 Uhr Schluss.
In der Fachhochschule fängt man meistens um 8 Uhr an und hat zwischen 14 und 19 Uhr Feierabend.

Die Kollegen und das Team:

Mit wem verbringen Sie die meiste Zeit und wie setzt sich Ihr Team zusammen?

Die meiste Zeit verbringe ich mit den anderen 4 ApS’lern aus meinem Ausbildungsjahr. Mein Team setzt sich aus 5 männlichen Vertretern zusammen.

Das Arbeitsumfeld:

Wie sieht Ihre Arbeitsumgebung (z. B. Büro, Kraftwerk etc.) aus?

Die Ausbildungsumgebung beinhaltet natürlich zum einen eine Werkstatt, in der man die praktischen Arbeiten verrichtet, und zum anderen noch einige Schulungsräume und einen Medienraum, in dem auch programmiert werden kann.

Was ist Ihr am häufigsten genutztes Arbeitsmittel/Werkzeug? Bitte skizzieren Sie dieses doch auf einem Blatt Papier.

Mein am häufigsten genutztes Arbeitsmittel ist ein Kugelschreiber.

Wie sieht Ihre typische Arbeitskleidung aus?

Meine typische Arbeitskleidung besteht aus Sicherheitsschuhen und einem Blaumann oder einer blauen Arbeitshose.

Besonderheiten der Ausbildung:

Was war Ihr schönstes oder lustigstes Erlebnis im Rahmen Ihrer Ausbildung, oder wovon hätten Sie nicht erwartet, dass es im Rahmen Ihrer Ausbildung auf Sie zukommt?

Vor allem die Dinge, die über die Ausbildung hinausgehen, bleiben einem immer im Gedächtnis. Letztes Jahr haben wir ein Fahrsicherheitstraining gemacht, was zum einen sehr lehrreich war, zum anderen aber auch sehr viel Spaß gemacht hat.