Lucas, Auszubildender zum Mechatroniker (IHK) mit Studium zum Bachelor of Engineering

Ausbildungsberuf: Mechatroniker (IHK) mit Bachelor of Engineering
Lehrjahr/Semester: 2. Lehrjahr / 4. Semester

 


 

Der Ausbildungsbeginn:

Warum haben Sie sich für Ihren Ausbildungsberuf entschieden?

Technik hat mich schon immer begeistert, und gerade die Kombination aus Maschinenbau mit einer Ausbildung zum Mechatroniker ergänzt sich, meiner Meinung nach, sehr gut.
Außerdem reizten mich das breite Themengebiet und die damit verbundenen Möglichkeiten des Maschinenbauers bzw. des Mechatronikers.

Warum haben Sie sich für die RWE entschieden?

RWE ist für mich ein zuverlässiger Arbeitgeber, der sich außerdem sehr korrekt seinen Auszubildenden gegenüber verhält. Zudem ist RWE hinsichtlich vieler intensiver Lehrgänge und der Arbeitssicherheit gut aufgestellt.

Wie haben Sie sich an Ihrem ersten Ausbildungstag gefühlt?

Nach anfänglicher Unsicherheit, habe ich mich gut aufgenommen und vor allem schnell gut informiert gefühlt. Zudem kam ich rasch mit den anderen Azubis in Kontakt.

Die Ausbildungsinhalte und der Ausbildungsablauf:

Wie sieht Ihr typischer Ausbildungstag bei RWE aus?

Meine Ausbildung ist zweigeteilt.
An der Fachhochschule stehen Vorlesungen, Übungen und Praktika an.
Meine praktische Ausbildung ist sehr projektorientiert. Das bedeutet, dass zu Beginn eines Projekts die Theorie steht, die auch mal schnell etwas länger dauern kann. Danach geht es aber in die Praxis, die ebenfalls immer sehr ausführlich ausfällt. Dabei finde ich gut, dass man sich hier vieles selber erarbeiten soll, um direkt aus eigenen Fehlern zu lernen.

Wie muss man sich Ihre Zeit in der Berufsschule vorstellen?

Da ich ein duales Studium absolviere, gehe ich nicht zur Berufsschule.
Dafür besuche ich aber die TFH Georg Agricola zu Bochum (Technische Fachhochschule), an der ich Maschinenbau mit Schwerpunkt Zukunftsenergien studiere. Um sich ein Bild von der TFH zu machen, kann man auch ohne Studierender zu sein einfach mal vorbeikommen und sich die eine oder andere Vorlesung anschauen.

Wie sind Ihre Arbeitszeiten (Schichtarbeit? Bereitschaftsdienst?)?

Ich arbeite in der Woche 38 Stunden und muss um 7 Uhr morgens anfangen. Freitags haben wir den Nachmittag frei.

Die Kollegen und das Team:

Mit wem verbringen Sie die meiste Zeit und wie setzt sich Ihr Team zusammen?

Die meiste Zeit verbringe ich mit den Kollegen aus dem gleichen Lehrjahr, die die gleiche Ausbildung machen wie ich. Wir sind 7 ambitionierte Leute, die sich aus 6 jungen Männern und einer jungen Frau zusammensetzen.

Das Arbeitsumfeld:

Wie sieht Ihre Arbeitsumgebung (z. B. Büro, Kraftwerk etc.) aus?

Meine Arbeitsumgebung war bis jetzt die Lehrwerkstatt. Diese ist groß, hell und mit allen benötigten Maschinen ausgestattet. Hier gibt es zudem viele Projekt- und Seminarräume, in denen die Theorie erarbeitet wird.

Was ist Ihr am häufigsten genutztes Arbeitsmittel/Werkzeug? Bitte skizzieren Sie dieses doch auf einem Blatt Papier.

Mein am häufigsten genutztes Werkzeug ist während der praktischen Ausbildung der Messschieber. Diesen benötige ich, um allerlei Maße und damit die Qualität meiner Werkstücke gewährleisten zu können.

Wie sieht Ihre typische Arbeitskleidung aus?

In der Lehrwerkstatt trage ich meine PSA (Persönliche Schutzausrüstung), die aus Blaumann, Schutzbrille und Sicherheitsschuhen besteht.

Besonderheiten der Ausbildung:

Was war Ihr schönstes oder lustigstes Erlebnis im Rahmen Ihrer Ausbildung?

Das anfängliche Teamtraining mit den neuen Kollegen und Meistern war ein tolles Erlebnis.

Wovon hätten Sie nicht erwartet, dass es im Rahmen Ihrer Ausbildung auf Sie zukommt (Positives/Negatives)?

Mich hat positiv überrascht, dass meine Ausbildung projektorientiert angelegt ist, und vieles selber erarbeitet wird. Dadurch lerne ich sehr viel intensiver von meinen Erfolgen, aber auch von meinen Fehlern. Dabei stehen die Meister immer mit Rat und Tat zur Seite.