25 Jahre störungsfreie Ölförderung aus dem Erdölvorkommen Mittelplate

Vor der Nordseeküste - am südlichen Rand des Nationalparks Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer - befindet sich die größte deutsche Erdöllagerstätte Mittelplate. Seit Oktober 1987 wird sie mit Bohrungen in mehrere ölführende Sandsteinschichten zwischen 2.000 und 3.000 Metern Tiefe erschlossen.

Sieben Kilometer vor der Küste liegt die MittelplateSieben Kilometer vor der Küste liegt die Mittelplate 

Seit Förderbeginn haben RWE Dea AG als Betriebsführer und Wintershall Holding GmbH als Partner - mit jeweils 50 % Anteil - 27 Millionen Tonnen Öl aus der Lagerstätte gefördert.

Die Bilanz der Ölgewinnung ist sehr gut: Das höchst anspruchsvolle, immer wieder dem neuesten Stand der Technik angepasste Bohr-, Förder- und Transportkonzept hat sich zu jeder Zeit bewährt. Die Ölproduktion im sensiblen Ökosystem Wattenmeer verlief zu jeder Zeit störungsfrei.

 

Hohe Investitionen in Sicherheit und Umweltschutz

Das Mittelplate-Projekt zeichnet sich durch technische Innovationen und das weltweit einmalige Sicherheitskonzept aus. Bisher wurden insgesamt rund 1 Milliarde Euro investiert. Erhebliche Teile der Investitionssumme erklären sich aus den hohen Standards bei Arbeitssicherheit und Umweltschutz. Vieles wurde speziell für die Bedingungen des ökologisch sensiblen Fördergebietes entwickelt. Alle Aktivitäten orientieren sich am Prinzip des geringsten Eingriffs in ökologische Systeme. Deshalb gilt die Erdölförderung Mittelplate inzwischen international als vorbildlich für umweltgerechte Rohstoffgewinnung.

 

Wir setzen auf eine heimische Ölförderung

  • Im internationalen Vergleich setzt die deutsche Ölförderung auf höchste Umweltschutz- und Sicherheitsmaßstäbe.
  • Die heimische Ölförderung spielt eine große volkswirtschaftliche Bedeutung: Über 50 % der deutschen Ölförderung stammt aus dem Feld Mittelplate.
  • Die Förderung trägt zur Verringerung der Importabhängigkeit Deutschlands bei und leistet einen wichtigen Beitrag zur Versorgungssicherheit.
  • Die Ölproduktion ist ein wesentlicher Wirtschaftsfaktor für die Region und sorgt für viele Arbeitsplätze. Über 1.000 Menschen haben mit der Verarbeitung des Rohöls bzw. dessen Folgeprodukten zu tun.
  • Die auf die Ölförderung erhobene Förderabgabe dient dem Land Schleswig-Holstein als zuverlässige Einnahmequelle.