20 Jahre störungsfreie Ölförderung aus dem Erdölvorkommen Mittelplate
Vor der Nordseeküste - am südlichen Rand des Nationalparks Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer - befindet sich die größte deutsche Erdöllagerstätte Mittelplate. Seit Oktober 1987 wird sie mit Bohrungen in mehrere ölführende Sandsteinschichten zwischen 2.000 und 3.000 Metern Tiefe erschlossen.

Sieben Kilometer vor der Küste liegt die Mittelplate
Zum 20-jährigen Förderjubiläum im Oktober 2007 haben RWE Dea AG als Betriebsführer und Wintershall Holding AG als Partner - mit jeweils 50% Anteil - 20 Millionen Tonnen Öl aus der Lagerstätte gefördert.
Die Bilanz der Ölgewinnung über zwei Jahrzehnte ist sehr gut:
Das höchst anspruchsvolle, immer wieder dem neuesten Stand der Technik angepasste Bohr-, Förder- und Transportkonzept hat sich zu jeder Zeit bewährt. Die Ölproduktion im sensiblen Ökosystem Wattenmeer verlief zu jeder Zeit störungsfrei.
Hohe Investitionen in Sicherheit und Umweltschutz
Das Mittelplate-Projekt zeichnet sich durch technische Innovationen und das weltweit einmalige Sicherheitskonzept aus. In den vergangenen 20 Jahren wurden insgesamt rund 670 Millionen Euro investiert. Erhebliche Teile der Investitionssumme erklären sich aus den hohen Standards bei Arbeitssicherheit und Umweltschutz. Vieles wurde speziell für die Bedingungen des ökologisch sensiblen Fördergebietes entwickelt. Alle Aktivitäten orientieren sich am Prinzip des geringsten Eingriffs in ökologische Systeme. Deshalb gilt die Erdölförderung Mittelplate inzwischen weltweit als vorbildlich für umweltgerechte Rohstoffgewinnung.
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![]() Sieben Kilometer vor der Küste liegt die Mittelplate | ![]() Bohr- und Förderinsel Mittelplate bei Ebbe |



