Entwicklung der Erdölförderung

Die Entschlossenheit von RWE Dea und Wintershall, in den achtziger Jahren in die Erschließung inländischer Ölreserven hohe Millionenbeträge zu investieren, zahlt sich aus. Die anfänglichen Schätzungen des Mittelplate-Reservenpotenzials konnten während der Projektdurchführung ständig nach oben korrigiert werden. Ergänzend zu den bereits produzierten 24 Millionen Tonnen Öl gelten nach heutigem Stand noch rund 20 bis 25 Millionen Tonnen Öl als technisch und wirtschaftlich gewinnbare Reserven.

Die jährlichen Förderraten ließen sich seit Beginn der Förderung durch das immer wieder optimierte
Bohr-, Förder- und Transportkonzept kontinuierlich steigern. Die höchste Förderung konnte in den Jahren 2002 bis 2007 mit einer Produktion über der 2-Millionen-Schwelle erzielt werden. Nach 2008 zeichnete sich aufgrund der fortgeschrittenen Ausförderung der Lagerstätte ein Rückgang der Produktion ab.

Für das gesamte Jahr 2011 wird mit etwa 1,43 Millionen Tonnen gerechnet. Verantwortlich für die Steigerung ist vor allem die Multilateralbohrung Mittelplate A23. Es zeichnet sich nun ab, dass die Investition in die neue Fördertechnologie dazu führt, dass die Förderung über längere Zeit auf höherem Niveau gehalten werden kann.

 

Die Grafik zeigt die Förderentwicklung von 1987 bis 2011