Umwelt schützen und Natur bewahren

Verlegearbeiten in der Abenddämmerung 

Sicherheit und Umweltschutz bestimmten die Planungen zur Pipeline-Anbindung und die Durchführung der Verlegearbeiten. Auf die Vermeidung und Minimierung von Umweltauswirkungen wurde besonderer Wert gelegt. Folgende Aspekte sind dabei hervorzuheben:

  • Wahl einer aus naturschutzfachlicher Sicht möglichst unproblematischen Route. Mit der gewählten Lösung ließen sich zahlreiche erkennbare Naturkonflikte vermeiden: Vogelbrutgebiete, Hochwasserrastplätze von Vögeln, natürliche Verlandungszonen und hoch liegende Schlickwatten wurden nicht berührt.

  • Durchführung der seeseitigen Bauphase in einem Zeitraum verminderter Störungs-Sensibilität.

  • Verkürzung der Bauphase durch Wahl eines bewährten Pipelinesystems.

  • Null-Einleitungsprinzip: Bei den Horizontalbohrungen wurden Bohrklein und Bohrspülung auf den Arbeitspontons gesammelt und anschließend fachgerecht an Land entsorgt.

  • Alle Projektbeteiligten hatten sich an speziell erarbeitete Betriebs- und Dienstanweisungen in Bezug auf Umwelt- und Naturschutz zu halten. Ein detailliertes Berichtswesen dokumentierte alle Arbeitsschritte und stellte sicher, dass die Bestimmungen des Planfeststellungsbeschlusses eingehalten wurden.

  • Geräuschemissionen wurden nach neusten technischen Möglichkeiten gedämmt. Der Schiffstransport im Wattenmeer war auf das Notwendigste begrenzt.

  • Seit Inbetriebnahme gewährleistet eine kontinuierliche Überwachung der Rohrleitungen die Betriebssicherheit.