Umwelt schützen und Natur bewahren
Sicherheit und Umweltschutz bestimmten die Planungen zur Pipeline-Anbindung und die Durchführung der Verlegearbeiten. Auf die Vermeidung und Minimierung von Umweltauswirkungen wurde besonderer Wert gelegt. Folgende Aspekte sind dabei hervorzuheben:
Wahl einer aus naturschutzfachlicher Sicht möglichst unproblematischen Route. Mit der gewählten Lösung ließen sich zahlreiche erkennbare Naturkonflikte vermeiden: Vogelbrutgebiete, Hochwasserrastplätze von Vögeln, natürliche Verlandungszonen und hoch liegende Schlickwatten wurden nicht berührt.
Durchführung der seeseitigen Bauphase in einem Zeitraum verminderter Störungs-Sensibilität.
Verkürzung der Bauphase durch Wahl eines bewährten Pipelinesystems.
Null-Einleitungsprinzip: Bei den Horizontalbohrungen wurden Bohrklein und Bohrspülung auf den Arbeitspontons gesammelt und anschließend fachgerecht an Land entsorgt.
Alle Projektbeteiligten hatten sich an speziell erarbeitete Betriebs- und Dienstanweisungen in Bezug auf Umwelt- und Naturschutz zu halten. Ein detailliertes Berichtswesen dokumentierte alle Arbeitsschritte und stellte sicher, dass die Bestimmungen des Planfeststellungsbeschlusses eingehalten wurden.
Geräuschemissionen wurden nach neusten technischen Möglichkeiten gedämmt. Der Schiffstransport im Wattenmeer war auf das Notwendigste begrenzt.
Seit Inbetriebnahme gewährleistet eine kontinuierliche Überwachung der Rohrleitungen die Betriebssicherheit.
Bohrarbeiten in der Abenddämmerung
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