Die Nordsee wird nicht belastet
Das Prinzip der Abschottung erstreckt sich auf alles, was die Umwelt gefährden oder auch nur stören könnte. Nichts verlässt unkontrolliert die Insel. Die massive, auf Extrembelastungen ausgelegte Wannenkonstruktion der Insel hat noch einen weiteren Vorzug. Die durch Spezialbeton abgedichtete und durch die Spundwände flüssigkeitsdicht eingegrenzte Inseloberfläche könnte im Schadensfall weit mehr Öl auffangen, als auf der Insel überhaupt vorhanden ist. Auch die ausgedehnten Rohr- und Kabelkanäle sind öldicht ausgeführt, ebenso die Bohrkeller.
Schutz des Ökosystems Wattenmeer hat höchste Priorität
Das Abwasser aus dem Wohn- und Küchenbereich wird in einer eigenen Kläranlage gereinigt, dann in Tanks gesammelt und wie die festen Abfälle an Land entsorgt. Selbst Regen und Spritzwasser wird auf der Betonoberfläche gesammelt und gereinigt.
Das mit dem Erdöl geförderte Lagerstättenwasser der Offshore- und Onshore-Bohrungen wird in Separatoren auf der Landstation vom Öl abgetrennt und nach Durchlaufen diverser Aufbereitungs- schritte mit Pumpen über Einpressbohrungen zurück in die Lagerstätte geführt. Damit handelt es sich um einen geschlossenen Kreislauf. Da alle Prozesstanks mit Gaspendelleitungen zu einem geschlossenen System verbunden sind, werden Emissionen sicher vermieden.
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