RWE Stiftung

Nella Fantasia – eine visuelle Ortsbeschreibung


Nella Fantasia entstand im Dezember 2011 auf der Bohrinsel Snorre A inmitten der Nordsee vor Norwegen. Nachdem Lukas Marxt eine Vielzahl von Gesundheitstest und Sicherheitstrainings erfolgreich absolviert hatte, besuchte er die Plattform für rund 10 Tage und sammelte inmitten der Einsamkeit von Winterstürmen und meterhohen Wellen visuelle und akustische Eindrücke. Entstanden ist eine visuelle Ortsbeschreibung des Mikrokosmos „Bohrinsel“ die den Fokus nicht auf die technischen Vorgänge und Arbeiten auf der Insel legt. Vielmehr wird versucht eine Verortung zu schaffen, die die inhaltliche Bedeutung der Umgebung ausklammert: Korridore, Vorhänge, der Horizont, das Wellenspiel und ein Hauch von Melancholie nach Schichtende. Die ruhigen und langen Einstellungen des Films bilden eine Art inneren Monolog, der für den Betrachter spürbar und erfahrbar wird, die Entkoppelung von Mensch und Maschine.

„Nella Fantasia“ dauert ca. 55 Minuten und bewegt sich zwischen Dokumentation und experimentellem Kunstfilm. Premiere war am 18. Oktober 2012 im RWE Forum/Kino im Dortmunder U.

Nach Aufführungen in Hamburg und bei Filmfestivals wie Diagonale/Graz, Rencontres Internationales/Paris, Jeonju International Film Festival/South Korea ist aktuell eine Präsentation im Filmstudio „Glückauf“ in Essen, am 14. Mai 2013 um 18 Uhr geplant.

VISIT Einladung

Stills aus „Nella Fantasia“ von Lukas Marxt