Einstieg in die Veredlung

Es gibt viele Möglichkeiten, in einem neuen Job und einem neuen Unternehmen Fuß zu fassen. Sie können bei uns eine Ausbildung beginnen, ein Praktikum absolvieren, Ihre Abschlussarbeit schreiben, als Trainee bei uns starten oder auch direkt in den Beruf einsteigen.

Abschlussarbeiten und Praktika

Wer seine Abschlussarbeit bei uns schreibt, verbindet Wissenschaft und Praxis. Ob Diplom-, Bachelor- und Masterarbeiten oder eine Promotion – im Geschäftsfeld Veredlung warten auf Hochschulabsolventen viele interessante Themen, die sie untersuchen können.

Bei uns können Studenten der Fachrichtungen Bergbautechnik, Rohstoffingenieurwesen, Maschinenbau, Elektro- und Verfahrenstechnik sowie Bau- und Wirtschaftsingenieurwesen ihre Abschlussarbeit schreiben.

Wir freuen uns auf Ihre Initiativbewerbung!

Für Abschlussarbeiten und Praktika werden keine konkreten Stellen ausgeschrieben. Interessenten können sich aber gerne initiativ bei unserem Ansprechpartner Markus Lippold bewerben. Bitte geben Sie das Themenfeld sowie den Zeitraum, in dem die Arbeit geschrieben werden soll, an. Wir prüfen dann die Möglichkeit des Einsatzes und melden uns schnellstmöglich bei Ihnen. Für weitere Informationen können Sie sich ebenfalls gerne an Markus Lippold wenden.

Ausbildung in der Veredlung

Um unseren Nachwuchs für die Veredlung zu sichern, bieten wir eine interessante und vielseitige Ausbildung in folgenden Berufen an:

Kauffrau/-mann für Logistik- und Speditionsdienstleistungen

Voraussetzung: Mindestens Fachhochschulreife
Ausbildungsdauer: 3 Jahre

Sie verfügen über ein hohes Maß an Sozialkompetenz und Kommunikationsfähigkeit und beherrschen den Umgang mit Informations- und Kommunikationssystemen?

Im Mittelpunkt steht die kundenorientierte Organisation speditioneller und logistischer Prozesse. Die Auszubildenden ermitteln den Transport-, Lager- sowie Logistikbedarf ihrer potentiellen Kunden und erstellen auf dieser Grundlage kundenorientierte Leistungsangebote. Sie wirken bei der Entwicklung von Marketingkonzepten für die Betreuung und Ausweitung des Kundenstammes mit und beraten Kunden über organisatorische Abläufe, Kosten sowie die Abdeckung möglicher Risiken. Darüber hinaus entwickeln sie als Verkehrsfachleute Vorschläge für die Optimierung des Güter- und Informationsflusses.

Sie überwachen die Wirtschaftlichkeit der Auftragsabwicklung, indem sie Aufträge kalkulieren, abrechnen und den Erfolg ermitteln. Die Anforderungen der einzelnen Güterarten an die Transport- und Lagersicherheit, die Bestimmungen des Umweltrechts sowie eine angemessene Risikoabsicherung (Haftung und Versicherung) werden beachtet. Die Auszubildenden sind in der Lage, auftretende Qualitätsabweichungen zu identifizieren, zu beseitigen und Maßnahmen zur Vorbeugung zu entwickeln.

Groß- und Außenhandelskauffrau/-mann

Voraussetzung: Mindestens Fachhochschulreife
Ausbildungsdauer: 2,5 Jahre

Sie interessieren sich für kaufmännische Vorgänge, sind gut in Mathematik und mögen es, am Computer zu arbeiten, Daten zu verwalten, Zahlen zu prüfen und Vorgänge zu kontrollieren?

Kaufleute im Groß- und Außenhandel kaufen Waren in über hundert Branchen und verkaufen sie an Handel, Handwerk und Industrie. Sie sorgen für kostengünstige Lagerhaltung und Transportlösungen. Ein wesentliches Ziel Ihrer Arbeit ist es, die Ware termingerecht an den richtigen Ort zu liefern. Sie beraten die Kunden umfassend über die Eigenschaften der Waren und bieten zusätzlich Finanzierungs-, Service- und Marketingleistungen an. Kaufleute im Groß- und Außenhandel beobachten den Markt und geben Ihre Informationen auch an die Produzenten weiter. Sie führen die vorgenannten Aufgaben selbstständig aus. Der Beruf bietet die Möglichkeit, ein eigenes Unternehmen zu gründen.

Sie betreuen Kunden in allen Fragen, die mit der Belieferung im Zusammenhang stehen. In der Materialwirtschaft vergleichen Sie Angebote, verhandeln mit Lieferanten und schließen Verträge ab. In der Abrechnung und in der Finanzwirtschaft buchen und kontrollieren Sie die im Geschäftsverkehr anfallenden Vorgänge. Im Marketing befassen Sie sich mit Werbung und Vermarktung von Produkten und Leistungen. Außerdem kümmern Sie sich um die Lagerbestände von Waren und darum, dass immer genug Vorräte vorhanden sind.

Fachkraft für Lagerlogistik

Voraussetzung: Mindestens Hauptschulabschluss
Ausbildungsdauer: 3 Jahre

Sie mögen es, wenn die Dinge sich bewegen, wenn es etwas zu organisieren gibt, haben Spaß an Systematik und am Umgang mit vielen verschiedenen Materialien? Sie haben keine Angst vor dem Computer, können sich vorstellen, einen Gabelstapler zu fahren und sich mit Logistik zu beschäftigen?

Einer Ihrer Ausbildungsstandorte ist das Zentrallager von RWE Power in Grevenbroich. Dieses ist hochmodern und bildet den Dreh- und Angelpunkt für fast alle Versorgungsgüter, die das Unternehmen benötigt. Fachkräfte für Lagerlogistik nehmen Güter aller Art an. Dann gilt es, Lieferung und Begleitpapiere zu prüfen, die Lieferung fachmännisch und mit Hilfe moderner Computerprogramme in den Bestand aufzunehmen und zu lagern.

Sie nehmen die Bestellungen der einzelnen Betriebsbereiche entgegen, stellen Lieferungen zusammen und sorgen dafür, dass alles fachgerecht verpackt wird. Im Lager führen Sie mit Hilfe des Computers Inventurtätigkeiten durch und analysieren die Beschaffungsplanung. Kennzeichnen, Beschriften und Ordnen der Waren gehören ebenfalls zu Ihren Aufgaben.

Mechatroniker/in

Voraussetzung: Mindestens Hauptschulabschluss
Ausbildungsdauer: 3,5 Jahre

Es hört sich an wie ein aus zwei Begriffen zusammengesetztes Wort: Mechatronik. Und eben diese Mischung aus Mechanik und Elektronik macht den Beruf aus.

Sie werden sowohl mit Metallbearbeitung zu tun haben als auch mit Elektrotechnik und Elektronik. Sie sollten sich in der Schule schon für Physik interessiert haben, handwerklich geschickt sein und auch mit dem Computer zu arbeiten sollte für Sie kein Problem sein.

Mechatroniker/innen werden so ausgebildet, dass sie selbstständig an elektrischen und mechanischen Anlagen arbeiten können. Dazu braucht man gutes Wissen in der Metallverarbeitung, aber auch in der Elektrotechnik und Elektronik. Sie werden sich mit Hydraulik, Pneumatik und Steuerungstechnik, mit dem Messen und Prüfen sowie dem Programmieren von Computerkomponenten an Maschinen und Anlagen beschäftigen.

Sie werden Werkstücke vermessen, Pläne zeichnen und Bauteile herstellen. Außerdem sind Sie für die Installation von elektrischen Baugruppen und –teilen zuständig, aber auch das Testen und Programmieren von Hard- und Softwarekomponenten in der Computersteuerung von Maschinen und Systemen gehört zu Ihren Aufgaben.

Elektroniker/in für Betriebstechnik

Voraussetzung: Mindestens Fachhochschulreife
Ausbildungsdauer: 3,5 Jahre

Wenn Sie sich für Elektronik interessieren, gut in Mathe und Physik sind, technische Zusammenhänge kennen lernen wollen und gerne mit den Händen arbeiten, dann schauen Sie bei diesem Beruf mal genauer hin!

Sie lernen in Ihrer Ausbildung, wie man elektrische Bauteile und Betriebsanlagen fachgerecht installiert und instand hält. Elektroniker/innen für Betriebstechnik sind die Detektive, wenn es Störungen gibt, sie forschen nach den Fehlern und sorgen für die Reparatur. Es müssen Leitungen und Anschlüsse verlegt, Schalter angebracht und Antriebe installiert werden. Sie richten speicherprogrammierbare Steuerungen (SPS) für automatisierte Systeme ein, konfigurieren und programmieren Systeme.

Sie werden lernen, wie man Schaltpläne liest und wie man selbst welche erstellt, messen und berechnen elektrische Werte von Bauteilen, nehmen Systeme in Betrieb und prüfen sie auf ihre Sicherheit. Der Umgang mit Elektronormen, Sicherheitsvorschriften, Genauigkeit und ein hohes Maß an Verantwortungsbereitschaft sind ein wichtiger Bestandteil Ihrer täglichen Arbeit.

Industriemechaniker/in

Voraussetzung: Mindestens Fachhochschulreife
Ausbildungsdauer: 3,5 Jahre

Sie tüfteln und basteln gerne, Sie wollen sägen und bohren, schleifen und schweißen? Dieser Beruf kann Ihnen einiges bieten! Hier wird gerechnet und berechnet, geplant, gebaut und auseinandergebaut, repariert, geschmiert, getestet und geprüft. Und wenn alles wieder funktioniert, haben Sie gute Arbeit geleistet.

In der Ausbildung lernen Industriemechaniker/innen, wie man Maschinen und Anlagen betriebsbereit macht oder betriebsbereit hält. Bei Störungen prüfen und messen Sie, analysieren die gefundenen Werte und sorgen für die Reparatur.

Manchmal greifen Sie auf vorgefertigte Ersatzteile zurück, oft aber gilt es, selbst Pläne zu zeichnen und das benötigte Ersatzteil herzustellen. Dazu braucht man technisches und physikalisches Verständnis und natürlich handwerkliches Geschick. Denn Sie werden bauen und montieren, bohren und kleben. Zu Ihren Aufgaben gehört es, mit pneumatischen und hydraulischen Steuerungen umzugehen.

Ihr Material ist überwiegend Stahl, aber Sie werden auch mit anderen Werkstoffen arbeiten. Instandhalten, Störungen erkennen, reparieren, Komponenten bauen und einbauen, Maschinen wieder zum Laufen bringen, das ist Ihr Job.

Konstruktionsmechaniker/in

Voraussetzung: Mindestens Fachhochschulreife
Ausbildungsdauer: 3,5 Jahre

Es gibt Leute, die lieben es, mit Metall zu arbeiten, die bauen und konstruieren gern, tüfteln an Plänen und Zeichnungen und setzen diese dann gerne in die Tat um. So jemand sind Sie? Dann werden Sie doch Profi auf diesem Gebiet und machen Sie eine Ausbildung zum/zur Konstruktionsmechaniker/in.

Sie werden lernen, Stahlbaukonstruktionen unterschiedlicher Art anzufertigen. Die Einzelteile stellen Sie anhand technischer Zeichnungen her, die Sie entweder vom Planungsbüro erhalten oder auch selbst anfertigen.

Sie übertragen Zeichnungsmaße auf das Konstruktionsmaterial, schneiden Profile und Bleche zu, kanten sie ab oder biegen sie und bringen Bohrungen und Durchbrüche an. Später wird verschraubt und verschweißt. Kurz: Sie arbeiten mit vielen verschiedenen Techniken.

Konstruktionsmechanik ist auch Feinarbeit. Wenn Sie gute Arbeit geleistet haben, passt am Ende alles genau zusammen und Ihre Konstruktion ist perfekt

Zerspanungsmechaniker/in

Voraussetzung: Mindestens Fachhochschulreife
Ausbildungsdauer: 3,5 Jahre

Maschinen und Geräte bestehen oft aus vielen Bauteilen, die mit großer Genauigkeit hergestellt sein müssen, damit nachher auch alles funktioniert. Es gibt runde und kantige Bauteile mit Bohrungen, Aussparungen und Vertiefungen, die genau an der vorgeschriebenen Stelle sein müssen. Die Herstellung solcher Bauteile gehört zum Aufgabenbereich der Zerspannungsmechaniker. Wenn Sie sich auch noch von Mathe, Physik und Technik begeistern lassen, könnte dies ein interessanter Beruf für Sie sein.

In Ihrer Ausbildung lernen Sie, wie man zum Beispiel Wellen oder Spezialschrauben herstellt, wie man aus einer Zeichnung die Aufgabenstellung entwickelt, die CNC-Maschinen programmiert, wie man Spannvorrichtungen für verschiedene Dreh- und Fräsverfahren montiert. Sie lernen die verschiedenen Materialien kennen, meistens sind es Metalle, aber auch Kunststoff wird bearbeitet.

Sie kontrollieren die Fertigungsprozesse und sorgen dafür, dass die Vorgaben bis auf den Hundertstelmillimeter eingehalten werden und kontrollieren das Ergebnis auf seine Qualität. Vieles geht heute mit computergesteuerten Maschinen, aber selbstverständlich lernen Sie auch, wie man mit konventionellen Dreh- und Fräsmaschinen und Bohr- und Schleifmaschinen Metall oder Kunststoff bearbeitet.

 

An wen kann ich mich mit Fragen zur Ausbildung wenden?

Markus LippoldPersonalabteilung Geschäftsfeld VeredlungRWE PowerLudwigstraße50226 FrechenT+49-221 480-70620
E-Mail an Markus Lippold