Satellitengesteuerter Geräteeinsatz

21 Meter sind sie hoch, die Schaufelräder der Braunkohlebagger. Schwer vorstellbar, doch mit einer neuen Technik, die RWE derzeit entwickelt, sollen die Baggerführer die gigantischen Schaufeln bis auf wenige Zentimeter genau justieren können. Und so das Abbauergebnis verbessern.

 

Zentimetergenauer Abbau 

GPS ist das Stichwort. Am Bagger befestigte Antennen empfangen kontinuierlich die Signale der Satelliten des Global Positioning System. Sie reichen die ermittelten Koordinaten an einen Computer weiter, wo sie künftig mit einer digitalen Karte der Lagerstätte und dem geplanten Abbau abgeglichen werden sollen.

Die Software errechnet die Position von Bagger und Schaufelrad im Abraum oder Kohleflöz – und das bis auf wenige Zentimeter genau. Das Ergebnis wird auf einem Monitor im Führerhaus des Baggers grafisch dargestellt. Der Baggerführer kann so die Position überwachen und bei Bedarf anpassen.

 

Wirtschaftlichkeit erhöhen 

Die Feinpositionierung per GPS hat gleich mehrere Vorteile: Die verschiedenen Schichten des Abraums sowie die Braunkohle selbst lassen sich genauer voneinander trennen. Dies verbessert deutlich die Abbaumöglichkeiten mit dem Schaufelradbagger. Insgesamt erhöht die Technik so die Wirtschaftlichkeit des Abbaus und erleichtert nicht zuletzt auch die Arbeit der Baggerbesatzung.

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