Renaturierung und Umweltschutz

Neben der Optimierung der Förderung sind die Renaturierung der Tagebauflächen und der Umweltschutz weitere zentrale Aufgabenbereiche für die Forschung und Entwicklung. RWE setzt sich beim laufenden Betrieb für eine umweltschonende Gewinnung von Braunkohle ein. Die Wissenschaftler und Ingenieure entwickeln unter anderem neue Technologien, mit denen sich Staub- und Lärmemissionen effektiver eindämmen lassen. Bei der Kohleveredlung legt RWE den Fokus auf die Erzeugung von Brennstoffen mit niedrigem Schadstoffausstoß.

Vorausschauende Planung

Bei der Renaturierung von Bergbaufolgelandschaften hat RWE die ganzheitliche Entwicklung von Lebensräumen zum Ziel. Dafür ist eine vorausschauende, alle Belange vom Naturschutz bis zur Erholungsnutzung einbindende Planung und Gestaltung unabdingbar. Die Wiederherstellung des intakten Naturhaushaltes erreicht RWE mit Projekten wie beispielsweise der Flussbettverlegung der Inde, der Grundwasseranreicherung in den Feuchtgebieten sowie aktuellen Untersuchungen zum Artenreichtum von Flora und Fauna.

Neue Potenziale

Zunehmend in den Blickpunkt rückt der Anbau von nachwachsenden Rohstoffen (Nawaros) auf rekultivierten und landwirtschaftlich genutzten Flächen. Ziele der Forschungs- und Entwicklungsarbeit sind die Auswahl von Pflanzen, die für die Gewinnung von erneuerbaren Energien geeignet sind, und Untersuchungen zu deren optimalem Anbau. Gemeinsam mit den RWE-Experten für regenerative Energien soll in einem eigenen Biomassekraftwerk die Stromerzeugung aus den angebauten Pflanzen optimiert werden.

Ökologieprojekte

Ob Libellen, Frösche oder Hasen – wie artenreich die Naturlandschaft nach dem Tagebau ist, dokumentierte die Forschungsstelle Rekultivierung eindrucksvoll in zahlreichen Untersuchungen.

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Forschungsstelle Rekultivierung

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