Kohleveredlung

Altbewährt und neu entdeckt. Das erste Produkt aus rheinischer Braunkohle war nicht Strom, sondern die „Klütte“. Das Wort leitet sich vom niederdeutschen Ausdruck „kluit“ für Klumpen ab. Das waren manuell geformte, zylindrische Gebilde aus gestampfter und luftgetrockneter Braunkohle, die oft schon beim Transport zerfielen und bei starker Rauchentwicklung schlecht heizten – ein Armeleutebrennstoff von lokaler Bedeutung.

Neue Absatzmärkte

Inzwischen sind die gepressten Braunkohlebriketts ein seit vielen Jahrzehnten bewährter heimischer Brennstoff. Aber die Braunkohle kann mehr: Braunkohlekoks kommt beispielsweise als Binder von Schadstoffen in der Abwasseraufbereitung oder als Binder von Öl zum Einsatz. Des Weiteren wird an Bodenverbesserern auf Braunkohlebasis gearbeitet. In der Veredlung werden innovative Produkte entwickelt, um neue Absatzmärkte zu erschließen.

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