Braunkohle

Das Rheinische Revier repräsentiert das größte geschlossene Braunkohlevorkommen in Europa. Dort fördert RWE pro Jahr knapp 100 Millionen Tonnen des wichtigsten heimischen Energieträgers. Immer mit dem Anspruch, so effizient und so umweltschonend wie möglich zu arbeiten. 

Bessere Prognosen

Bei der Braunkohlegewinnung und –veredlung richten die Wissenschaftler und Ingenieure ihr Hauptaugenmerk auf die Fördertechnik. Fortschritte in diesem Bereich bedeuten für den Betrieb der Tagebaue: hohe Effizienz, geringerer Energieverbrauch, mehr Flexibilität. Ein Beispiel: Heutzutage werden die viele Kilometer langen Bandförderanlagen durch Sensoren überwacht. RWE gewinnt dadurch wichtige Daten, die eine bessere Prognose über die Verfügbarkeit der Großgeräte erlauben. Einsatz und Wartung werden dadurch verbessert.

Standorte der Tagebaue

Neuartige Technik

Zentrale Aufgaben erfüllen die Wissenschaftler und Ingenieure von RWE auch bei der Renaturierung der Tagebauflächen und beim Umweltschutz. Sie untersuchen beispielsweise den Anbau nachwachsender Rohstoffe auf den Bergbaufolgeflächen oder entwickeln Technologien, die für eine effektivere Emissionsvermeidung sorgen. RWE setzt zum Beispiel neuartige Feinstnebelsprühanlagen gegen den beim Abbau entstehenden Staub ein. Die Gestaltung ökologisch hochwertiger Bergbaufolgelandschaften wird in umfangreichen interdisziplinären Projekten langfristig wissenschaftlich geplant und begleitet. 

Expertise gefragt

Daneben ist die Forschung und Entwicklung auch bei der Kohleveredlung gefordert, wo es neue Einsatzgebiete für Braunkohleprodukte zu erschließen und Brennstoffe mit niedriger Schadstoffemission zu erzeugen gilt. Impulse setzen die Experten auch außerhalb des Bergbaus. Sie bringen ihre geologische Expertise zum Beispiel in europäische Projekte ein, die eine sichere Lagerung von CO2 in tiefen Erdschichten untersuchen.

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