Energiespeicherung
Ob wir nachmittags die Kaffeemaschine anstellen oder mitten in der Nacht das Licht im Badezimmer anknipsen – in einer modernen Welt ist Strom jederzeit verfügbar. Was für Verbraucher eine Selbstverständlichkeit geworden ist, bedeutet für RWE eine große Verpflichtung. Die Ingenieure befassen sich deshalb unter anderem auch intensiv mit der Speicherung von Energie, um sie dem Kunden genau dann zur Verfügung stellen zu können, wenn er sie benötigt.
Herausforderungen annehmen
Zunehmende Bedeutung erlangt die Speicherung durch den Ausbau der regenerativen Energieerzeugung. Denn dabei bestimmen Sonne, Wind und Wasser, wann und wieviel Strom erzeugt wird. Diese Unregelmäßigkeiten beeinflussen wiederum den Netzbetrieb. Wird etwa wenig Windenergie eingespeist, müssen konventionelle Kraftwerke zusätzlich Strom bereitstellen. Umgekehrt müssen sie ihre Leistung drosseln oder sogar abgeschaltet werden, wenn starker Wind viel Strom erzeugt. Hinzu kommt, dass die heute bestehende Kapazität der Übertragungsnetze in einigen Regionen an ihre Grenzen stößt, wenn sich die Windmühlen kräftig drehen.
Neue Wege finden
Um den Problemen entgegenzuwirken, bieten sich beispielsweise Pumpspeicher- oder Druckluftspeicher an. Sie entlasten den Netzbetrieb. Diese Kraftwerke können überschüssige Energie auch in großen Mengen speichern, um dann in Spitzenlastzeiten Strom zu liefern. Neue Pumpspeicher können in Deutschland nur in begrenzter Zahl gebaut werden, so dass wir weitere Speichertechniken entwickeln. RWE hat sich zum Beispiel an einem EU-Projekt beteiligt, das sich mit einer neuen Form der Druckluftspeicherung befasst, die einen bislang noch nicht erreichten Wirkungsgrad erzielt. Die technische Machbarkeit eines fortschrittlichen Druckluftspeicherkraftwerkes konnte innerhalb des EU-Projektes unter Beweis gestellt werden, sodass RWE die Weiterentwicklung dieser Technologie vorantreibt.
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