Wassergewinnung und -aufbereitung
Wasser ist für Menschen und Umwelt lebensnotwendig. Und von daher besonders schützenswert. Aus gutem Grund muss Trinkwasser, gewonnen aus Grundwasser, Uferfiltraten, oberflächennahen Gewässern oder Quellen, nach der Aufbereitung frei sein von schädlichen Verunreinigungen. Ziel der Ingenieure ist es deshalb, in Forschungsprojekten die Prozesse der Trinkwasseraufbereitung und den nachhaltigen Ressourcenschutz weiter zu verbessern. RWE will dadurch auch in Zukunft die hohen Qualitätsstandards der deutschen Wasserwirtschaft sichern.
Weltweit anerkannt
Einer der Forschungserfolge ist die Entwicklung und der Einsatz des so genannten "Mülheimer Verfahrens". Dabei werden für die Aufbereitung und Desinfizierung von Rohwasser Aktivkohle, Ozon und UV-Licht eingesetzt. Der Prozess senkt die Kosten der Wasseraufbereitung. Das weltweit anerkannte Verfahren entwickelte die Rheinisch Westfälische Wasserwerksgesellschaft mbH (RWW) mit Sitz in Mülheim, eine Tochtergesellschaft von RWE. Weitere aktuelle Projekte von RWE beschäftigen sich mit der Modellierung des Stoffflusses im Boden, dem Einsatz von künstlichen neuronalen Netzen in Wasserwerken, der Optimierung des Betriebes von Wasserwerksfiltern und des Einsatzes von Ozon bei der Wasseraufbereitung.

