Nachwachsende Brennstoffe

Innovative Akzente setzen

Energieholzplantage Der Zugang zu nachwachsenden biogenen Brennstoffen – vor allem Holz - ist für uns ein wesentlicher Erfolgsfaktor. Die Beschaffung ist deshalb ein integraler Bestandteil unserer Wertschöpfungskette. Als übergeordneter Koordinator steuern wir markt- und bedarfsorientiert das Handling, die Verarbeitung, die Disposition, den Transport und die Verwertung der Mengen.

Wir beschränken uns nicht nur auf die Kapazitäten schon bestehender Märkte. Im Gebrauchtholzmarkt entwickeln wir neue internationale Konzepte. Zukunftsorientierte Akzente setzen wir auch im Bereich Frischholz. Hier nutzen wir unsere Kompetenz zum Aufbau neuer Marktsegmente. Beispiele sind die Gewinnung von Waldrestholz und die Anlage von Energieholzplantagen.

 

Gebrauchtholz aus Recyclingbeständen

Im Rahmen unserer Wachstumsstrategie liegt der Schwerpunkt unserer Gebrauchtholz-Aktivitäten zukünftig auf unbehandelten und unbelasteten Holzfraktionen. Dieser Bereich wird- auch im europäischen Ausland - eine wichtige Säule werden. Ein wesentlicher Vorteil des Einsatzes von Gebrauchtholz liegt in der „Kaskadennutzung“: Die energetische Verwertung erfolgt erst nach der stofflichen Verwertung des Holzes.

In unseren Bestandsanlagen in Kehl, Berlin und Bergkamen kommt Altholz der Klassen AI bis AIV zum Einsatz. Da hierzu auch belastete Hölzer zählen, sind diese Anlagen ausgelegt auf die strengen Anforderungen der 17. Bundes-Immissionsschutzverordnung.

 

Waldrestholz erschließen

Windwurffläche Waldrestholz bzw. Forstbiomasse ist eine weitgehend ungenutzte Energiequelle. Das Material - Baumkronen, Reisig, Äste - fällt an bei der regulären Durchforstung der Wälder, aber auch auf Windwurfflächen oder bei Baufeldräumungen. Es kann in Form von Hackschnitzeln in unseren Biomasse-Anlagen energetisch genutzt werden.

Bei der Erschließung dieser Ressource arbeiten wir mit dem Land NRW zusammen. Die gemeinsame Initiative zielt u.a. darauf ab, die Wertschöpfung aus der Holzwirtschaft im ländlichen Raum zu stärken.

Bei der Ernte des Waldrestholzes orientieren wir uns an den ökologischen Grundsätzen einer ordnungsgemäßen Forstwirtschaft. Diese sind im Bundeswaldgesetz sowie den entsprechenden Landesgesetzen festgelegt. Bei der Ernte des Waldrestholzes verbleibt ein wesentlicher Teil der Biomasse – insbesondere Nadeln, Blätter und Feinreisig – im Wald. Da in diesen Kompartimenten die meisten Nährstoffe der Bäume gespeichert sind, wird einem zu hohen Nährstoffentzug von der Fläche entgegengewirkt.


Landschaftspflegeholz nutzen

Lieferanten dieses Frischholzsegmentes sind Energieholzproduzenten, kommunale Entsorgungsunternehmen sowie Unternehmen aus dem Bereich Garten- und Landschaftsbau in der jeweiligen Umgebung unserer Kraftwerksstandorte. Die Mengen resultieren aus der Landschaftspflege, aus der Bewirtschaftung von Stromleitungstrassen sowie aus der privaten oder öffentlichen Gehölzpflege.

 

Logistik optimieren

Bei Massengütern wie Holz spielt die logistische Anbindung an die Kraftwerksbewirtschaftung eine wesentliche Rolle. Unsere Beschaffungsketten werden unter ökologischen und ökonomischen Gesichtspunkten gestaltet und optimiert. Dabei greifen wir auf langjährige Kooperationspartner zurück, binden gleichzeitig aber auch örtliche Lieferanten und Dienstleister in die Prozesse ein.

Ihr Ansprechpartner zum Thema "Nachwachsende Brennstoffe"

Für alle Fragen zum Thema "Nachwachsende Brennstoffe" steht Ihnen Herr Torsten Zuber und das Team aus dem Bereich Stoffstrommanagement zur Verfügung.

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