Köln, 14. Juli 2016, RWE Power

BoAplus: Unterlagen fürs BImSchG-Verfahren bei der Bezirksregierung Köln eingereicht



Die Realisierung des hochflexiblen Blocks am Standort Niederaußem ist abhängig von rechtssicheren Genehmigungen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen.

RWE Power hat heute bei der Bezirksregierung Köln den Antrag nach § 16 BImSchG auf wesentliche Änderung des Kraftwerks Niederaußem durch Errichtung und Betrieb eines neuen Blocks L (BoAplus) sowie Änderungen am Bestandskraftwerk eingereicht. RWE Power hatte schon beim Start des Projekts betont, dass eine finale Bauentscheidung erst erfolgen kann, wenn alle notwendigen Genehmigungen rechtssicher vorliegen und die Wirtschaftlichkeit gegeben ist.

Zusätzlich zur sogenannten Sicherheitsbereitschaft ist die mehr als kapazitätsgleiche Stilllegung von vier 300-Megawatt-Blöcken spätestens nach der kommerziellen Inbetriebnahme des neuen Blocks vorgesehen. Die durch die Sicherheitsbereitschaft vorgesehene CO2-Einsparung ist daher unverändert gewährleistet.

Der Genehmigungsprozess wird voraussichtlich zumindest bis 2017 andauern. Vor dem Hintergrund des Vorhabens ist für die Projektfläche die Regionalplanung bereits angepasst und von der Kreisstadt Bergheim der Bebauungsplan beschlossen worden. Bei Realisierung würde die hochflexible BoAplus über eine Stromerzeugungskapazität von etwa 1.100 MW verfügen und mit einem Nettowirkungsgrad von über 45 Prozent eine Minderung von rund drei Millionen Tonnen CO2 jährlich im Vergleich zu älteren Anlagen erzielt.