Mülheim-Kärlich, 20. Juni 2003, RWE PowerDiese Presseinformation ist mehr als zwei Jahre alt

Erörterungstermin zum Kraftwerksrückbau Mülheim-Kärlich beendet - Wichtiger Schritt im Genehmigungsverfahren abgeschlossen



Der Erörterungstermin im Rahmen des Genehmigungsverfahrens des Antrags der RWE Power zum Rückbau des Kernkraftwerks Mülheim-Kärlich ist heute beendet worden. Nach der öffentlichen Auslegung der Unterlagen diente dieser Erörterungstermin der vertiefenden Behandlung der 259 schriftlichen Einwände. Nach 4 Tagen, in denen Vertreter der Gemeinden, Umweltschutzverbänden sowie einzelne Bürger ihre Einwände gegen den Rückbau vorgebracht haben, bestand seitens der Einwender und der rheinland-pfälzischen Genehmigungsbehörde kein weiterer Erörterungsbedarf mehr.

Die Ergebnisse der Öffentlichkeitsbeteiligung werden nun in das weitere Prüfverfahren der Genehmigungsbehörde einfließen.

RWE Power stand den Fragen der Einwender zu Sachthemen wie Strahlenschutz, anfallende Reststoffe, Materialfreigabe sowie zu Sicherheitsaspekten umfassend Rede und Antwort und erläuterte detailliert die geplanten Rückbauschritte. Einen breiten Raum nahm die Diskussion um das für den Rückbau zwingend notwendige Zwischenlager für schwach- und mittelaktive Abfälle ein. RWE Power hielte dabei die direkte Einlagerung in ein Endlager für die beste Lösung. Da das derzeit beklagte Endlager Konrad jedoch noch nicht zur Verfügung steht und auch keine anderen Zwischenlagermöglichkeiten gegeben sind, kann die gesetzlich vorgeschriebene Lagerung der anfallenden Abfälle nur am Standort Mülheim-Kärlich selbst erfolgen.

Bis der Bund ein geeignetes Endlager bereitstellt, ist die Zwischenlagerung am Kraftwerksstandort eine essentielle Voraussetzung für den Rückbau des Kraftwerks. Die Stilllegung, der erste Abbauschritt und die Zwischenlagerung sind deshalb untrennbare Bestandteile der beantragten Genehmigung.

Der Erörterungstermin ist ein wichtiger Schritt im Rahmen der Rückbaugenehmigung. RWE Power hat aufgezeigt, dass der Rückbau umweltverträglich und sicherheitstechnisch auf höchstem Niveau, mit qualifiziertem Know-how durchgeführt werden kann.

Manfred Lang
Pressesprecher
T +49(0)201/12-22544
M +49(0)177/4386911


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