Essen/Ensdorf, 21. November 2007, RWE Power

RWE Power: Expertendiskussion zu den Umweltauswirkungen des geplanten Kraftwerks in Ensdorf



  • Experten: Ängste vor Gesundheitsgefahren nicht begründet
  • Ärzte aus dem Saarland haben heute mit RWE Power und geladenen Experten im Bergmannsheim in Ensdorf über die Umweltauswirkungen des geplanten Steinkohlenkraftwerks in Ensdorf diskutiert. Ziel der Debatte war eine Versachlichung der Diskussion zu möglichen Gesundheitsgefahren für die Bevölkerung. Der renommierte Umweltmediziner Professor Dr. Thomas Eikmann, Direktor des Instituts für Hygiene und Umweltmedizin an den Universitätskliniken Gießen, und Professor Dr.-Ing. Alfons Kather, Energietechnik an der Technischen Universität Hamburg-Harburg, bewerteten dazu in ihren Vorträgen die Gutachten zu den Umweltauswirkungen vor dem Hintergrund des aktuellen wissenschaftlichen Kenntnisstandes und die Bedeutung von Kohlenkraftwerken für die Sicherung der Stromversorgung.

    Prof. Eikmann zeigte insbesondere auf, dass die Emissionen von Kraftwerken an der vorhandenen Immissionsbelastung kaum etwas ändern. Mit moderner Filtertechnik werden die geltenden Grenzwerte der Bundesimmissions-schutzverordnung deutlich unterschritten. Prof. Kather hob hervor, dass der Ausbau der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) zwar wünschenswert ist, allerdings ließe sich nur mit KWK-Anlagen die Stromversorgung nicht sicherstellen. Dafür sei der Strombedarf in Deutschland zu hoch und der Wärmebedarf zu gering. Konventionelle Kraftwerke seien damit neben dem Ausbau erneuerbarer Energien für eine sichere Stromversorgung unverzichtbar.

    „Die Experten haben eindeutig dargelegt, dass zum einen die Aussage, vom Kraftwerk gingen Gesundheitsgefahren für die Bevölkerung aus, angesichts der deutlichen Unterschreitung der Grenzwerte nicht haltbar ist. Damit werden die Ergebnisse aus den unabhängigen Gutachten voll bestätigt. Zum anderen haben sie anschaulich belegt, dass der Neubau von Kohlen-kraftwerken für eine sichere und klimaschonendere Energieversorgung unverzichtbar ist“, fasste Dr. med. Christian Feldhaus, Leitender Arbeits- und Umweltmediziner bei RWE Power die Veranstaltung zusammen. „Gesundheitsschutz hat für uns hohe Bedeutung als eines unserer Unternehmensziele. Dabei geht es nicht nur um den Arbeitsschutz für unsere Mitarbeiter, sondern auch und vor allem um unsere Verantwortung für die Gesundheit der Bevölkerung. Von unseren Anlagen dürfen keine Gefahren ausgehen, egal für wen. Dies gilt auch für unser Kraftwerk in Ensdorf“, so Dr. Feldhaus weiter zur Verantwortung von RWE Power.

    Weiterführende Unterlagen zu der Veranstaltung, insbesondere auch die Vorträge der Experten, sind auch im Internet unter www.rwe.com erhältlich.

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