Essen/Köln, 02. Februar 2010, RWE PowerDiese Presseinformation ist mehr als zwei Jahre alt

Hochmoderner Simulator ermöglicht Ausbildung von Kraftwerkspersonal am Standort Niederaußem



  • KRAFTWERKSSCHULE E.V. Essen investiert acht Millionen Euro in Kooperation mit der RWE Power AG

  • Schulung und Training im Umgang mit neuester Leittechnik

Ausgestattet mit modernster Software hat heute ein neuer Kraftwerkssimulator im Ausbildungszentrum Niederaußem offiziell den Schulungsbetrieb aufgenommen. Mitarbeiter der Mitgliedsunternehmen der KRAFTWERKSSCHULE E.V. (KWS), Essen, können jetzt am RWE Power Standort Niederaußem ihre leit- und verfahrenstechnischen Kenntnisse durch aktives Simulatortraining verbessern. Gemeinsam mit der Kreisdirektorin des Rhein-Erft-Kreises, Gerlinde Dauber, und Maria Pfordt, Bürgermeisterin der Stadt Bergheim, nahmen Reinhardt Hassa, Vorstandsvorsitzender der KWS, und Erwin Winkel, Personalvorstand der RWE Power, den Simulator in Betrieb.

(vl): Reinhardt Hassa, Vorstand Vattenfall Europe Generation AG, Gerlinde Dauber, Kreisdirektorin Rhein-Erft Kreis, Erwin Winkel, Vorstand der RWE Power AG, Maria Pfordt, Bürgermeisterin der Stadt Bergheim, RWE Kraftwerksleiter Tilman Bechthold und Dr. Johannes Lambertz, Vorstandsvorsitzender der RWE Power AG
(vl): Reinhardt Hassa, Vorstand Vattenfall Europe Generation AG, Gerlinde Dauber, Kreisdirektorin Rhein-Erft Kreis, Erwin Winkel, Vorstand der RWE Power AG, Maria Pfordt, Bürgermeisterin der Stadt Bergheim, RWE Kraftwerksleiter Tilman Bechthold und Dr. Johannes Lambertz, Vorstandsvorsitzender der RWE Power AG

„Um die Vorteile technischer Innovationen im Betriebsablauf moderner fossil befeuerter Kraftwerke optimal nutzen zu können, müssen die Mitarbeiter der Kraftwerksbetriebe der neuen digitalen Technik entsprechend ausgebildet und fortlaufend geschult werden“, erläutert Reinhardt Hassa. „Trainingsprogramme, die individuell auf jedes Kraftwerk zugeschnitten werden, ermöglichen mit dem vorhandenen theoretischen Wissen der Kursteilnehmer die praktischen Kompetenzen erheblich auszubauen. Diese Brücke zwischen Theorie und Praxis schlagen die modernen Kraftwerkssimulatoren der KWS in hervorragender Weise“, so Hassa weiter. Dazu ist es erforderlich, dass heutige Schulungssimulatoren den Kraftwerksanlagen originalgetreu nachgebildet werden und Ausbildungsfunktionen wie beispielsweise Störfalltraining beherrschen, die nur an Simulatoren gefahrlos geübt werden können. In dieses Projekt wurden acht Millionen Euro investiert.

„Bei den heutigen Anforderungen an die Energieerzeugung ist der Einsatz modernster Leit- und Verfahrenstechniken allein bei weitem nicht ausreichend“, erklärt RWE Power Personalvorstand Erwin Winkel. Und weiter: „Gut ausgebildete Mitarbeiter sind das A und O für langfristigen Erfolg. Trainingseinheiten dieser Art sind daher bereits seit Jahren fester Bestandteil unseres Aus- und Weiterbildungprogramms. In den vergangenen Jahren haben wir allein in den Ausbildungsbereich des Braunkohlenressorts rund zehn Millionen Euro investiert und jeder Cent davon ist bestens angelegt.“

Auch Gerlinde Dauber, Kreisdirektorin des Rhein-Erft-Kreises, war vor Ort von den neuen Schulungsmöglichkeiten begeistert. „Ausbildung und Fortbildung im eigenen Unternehmen ist die beste Art, qualifizierte und letztlich motivierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu bekommen, die die speziellen Anforderungen des Unternehmens heute und in Zukunft kennen und erfüllen", betonte Dauber.

Im Gegensatz zum Pultbetrieb älterer Schulungsanlagen ist das Schulungskonzept der neuen Generation der Kraftwerkssimulatoren komplett Software gestützt und läuft vollständig über Maus und Monitor. Die modernen Trainings- und Schulungsmöglichkeiten führen durch die Förderung der Zusammenarbeit der Kraftwerksmannschaft zu erhöhter Bediensicherheit. Außerdem können Anlagenoptimierungen und neue Betriebsweisen unter realen Bedingungen getestet werden, so dass der Zugang zu neuen Technologien erleichtert wird.

Mit dem Simulator geht die Modernisierungsoffensive im Rheinischen Revier weiter. In ihrem Innovationszentrum Kohle erforscht und entwickelt RWE Power neue Technologien für eine klimafreundlichere Braunkohlenverstromung. Über
90 Millionen Euro fließen in die Forschungs- und Entwicklungsvorhaben, die von Deutschlands erster CO2-Wäsche über den Hochleistungswäscher REAplus und die Wirbelschichttrocknung mit interner Abwärmenutzung (WTA) bis zu CO2-Konversionsvorhaben reichen, bei denen Kohlendioxid von Algen bzw. Mikroorganismen zum Beispiel zu Biomasse umgewandelt werden sollen.

Bilder zur Pressemitteilung stehen für Sie in Kürze unter www.rweimages.com bereit. Um die Motive downloaden zu können, loggen Sie sich bitte mit dem Zugangscode "IS10" ein.

Presserückfragen:
RWE Power AG
Lothar Lambertz
Presse
Tel. 0201-12-23984


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