Essen/Köln, 23. August 2010, RWE Power AGDiese Presseinformation ist mehr als zwei Jahre alt

Seit 25 Jahren Analytik auf hohem Niveau



  • Vorläufer des RWE Power-Hauptlabors 1985 in Frechen gegründet

  • Erneute Akkreditierung bis 2015 erteilt

  • Braunkohle aus den Tagebauen wird bei RWE Power nicht nur einfach in den Brikettfabriken und Kraftwerken verarbeitet. Teile des wertvollen Rohstoffs landen zur Untersuchung in den Reagenzgläsern des Hauptlabors in Frechen – und das seit einem Vierteljahrhundert. In diesen Tagen feiert das „Labor Sibylla“ nicht nur sein 25-jähriges Bestehen, sondern auch die Re-Akkreditierung durch die Deutsche Akkreditierungsstelle DAkkS in Berlin, die dem Betrieb qualitativ hochwertige Arbeits- und Analysenstandards bescheinigt. „Qualität und Kompetenz prägen seit jeher unsere Arbeitsphilosophie. Wir freuen uns, diesem Anspruch seit 25 Jahren gerecht zu werden und wollen auch in Zukunft weiter hohe Maßstäbe setzen“, betonte Laborleiter Dr. Klaus Poppe.

    Das Hauptlabor wurde 1985 nach zweijähriger Bauzeit im „Forschungszentrum Sibylla“ auf dem Gelände der ehemaligen Brikettfabrik in Frechen-Benzelrath eingeweiht. Heute konzentrieren sich die 40 Labormitarbeiter auf die Untersuchung von Braun- und Steinkohlen, Wasser aus den Tagebauen sowie Trinkwasser aus den Wasserwerken. „Wir analysieren beispielsweise den Heizwert und Aschegehalt der unterschiedlichen Kohlesorten. Denn es ist wichtig, dass die Kraftwerke immer eine gleichbleibende Brennstoffqualität zur Verfügung haben“, erläuterte Poppe während eines Laborrundgangs. Die Labormitarbeiter bestimmen außerdem präzise den Kohlenstoffgehalt der Braunkohle, was besonders wichtig für das vom Gesetzgeber geforderte CO2-Monitoring ist, bei dem monatlich eine Bilanz des CO2-Ausstoßes erstellt wird.

    Laborleiter Dr. Klaus Poppe zeigt die Bestimmung des Heizwertes in Braunkohle.
    Laborleiter Dr. Klaus Poppe zeigt die Bestimmung des Heizwertes in Braunkohle.

    Das Labor bietet für interne und externe Kunden auch andere analytische Dienstleistungen an. Hierzu gehören beispielsweise Untersuchungen von Grillkohlen oder Öl-Proben aus Transformatoren. „So kann zum Beispiel bei Störungen zuverlässig und schnell herausgefunden werden, ob im Trafo ein Kurzschluss vorliegt oder das Gerät schnell wieder ans Netz gehen kann“, so Poppe. Eine weitere spannende Technik im Labor ist die isotopengenaue Bestimmung, beispielsweise von Trinkwasser. Dadurch ist es uns sogar möglich festzustellen, ob das Wasser aus der Eifel oder dem Rheinischen Revier stammt.“

    Das Hauptlabor bearbeitet im Jahr 14.000 Aufträge mit rund 40.000 Proben. Zehn Prozent davon sind externe Auftragsarbeiten. „Damit erhalten wir pro Tag hunderte Proben, die wir alle zeitnah und verlässlich untersuchen“, lobte der Laborleiter die Arbeit seiner Mitarbeiter. Auch in Punkto Arbeitsschutz ziehen alle Mitarbeiter an einem Strang – im vergangenen Jahr gab es keinen Arbeitsunfall.


    Für Rückfragen:
    Manfred Lang
    Presse RWE Power AG
    Tel. 0201/ 12-22 544


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