Lingen, 22. Juni 2011, RWE PowerDiese Presseinformation ist mehr als zwei Jahre alt

RWE Power plant Rückbau des 1977 stillgelegten Kernkraftwerks in Lingen



- Erste Gespräche zur Umweltverträglichkeitsprüfung durchgeführt

RWE Power plant das seit 1977 abgeschaltete und im sicheren Einschluss befindliche Kernkraftwerk Lingen (KWL) zurückzubauen. Dazu hat das Unternehmen im Dezember 2008 einen entsprechenden Antrag auf Abbau bei dem niedersächsischen Ministerium für Umwelt und Klimaschutz gestellt. Im Rahmen des laufenden atomrechtlichen Genehmigungsverfahrens ist auch eine Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) unter Beteiligung von Behörden und der Öffentlichkeit vorgesehen.

In einem ersten so genannten Scoping-Termin wurde heute mit Vertretern von Behörden und Verbänden über Art und Umfang sowie Gegenstand und Methodik der UVP diskutiert. Dabei machte RWE Power deutlich, dass der Rückbau der Anlage KWL umweltverträglich und auf sicherheitstechnisch höchstem Niveau durchgeführt wird. Nach Vorlage eines positiven Genehmigungsbescheides könnten die Arbeiten bereits ab 2013 aufgenommen werden.

Das Kernkraftwerk KWL mit einer Leistung von 240 Megawatt wurde 1968 offiziell in Betrieb genommen und lieferte als eine der ersten Anlagen kommerziell Kernenergiestrom in das öffentliche Stromnetz. Auf Grund der geringen Stromproduktion und des hohen technischen Aufwands wurde die Anlage nach rund zehnjähriger Betriebsdauer 1977 abgeschaltet. Seit 1988 befindet sich der Block im „sicheren Einschluss“. Mit dem geplanten Rückbau kommt RWE Power seiner Verantwortung nach, Kernkraftwerke nicht nur sicher zu betreiben, sondern auch fachgerecht zurückzubauen.


Für Presserückfragen:
Olaf Wollny
Leiter Öffentlichkeitsarbeit
T +49 591 806-1612


: Diese Presseinformation ist mehr als zwei Jahre alt