Köln, 06. März 2013, RWE Power AGDiese Presseinformation ist mehr als zwei Jahre alt

RWE Power führt das erste Bergschadenskolloquium für Sachverständige im Rheinischen Revier durch



  • Vier Professoren von Hochschulen referierten rund um Bergschadensthemen

  • Über 70 Sachverständige informierten sich über die Gründe von Bergschäden

  • vordere Reihe v.L.n.R.: Prof. Dr.-Ing. Heiner Kuhlmann, Prof. Dr.-Ing. Martin Ziegler, Prof. Dr.-Ing. Karl Josef Witt, Prof. Dr.-Ing. Richard A. Herrmann; hintere Reihe v.L.n.R.: Werner Schaefer, RWE Power, Alois Herbst, RWE Power
    vordere Reihe v.L.n.R.: Prof. Dr.-Ing. Heiner Kuhlmann, Prof. Dr.-Ing. Martin Ziegler, Prof. Dr.-Ing. Karl Josef Witt, Prof. Dr.-Ing. Richard A. Herrmann; hintere Reihe v.L.n.R.: Werner Schaefer, RWE Power, Alois Herbst, RWE Power

    Bergschaden oder nicht? Ein Urteil dazu erfordert eine spezielle Sachkenntnis der komplexen Materie. Um Fachwissen aus unterschiedlichen Bereichen zusammenzubringen und einen Austausch zu ermöglichen, hat RWE Power erstmalig ein Bergschadenskolloquium ins Leben gerufen. Dabei referierten Experten aus unterschiedlichen Disziplinen und Hochschulen zum Thema Bergschäden und standen mehr als 70 anwesenden Sachverständigen Rede und Antwort. „Wir wollen mit der Veranstaltung den vielen Sachverständigen und Behördenvertretern auf diesem Gebiet die Chance bieten, ihre Kenntnisse zu erweitern und in den Dialog zu kommen“, erklärt Alois Herbst, Leiter Flächenmanagement und Umsiedlung bei RWE Power, zur Eröffnung. Und weiter „Wissensvermittlung und -vertiefung sind auch mit Blick auf die Arbeit der Anrufungsstelle hilfreich und notwendig. Nur wenn alle Partner den gleichen Wissensstand haben, ist eine effektive und zielführende Abwicklung der Verfahren möglich.“ Damit ist das Bergschadenskolloquium als Ergänzung zu dem bereits bestehenden Bergschadensforum zu sehen, das im nächsten Jahr am 12. März in Bergheim stattfinden wird.

    Rund 70 Sachverständige nahmen an dem ersten Bergschadenskolloquium teil.
    Rund 70 Sachverständige nahmen an dem ersten Bergschadenskolloquium teil.

    Vier Professoren von unterschiedlichen Hochschulen erläuterten in ihren Vorträgen die Zusammenhänge zwischen Bodenbewegungen und den sich daraus ergebenden Ursachen für Setzungsschäden an Wohngebäuden. RWE Power als Bergbautreibender ist sich der Komplexität der Materie sehr wohl bewusst. Daher werden grundsätzliche Fragestellungen zu Bergschäden durch Vertreter von Hochschulen bearbeitet oder begleitet. „Diesen Wissensstand möchten wir auch an die Fachleute weitergeben, die als Gutachter von den betroffenen Menschen in der Region um Rat gefragt werden“, betont Herbst. Ein weiteres Ziel dieser Veranstaltung ist festzustellen, ob und in welchen Bereichen noch Sachverhalte aufgearbeitet werden müssen.

    Wie komplex die Fragestellung zu Bergschäden „ja“ oder „nein“ ist, zeigt das Referat von Prof. Dr. Richard Herrmann von der Universität Siegen. Er beschäftigt sich mit der Bestimmung organischer Böden, wie sie auch im rheinischen Braunkohlenrevier vorkommen. Unter dem Stichwort „Torfverzehr“ kann es auch insbesondere in Auegebieten zu Gebäudeschäden kommen. „Gerade in diesem Bereich wurden durch unser Unternehmen zahlreiche Untersuchungen angestellt. Diese Thematik bleibt eine Herausforderung“, erläutert Alois Herbst.


    Für Rückfragen:
    Manfred Lang
    Presse RWE Power AG
    T 0201/12-22544


    : Diese Presseinformation ist mehr als zwei Jahre alt