Knapsacker Hügel

Die Anlagen auf dem Knapsacker Hügel umfassen die Betriebsteile Berrenrath, Goldenberg und die Fabrik Berrenrath. Der Betriebsteil Berrenrath versorgt die Fabrik Berrenrath mit Dampf und Strom und speist zusätzlich Dampf in das Verbundsystem mit dem Betriebsteil Goldenberg ein. Der Betriebsteil Goldenberg versorgt den Technologie- und Chemiepark Knapsack mit Dampf, die benachbarten Anlagen der Rhein Papier GmbH mit Strom und Dampf und die Stadtwerke Hürth mit Fernwärme. Als KWK-Anlage speist es zusätzlich Strom in das Stromnetz ein. In der Fabrik Berrenrath wird Braunkohlenstaub für Industriekunden erzeugt.

Kraftwerk Knapsacker Hügel

Der für Transport und Aufbereitung sowie Trocknung erforderliche Strom und Dampf kommt von den Kraftwerken des Knapsacker Hügels. Die zirkulierende Wirbelschicht arbeitet bei rund 850 Grad und bildet somit deutlich weniger Stickoxide als herkömmliche heißere Kraftwerkskessel. Magnesium und Kalzium aus der Braunkohle binden das gasförmige Schwefeldioxid in der Asche ein.

Nachhaltige Energienutzung

Die Mitverbrennung von zusätzlich genehmigten Einsatzstoffen (Klärschlamm und Sekundärbrennstoffen) ermöglicht die umweltgerechte Entsorgung von Reststoffen. Das Kraftwerk arbeitet in Kraft-Wärme-Kopplung und nutzt somit Energie aus den Brennstoffen nachhaltig aus.

Daten, Zahlen, Fakten – Betriebsteil Berrenrath

 

Kessel (2)Σ t Dampf/h560
Turbinen (5)MW107
Leistung (brutto)TWh0,46
AnlagentypIndustriekraftwerk mit Kraft-Wärme-Kopplung

Daten, Zahlen, Fakten – Betriebsteil Goldenberg

 

Kessel (2)Σ t Dampf/h690
Turbinen (2)MW171
Dampfabgabe an Industrie/
Stadt Hürth
Mio. t/aca. 0,8
AnlagentypIndustriekraftwerk mit Kraft-Wärme-Kopplung

Fabrik Berrenrath

In den Anlagen in Berrenrath bei Hürth (Rhein-Erft-Kreis) wird der Braunkohlenstaub ausschließlich für industrielle Kunden als Mahlstaub in Stabschwingmühlen produziert. Diese Mühlen bestehen aus jeweils zwei parallel aneinander gekoppelten Mahltrommeln, die zu etwa zwei Dritteln mit metallischen Mahlstäben gefüllt sind. Eine umlaufende Unwucht versetzt die Stäbe in Schwingung. Zwischen ihnen zerreibt sich die zuvor aufbereitete und getrocknete Braunkohle auf die geforderte Mahlfeinheit.

Organisatorisch und bergrechtlich ist die Fabrik Berrenrath der Fabrik Frechen zugeordnet.

Walzenschüsselmühle 2

Um die steigende Nachfrage nach Braunkohlenstaub befriedigen zu können, hat RWE Power die Walzenschüsselmühle 2 in Berrenrath im Juli 2012 in Betrieb genommen. Hier wird der Staub durch Mahlen der getrockneten Braunkohle mit großen Mahlwalzen hergestellt. Auch mit diesem Verfahren lässt sich die von den Kunden benötigte Staubfeinheit herstellen. Die Aufgabemenge von bis zu 100 t/h Trockenbraunkohle wird in Röhrentrocknern erzeugt.

Staubgewinnung aus Abluft

Außerdem wird Braunkohlenstaub auch in den Elektrofiltern aus der Abluft (Brüden) der Röhrentrockner gewonnen. Der für Transport und Aufbereitung sowie Trocknung erforderliche Strom und Dampf kommt vom Kraftwerk des Veredlungsbetriebes Berrenrath. Die zirkulierende Wirbelschicht arbeitet bei rund 850 Grad und bildet somit deutlich weniger Stickoxide als herkömmliche heißere Kraftwerkskesseln. Magnesium und Kalzium aus der Braunkohle binden das gasförmige Schwefeldioxid in der Asche ein.

Zahlen, Daten, Fakten - Fabrik Berrenrath

 

Kapazität
RohkohleMio. t/abis 5,0
Fabrik
Trockner14
Schwingstabmühlen10
Walzenschüsselmühle1
Kohleeinsatz 2013
RohkohleMio. t/a3,0
Produktion 2013
TrockenbraunkohleMio. t/a1,14
Braunkohlenstaub% 100

Kontakt

RWE Power AG Geschäftsfeld VeredlungT+49(0)221/480-22859
F+49(0)221/480-1431
E-Mail an Veredlung(at)RWE.com