CO2 speichern - das Klima schützen!
Der Klimaschutz erfordert große Anstrengungen. Nur durch eine deutliche Reduzierung des Treibhausgases CO2 können der Klimawandel und damit der Anstieg des Meeresspiegels aufgehalten werden. Deshalb ist die Entwicklung umweltschonender Verfahren bei der Energiegewinnung wichtig.
Bei einem steigenden Energiebedarf wird es noch dauern, bis der Strombedarf aus erneuerbaren Energiequellen wie Wind, Sonne oder Erdwärme gedeckt werden kann. Deshalb bekommt als Brückentechnologie die Abscheidung und Speicherung von CO2 aus Kraftwerken eine große Bedeutung.
Warum soll CO2 gespeichert werden?
CO2, das Sie als Kohlensäure aus dem Mineralwasser kennen, ist ein Stoff, der sich in großen Mengen schädlich auf das Klima auswirkt. Um die Umwelt zu schonen, soll in Kraftwerken künftig das CO2 abgeschieden und nicht wie bislang in die Atmosphäre entlassen werden. Stattdessen erfolgt die Speicherung in über 2.000 Meter tiefen Salzwasser führenden Gesteinsformationen (Sandstein) im Untergrund.
Auf der Suche nach einem Speicher
Das Unternehmen RWE Dea ist bei der Entwicklung der neuen Technologie vorn mit dabei. Die Hamburger Firma kennt sich sehr gut im Untergrund aus und betreibt seit Jahrzehnten sichere Erdgasspeicher in bayerischen Tourismusregionen. Nun soll mit Hilfe seismischer Messungen untersucht werden, ob Gesteinsschichten in über 2.000 Meter Tiefe für die Speicherung von CO2 geeignet sein könnten. Die rund 260 Quadratkilometer umfassende Fläche des Messgebietes liegt in den Kreisen Nordfriesland und Schleswig-Flensburg. RWE Dea möchte dieses für die Umwelt wichtige Projekt im Einvernehmen mit der Bevölkerung durchführen.
