Gaspipeline-Projekt Nabucco
Überblick zum Gaspipeline-Projekt Nabucco
Die kaspische Region und der Nahen Osten mit Ländern wie zum Beispiel Aserbaidschan, Turkmenistan oder Irak verfügen über die weltweit größten Erdgasvorkommen. Die Gaspipeline „Nabucco“ soll den Ländern in dieser Region neue Absatzmärkte in Europa und der Türkei erschließen und gleichzeitig einen wichtigen Beitrag zur Versorgungssicherheit Europas leisten. Denn Europa wird in den kommenden Jahren und Jahrzehnten mehr Erdgas für die Stromproduktion brauchen, dies aber immer weniger aus eigener Produktion decken können.
Illustration 1: Southern Corridor gas pipeline projects
Die Nabucco-Pipeline wird über eine Länge von ca. 3.900 km durch die gesamte Türkei, über Bulgarien, Rumänien und Ungarn ins österreichische Baumgarten bei Wien führen. Bauherr und Betreiber der Pipeline ist die Nabucco Gas Pipeline International GmbH mit Sitz in Wien. Anteilseigner dieser Gesellschaft sind zu je rund 16,67 Prozent OMV Gas & Power GmbH (Österreich), MOL Hungarian Oil & Gas plc (Ungarn), SNTGN Transgaz SA (Rumänien), Bulgarian Energy Holding EAD (Bulgarien), BOTAS (Türkei) und RWE. Die Kapazität wird 31 Mrd. Kubikmeter jährlich betragen. Die Investitionssumme beträgt rund 8,0 Mrd. € und wird derzeit überprüft.
Technische Details:
Die etwa 3.900 km lange Pipeline beginnt an der georgisch-türkischen bzw. irakisch-türkischen Grenze und führt nach Baumgarten in Österreich. Die Strecke führt durch die folgenden Partnerländer:
Türkei: | 2.581 km |
Bulgarien: | 412 km |
Rumänien: | 469 km |
Ungarn: | 384 km |
Österreich: | 47 km |
Weitere Informationen:








