Umweltschutz

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Die Emissionen von Tagebauen und Kraftwerken sollen sich möglichst wenig auf Mensch und Umwelt auswirken. Deshalb gibt es eine Vielzahl von Maßnahmen, um Belästigungen wirksam einzudämmen.

Das beginnt in den Tagebauen, wo es vor allem darum geht, die Staub- und Lärmentwicklung möglichst gering zu halten. Dafür werden Abraum- und Kohleflächen durch Regner-Automaten feucht gehalten oder durch Pflanzung von Gras, Raps und Getreide befestigt. Düsen am Schaufelrad des Baggers und an den Bandübergabestellen versprühen Wasser und verhindern so, dass Kohlenstaub aufwirbelt. Am Rand des Tagebaus sprühen rund 300 Beregnungsmasten ebenfalls feine Wasserschleier aus, die Staub niederschlagen; weitere stationäre Wenderegner übernehmen diese Aufgabe innerhalb des Tagebaus. Zur Lärmbekämpfung sind Antriebe von Baggern, Absetzern und Bandanlagen gedämmt; die Bandanlagen haben geräuscharme Rollen. Erdwälle am Tagebaurand schützen zusätzlich vor Lärm. Auch in den Kraftwerken hat sich vieles geändert: Dicke Luft gibt es dort praktisch nicht mehr. Stattdessen ist Großreinemachen angesagt: Anlagen, die fast so groß sind wie das Kraftwerk selbst, filtern Luftschadstoffe immer gründlicher und wirkungsvoller aus dem Rauchgas. Außerdem trägt eine ständige Erhöhung des Wirkungsgrads dazu bei, dass bei gleicher Stromproduktion weniger schädliche Stoffe in die Luft gelangen. Vor allem die neuen BoA-Kraftwerksblöcke setzen hier mit weltweit führenden Hightech-Lösungen Maßstäbe für eine emissionsarme Braunkohlenverstromung.

Für alle Teile des Tagebaus, der Transportmittel und der Kraftwerke gelten strenge Grenzwerte. Sie sind festgelegt im Bundesimmissionsschutzgesetz – dem Gesetz zum Schutz vor schädlichen Umwelteinwirkungen durch Luftverunreinigungen, Geräusche, Erschütterungen und ähnliche Vorgänge. Dass die Kraftwerke diese Grenzwerte für Staub, Schwefeldioxid, Stickstoff und Schwermetalle zuverlässig und dauerhaft einhalten, überwachen die Aufsichtsbehörden online: Sie haben ständigen Zugriff auf die automatisch übermittelten Messwerte der Kraftwerke.

Artenschutz

Seltene Tier- und Pflanzenarten sind im Rheinischen Revier heimisch. Deshalb gilt dem Artenschutz größtes Augenmerk – während des Tagebaus sowie in der Zeit danach.

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Immissionen und Emissionen

Der Immissionsschutz ist ein wichtiges Thema im Umfeld der Tagebaue im Rheinischen Revier. Seit Jahren werden hierzu in den Tagebauen Maßnahmen umgesetzt und kontinuierlich weiterentwickelt.

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Fachtagung Feinstaub

Anfang 2014 wurde die Initiative „Neue Ansätze für noch mehr Transparenz und einen fairen Ausgleich der Interessen der von bergbaulichen Auswirkungen Betroffenen und der Bergbauunternehmen“ unterschrieben.

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Forschungsstelle Rekultivierung

Die ökologische Begleitforschung wird u.a. von der Forschungsstelle Rekultivierung durchgeführt.

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