- Solarpotenzial-Dachkataster ist online
- RWE Deutschland unterstützt die Klimaschutzmaßnahme
Wie viel Sonnenenergie fällt auf ein Dach? Wie viel Strom könnte über eine Photovoltaik-Anlage produziert werden? Wie viel CO2 wird darüber eingespart? Ab sofort können sich die Bürger von Langerwehe diese Werte für jedes Gebäude im Gemeindegebiet über das Solarpotenzial-Dachkataster im Internet anzeigen lassen. RWE Deutschland hat die Gemeinde Langerwehe mit ihrem Förderprogramm „KEK-Kommunales Energie Konzept“ unterstützt. Dieses Förderprogramm beinhaltet Lösungen und Produkte, mit denen Kommunen sich für die Zukunft der Energie fit machen. „Wir als regionaler Energieversorger möchten gemeinsam mit den Kommunen so einen Beitrag zum bewussten Umgang mit Energieressourcen, für mehr Standortqualität und Wertschöpfung in der Region leisten“, sagt RWE-Kommunalbetreuer Walfried Heinen. „Gemeinsam mit der Gemeinde Langerwehe und der Firma IP SYSCON wurde eine Solardach-Webseite erstellt, die nicht nur anzeigt, wie gut sich ein Standort für eine Solaranlage eignet, sondern auch die CO2 Einsparung ermittelt.“
„Klimaschutz ist für uns ein großes Thema“, sagt Bürgermeister Heinrich Göbbels. „Wir wollen den CO2 – Ausstoß in Langerwehe in den nächsten Jahren so weit es geht senken. Ein Solarpotenzial-Dachkataster für Langerwehe ist dafür ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung“, so Göbbels.
In Langerwehe sind 330.000 Quadratmeter Dachfläche für die Photovoltaik-Nutzung geeignet. 40.000 Megawattstunden Strom könnten pro Jahr darüber erzeugt und rund 17.000 Tonnen CO2 eingespart werden. Nun gilt es das Potenzial zu realisieren. Unter www.langerwehe.de kann sich jeder Bürger die Ergebnisse zu seinem Gebäude anzeigen lassen. Über eine Straßen- und Hausnummernsuche kann der Hauseigentümer an sein Gebäude zoomen und die Potenzialwerte abfragen. Möchte er mehr zum Betrieb und zur Wirtschaftlichkeit einer Photovoltaik-Anlage auf seinem Dach erfahren, kann ein Ertragsrechner über das Taschenrechnersymbol bedient werden. Darüber ist eine Ausgaben- und Einnahmekalkulation, speziell für diesen Standort, auf Grundlage der errechneten Ergebnisse über 20 Jahre möglich. Die aktuelle Einspeisevergütung, der aktuell am Markt bestehende Preis für Photovoltaik-Module, Darlehenskonditionen und auch die Vergütung beim Eigenstromverbrauch werden dabei berücksichtigt.
Die RWE Deutschland AG mit Sitz in Essen verantwortet die deutschen Vertriebs- und Verteilnetzaktivitäten sowie Erdgasspeicher im RWE-Konzern in den Geschäftsbereichen Strom, Gas und Wasser. Sie führt die RWE-Regionalgesellschaften in Deutschland und entwickelt darüber hinaus Innovationen im Bereich Energieeffizienz einschließlich Elektromobilität und intelligenter Netze. RWE Deutschland ist an rund 70 regionalen und kommunalen Energieversorgern beteiligt und beschäftigt ca. 21.000 Mitarbeiter.
Für Rückfragen: Edith Feuerborn T 02421 472246 M 0173 2929643 E Edith.feuerborn@rwe.com
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