Recklinghausen, 16. März 2010, RWE Rheinland Westfalen Netz AG Diese Presseinformation ist mehr als zwei Jahre alt

RWE Klimaschutzpreise in Recklinghausen vergeben



  • RWE Rheinland Westfalen Netz und Stadt überreichen Preisgelder

  • Drei Projekte geehrt

In einer feierlichen Preisübergabe in der Maristenschule in Recklinghausen haben heute Bürgermeister Wolfgang Pantförder und Maria Allnoch, Kommunalbetreuerin der RWE Rheinland Westfalen Netz, den RWE Klimaschutzpreis verliehen. Die Jury ehrte drei Projekte, die sich in besonderer Weise für den Schutz der Umwelt einsetzen. Die Maristenschule wurde mit 3000 Euro für ihr Projekt „Umweltschutz durch Energieeinsparung“ belohnt. Der NABU Recklinghausen bekommt für seine „Amphibien-Projekte“ 1000 Euro. Ebenfalls 1000 Euro erhält der Verein Schulbauern- und Naturschutzhof, der mit seinem Holzprojekt die Jury überzeugen konnte.

Bei dem Projekt „Umweltschutz durch Energieeinsparung“ spart die Maristenschule durch gezielte Maßnahmen Energie ein und fördert damit den Klimaschutz. Beispielsweise wurden die alten Fenster der Schule gegen Fenster mit Doppelverglasung ausgetauscht, Heizkörpermit Thermostatventilen ausgestattet und Lampen gegen Energiesparlampen gewechselt. Bewegungsmelder in Klassenräumen sorgen dafür, dass sich das Licht bei Verlassen des Raumes automatisch abschaltet. Jedes Klassenzimmer verfügt außerdem über Sammelbehältern für eine ordnungsgemäße Restmülltrennung. Mit dem Preisgeld beabsichtigt die Maristenschule eine Solaranlage anzuschaffen, um noch intensiver zum Klimaschutz beizutragen.

Der NABU Recklinghausen hat im Rahmen seiner „Amphibien-Projekte“ dazu beigetragen, dass im Kreis Recklinghausen mehrere Ersatzlaichgewässer für Amphibien eingerichtet wurden. Auf der Suche nach Laichgewässern mussten die Tiere in der Vergangenheit Straßen überquert,dabei wurden sie häufig überfahren. Mit den neu angelegten Biotopen haben die Amphibien einen neuen und sichereren Lebensraum gefunden.

Der Verein für Schulbauern- und Naturschutzhof pflanzt jährlich rund 2500 Bäume und Sträucher an. In Kooperation mit dem Forstamt schlägt der Verein Holz, welches komplett verwertet wird. Aus dem Holz werden unter anderem Spielplätze, grüne Klassenzimmer, Kletter- und Balanciergeräte gebaut. Sogar das Restholz wird geschreddert und in der Hackschnitzelheizung des Vereins verbrannt.

Die RWE Rheinland Westfalen Netz hat den Klimaschutzpreis ins Leben gerufen. Dieser Preis wird jährlich für Projekte verliehen, die in besonderem Maße zur Erhaltung natürlicher oder Verbesserung ungünstiger Umweltbedingungen beitragen. Städte und Gemeinden im Netzgebiet von RWE Westfalen Netz sind aufgerufen, besondere Projekte zur Prämierung vorzuschlagen. Prämiert werden zum Beispiel Ideen, deren Ziel die Reduzierung des Energiebedarfs oder die Nutzung erneuerbarer Energien ist. Die Förderung von Abfallverwertung und -vermeidung oder auch der Erhalt von Grün- und Erholungsflächen gehören ebenfalls dazu.

Die RWE Rheinland Westfalen Netz AG mit Sitz in Essen ist Eigentümerin eines der größten Verteilnetze in Deutschland. Von Osnabrück bis Trier und von Wesel bis Siegen betreibt sie über Tochtergesellschaften Strom-, Gas- und Wassernetze. Eigene Gesellschaften bestehen für den Betrieb des Verteilnetzes, den Netzservice, die Gasspeicher und für die Entwicklung und den Betrieb von intelligenten Geräten zur Messung des Energieverbrauchs. Das Unternehmen ist an rund 70 regionalen und kommunalen Energieversorgern beteiligt und damit größte Gesellschaft für Beteiligungen im RWE-Konzern. RWE Rheinland Westfalen Netz beschäftigt 7.600 Mitarbeiter.

Für Rückfragen:
Katrin Frendo
T 02361 38-1230
M 0162 2845668
E katrin.frendo@rwe.com


: Diese Presseinformation ist mehr als zwei Jahre alt