Wesel, 02. Juni 2010, RWE Rheinland Westfalen Netz AGDiese Presseinformation ist mehr als zwei Jahre alt

100 Jahre RWE in Wesel



  • RWE Rheinland Westfalen Netz: starker Partner im Kreis Wesel

      • 45 Millionen Euro Investitionen jährlich

          • Erste Elektro-Tankstelle in Wesel

              • „Tag der offenen Tür“ am 17. September 2010

Seit 100 Jahren ist RWE in Wesel zuverlässiger Partner von Bürgern und Stadt rund um das Thema Energie. Aus diesem Anlass informierte der Vorstandsvorsitzende von RWE Rheinland Westfalen Netz, Dr. Arndt Neuhaus, heute in der Großtransformatoren-Werkstatt an der RWE-Straße über die Entwicklung und das aktuelle Engagement des Unternehmens in Wesel.

Vom Bau des RWE-Kraftwerks Niederrhein in Wesel-Obrighoven 1910 inklusive des ersten Stromliefervertrags mit der Stadt Wesel über den Bau der Umspannanlage (1925), des Materiallagers (1952), der Netzsteuerstelle (1993) und des Verwaltungsgebäudes mit Schaltleitung (1997) bis zur Ansiedlung eines der größten Verteilnetzbetreiber (2003) verbindet die Stadt Wesel und RWE eine lange und vertrauensvolle Partnerschaft. Für die Weseler Bürger kündigte Neuhaus am 17. September 2010 einen „Tag der offenen Tür“ an. Interessierte Besucher können sich auf dem RWE-Gelände an der Reeser Landstraße über die historische Entwicklung des Unternehmens informieren und den Mitarbeitern in der Schaltleitung oder Ausbildungswerkstatt über die Schulter blicken. Darüber hinaus warten zahlreiche weitere Attraktionen auf Jung und Alt.

„Kreis Wesel hat besondere Bedeutung für RWE“
Rund 500 Mitarbeiter der RWE Rheinland Westfalen Netz AG und ihrer Töchter RWE Rhein-Ruhr Verteilnetz GmbH und RWE Rhein-Ruhr Netzservice GmbH sind im Kreis Wesel tätig. Insgesamt planen, steuern und betreuen sie von den Standorten Wesel und Xanten ein Strom-Verteilnetz von 6.032 Kilometern Länge, 31 Umspannanlagen, 2.268 Ortsnetzstationen, 14.963 Straßenleuchten mit dazugehörigem Netz sowie 139.579 Stromzähler.

RWE Rhein-Ruhr Verteilnetz hat ihren Firmensitz im RWE-Gebäude an der Reeser Landstraße und ist einer der größten Verteilnetzbetreiber Europas. Hier fallen alle Entscheidungen für Planung, Bau, Betrieb und Instandhaltung der Strom- und Gasverteilnetze zwischen Wesel und Bad Kreuznach, Düren und Siegen. Das Regionalzentrum Niederrhein der RWE Rhein-Ruhr Netzservice mit Sitz in Wesel ist verantwortlich für den sicheren Betrieb der Netze und arbeitet dienstleistend für RWE Rhein-Ruhr Verteilnetz. Die Netzservicegesellschaft ist aber auch ein attraktiver Partner auf dem externen Markt für technische Dienstleistungen. Weitere wichtige Unternehmensbereiche wie die in Deutschland einmalige Großtransformatoren-Werkstatt, die RWE-Schaltleitung und -Netzsteuerstelle für die Sicherheit des Hoch-, Mittel- und Niederspannungsnetzes am Niederrhein sind ebenfalls in Wesel angesiedelt.

„Einspeisung aus regenerativ erzeugter Energie gestiegen“
Die steigende Einspeisung von regenerativ erzeugter Energie in das RWE-Stromnetz stellt hohe Anforderungen an das Unternehmen. Im Kreis Wesel hat RWE bis Ende 2009 rund 2.550 Anlagen mit einer installierten Leistung von 103 Megawatt an das Stromnetz angeschlossen. Damit hat sich die Zahl der Erneuerbare-Energien-Anlagen im vergangenen Jahr um 730 erhöht, was einer Steigerung von fast 40 Prozent entspricht. Photovoltaikanlagen haben den größten Anteil an der regenerativen Stromerzeugung im Kreis Wesel. Insgesamt wurden 2009 etwa 191 Millionen Kilowattstunden Strom in das Netz des Verteilnetzbetreibers eingespeist. Das entspricht dem durchschnittlichen jährlichen Stromverbrauch von etwa 48.000 Haushalten. Im Kreis Wesel zahlte RWE damit im vergangenen Jahr rund 29 Millionen Euro an die Anlagenbetreiber.

„RWE ist wichtiger Wirtschaftspartner und Investor“
Aus diesem Grund, aber auch zur weiteren Stärkung der Versorgungssicherheit, investiert RWE Rhein-Ruhr Verteilnetz im laufenden und kommenden Jahr jeweils 45 Millionen Euro in den Ausbau und die Instandhaltung ihrer Netze. Zum Beispiel werden in Hamminkeln für 1,5 Millionen Euro Freileitungen unter die Erde verlegt, Strommasten werden abgebaut. Neben einer optischen Aufwertung des Landschaftsbildes sind die Erdleitungen deutlich weniger störanfällig. Auch die Umspannanlage Voerde-Emmelsum wird für 700.000 Euro erneuert. Dabei vergibt RWE einen großen Anteil der Arbeiten an regionale Firmen und stärkt auf diese Weise die Wirtschaftskraft in der Region. „Wir machen die Stromnetze im Kreis Wesel mit hohem finanziellen Aufwand fit für die Zukunft. Die Investitionen, die derzeit auf den Weg gebracht werden, sind ein bedeutender Beitrag für die Zukunft des Wirtschaftsstandortes Wesel und des Kreises Wesel“, sagte Neuhaus.


„Ausbildungsquote deutlich über dem Bundesdurchschnitt“
In Wesel bildet RWE zurzeit 40 Auszubildende zu Kaufleuten für Bürokommunikation und Elektronikern für Betriebstechnik aus. Damit liegt der RWE-Standort mit einer Ausbildungsquote von acht Prozent deutlich über dem Bundesdurchschnitt (4,9 Prozent). Alle Auszubildenden erhalten nach ihrem Abschluss eine mindestens einjährige Anstellung bei RWE und haben so, mit ihrer hochwertigen Ausbildung plus Berufserfahrung, gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Auch andere Unternehmen schätzen die RWE-Ausbildung. So lernen zurzeit auch Azubis von Voerdal in Voerde, Setex-Textil in Hamminkeln und der Bundeswehr an der Reeser Landstraße. Die RWE-Ausbildung in Wesel pflegt außerdem einen intensiven Kontakt zu Schulen im Kreis Wesel. RWE-Ausbilder stehen Schülern mit Rat und Tat bei der Berufsfindung zur Seite und unterstützen Lehrer im Bereich Weiterbildung.

„Erste Ladesäulen für Elektroautos im Kreis Wesel“
In Wesel auf dem RWE-Gelände an der Reeser Landstraße und in Rheinberg an der Bahnhofstraße wird RWE in diesem Sommer die ersten Ladesäulen für Elektroautos im Kreis Wesel aufstellen. Damit ist RWE Rheinland Westfalen Netz Wegbereiter für das innovative Thema Elektromobilität und schafft die Voraussetzung für die Umsetzung des nationalen Entwicklungsplans, nach dem 2020 eine Million Elektroautos in Deutschland fahren sollen.

„LED-Pilotanlagen in Wesel und Hünxe“
RWE Rhein-Ruhr Verteilnetz investiert auch in die energiesparende LED-Technik („Licht emittierende Dioden“) bei der Straßenbeleuchtung. In Zusammenarbeit mit den Kommunen Wesel und Hünxe testet RWE in Pilotanlagen Leistungsfähigkeit, Energieeinsparung und Lebensdauer der LED-Technik. Auch die Akzeptanz des veränderten Lichts in der Bevölkerung wird untersucht.

„RWE unterstützt regionale Identität des Kreises“
RWE Rheinland Westfalen Netz ist Partner des Kreises Wesel und auch durch die Mitarbeiter tief in der Region verwurzelt. So sieht es das Unternehmen als seine gesellschaftliche Verantwortung, soziale oder kulturelle Projekte im Kreis Wesel zu unterstützen. Dabei werden große Veranstaltungen wie der „Weseler Winter“ oder das Kulturfestival „SINNfonie am Schloss“ in Wesel, der Hamminkelner Volkslauf oder die Ferienaktion „Energie ohne Grenzen“ in Xanten und Hünxe ebenso unterstützt wie kleinere Initiativen. Insbesondere das RWE-Projekt „Aktiv vor Ort“, bei dem das Unternehmen das ehrenamtliche Engagement der Mitarbeiter in ihren Heimatkommunen mit bis zu 2.000 Euro unterstützt, zeugt von der regionalen Verbundenheit. Im Kreis Wesel wurden auf diese Weise bereits 56 Projekte mit mehr als 90.000 Euro gefördert.
Zum symbolischen Preis von einem Euro „verkauft“ RWE Rheinland Westfalen Netz nicht mehr benötigte Turm-Umspannstationen an gemeinnützige Einrichtungen. So entsteht zum Beispiel in Schermbeck das kleinste Strommuseum der Welt in einer Turmstation, und in Wesel wird ein altes RWE-Gebäude zum Informations- und Sammelpunkt des Erlebnispfades „Natur-Arena“.

„Nach 100 Jahren Partnerschaft mit Wesel wünschen wir uns auch für die Zukunft eine Zusammenarbeit mit Perspektive“ beendete Neuhaus das Gespräch und lud noch einmal alle Weseler zum „Tag der offenen Tür“ im September ein.

Die RWE Rheinland Westfalen Netz AG mit Sitz in Essen ist Eigentümerin eines der größten Verteilnetze in Deutschland. Von Osnabrück bis Trier und von Wesel bis Siegen betreibt sie über Tochtergesellschaften Strom-, Gas- und Wassernetze. Eigene Gesellschaften bestehen für den Betrieb des Verteilnetzes, den Netzservice, die Gasspeicher und für die Entwicklung und den Betrieb von intelligenten Geräten zur Messung des Energieverbrauchs. Das Unternehmen ist an rund 70 regionalen und kommunalen Energieversorgern beteiligt und damit größte Gesellschaft für Beteiligungen im RWE-Konzern. RWE Rheinland Westfalen Netz beschäftigt 8.500 Mitarbeiter.

Für Rückfragen:´
Brigitte Hintzen-Elders
T 0201 12 49698
M 01622845832
E brigitte.hintzen@rwe.com


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