Philipp Moormann, Trainee als Projektingenieur

Stellenbezeichnung: RWE Technology International GmbH - Trainee Engineering and Consulting Services/Junior Project Engineer

Studium: Maschinenbau, Fachrichtung Energie- und Verfahrenstechnik

 

 

 


Was haben Sie vor dem Eintritt bei RWE gemacht?

Vor dem Traineeprogramm bei der RWE Technology International GmbH habe ich Maschinenbau mit der Fachrichtung Energie- und Verfahrenstechnik an der Ruhr-Universität Bochum studiert. Während meines Studiums war ich an verschiedenen Lehrstühlen als studentische Hilfskraft tätig, weil ich Spaß am praktischen Arbeiten habe und man dort sein Wissen aus den meist sehr theoretisch gehaltenen Vorlesungen direkt anwenden und vertiefen konnte. Da mich die Kraftwerkstechnik in meinem Studium immer fasziniert hat, nutzte ich die Chance meine Masterarbeit bei einem großen deutschen Anlagenbauer zu schreiben und untersuchte dort Maßnahmen zur Flexibilitäts- und Effizienzsteigerung von Braunkohlekraftwerken.

Warum haben Sie sich für RWE Technology International GmbH entschieden?

Weil mich die komplexe Technik und die Dimensionen von Kraftwerken immer wieder faszinieren und ich die sichere Umsetzung der Energiewende mitgestalten möchte. Außerdem möchte ich durch internationale Projekterfahrungen persönlich und fachlich wachsen.

Wie verlief das Bewerbungsverfahren bei der RWE Technology International GmbH?

Über ein großes Jobanzeigenportal bin ich auf die Ausschreibung der RWE Technology International aufmerksam geworden und habe mich direkt beworben, da die Programmbeschreibung sich sehr gut mit meinen Interessen deckte. Ich wollte nach dem Studium bewusst als Trainee in einem Unternehmen starten, da man durch die verschiedenen Stationen mehr Einblick erhält und sich ausprobieren kann. Der nächste Schritt war dann ein Telefoninterview, in dem es um die üblichen Themen eines Bewerbungsgespräches ging. Kurz danach erhielt ich die Einladung zum Assessment-Center, zu dem ich ziemlich aufgeregt erschien. Jedoch war ich überrascht wie offen und freundlich die Atmosphäre während des gesamten Tages war. Eine Totalüberwachung, von der man in einigen Interneteinträgen zu den Assessment-Centern anderer Firmen liest, gab es nicht und man wurde bereits mit der Einladung über alle Aufgaben informiert, die einen an diesem Tag erwarteten.

Wie ist das Traineeprogramm der RWE Technology International strukturiert?

Das Traineeprogramm dauert 18 Monate und ist in vier bis fünf Stationen unterteilt, von denen mindestens eine im Ausland liegt. Neben den Stationen nehmen die Trainees an sogenannten Lernplattformen teil, in denen es um die Förderung von Softskills geht und lernen den Konzern auf verschiedenen Exkursionen kennen. Eine Besonderheit des Programms ist das Mentoring durch eine Führungskraft des Unternehmens, mit der der Trainee verschiedenste Themen diskutieren kann. Außerdem gibt der Mentor zusätzliches Feedback zum Verhalten und Arbeiten im Unternehmen.

In welchem Bereich sind sie derzeit tätig?

Meine erste Traineestation ist die Maschinenbauabteilung der RWE Technology International GmbH. Diese Abteilung leistet Engineering-Dienstleistungen für alle mechanischen Komponenten des Kraftwerks (Kessel, Turbinen, Behälter, Fördertechnik) und ist für RWE aber auch externe Kunden tätig. Derzeit unterstütze ich die Kollegen in der Projektarbeit und arbeite mich parallel in zwei Programme zur Kesselberechnung ein. Ab Mai werde ich meine nächste Station im Kraftwerk Ibbenbüren beginnen und dort den Kesselingenieur bei den Revisionsarbeiten unterstützen.

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