09.02.2010: Tag 1 auf der E-World
11.00 Uhr: „Wettbewerb um Strom- und Gasnetze“
Wie wichtig ist eine Partnerschaft?
Was passiert mit den Strom- und Gasnetzen? Das ist für viele Städte und Gemeinden ein brandaktuelles Thema. Schließlich läuft in den kommenden drei Jahren rund die Hälfte aller Netzkonzessionen aus. Dann stellt sich für kommunale Entscheider die Frage: Sollen Strom und Gas weiterhin durch einen privaten Energieversorger in die Haushalte geleitet werden, oder will die Kommune selbst das Strom- und Gasnetz mit Stadtwerken betreiben?
Längst ist die Diskussion um das Für und Wider politisch aufgeheizt. Eher beeinflussen politische Ziele als rationale Argumente die Entscheidung und manchmal durchschaut nicht jeder Akteur die komplexe Thematik.So offenbaren sich im Dialog von Kommunen und RWE immer wieder Missverständnisse: Manch ein Befürworter des Rückkaufs der Netze nimmt an, dass die Kommunen durch den Erwerb der Netze gleichzeitig auch Kunden gewinnen. Das ist jedoch fraglich, denn im Zuge der Entbündelung werden Netz und Vertrieb getrennt. Im schlechtesten Fall würden Stadtwerke nur ein Nutzungsentgelt für das Netz erhalten und müssten über kostenintensives Marketing Kunden akquirieren. Ein hochkomplexes Thema, das am RWE Stand heiß diskutiert wird.
12.00 Uhr: „E-Mobility für Stadtwerke“
Mit RWE das „Tanken“ der Zukunft gestalten
Jeder kennt sie, aber kaum einer fährt sie: Elektroautos. Ein entscheidender Grund dafür ist die noch unzureichende Infrastruktur. Ohne ein flächendeckendes Netz von Ladestationen stellt das umweltfreundliche Elektromobil für die meisten Leute keine Alternative zum Auto mit Verbrennungsmotor dar.
RWE investiert deshalb in Technologieentwicklung und in den Aufbau von Infrastruktur in Gestalt von Ladestationen. Allem voran steht das Modellprojekt in Berlin, wo bis Ende 2010 insgesamt 500 Ladepunkte installiert werden.
Für viele Stadtwerke ist die Realisierung von E-Mobility mit großen Herausforderungen verbunden. Dennoch, der Dringlichkeit des Themas sind sich die lokalen Stromversorger bewusst. RWE will die Stadtwerke auf ihrem Weg zur klimafreundlichen Mobilität unterstützen, und sie an der Expertise teilhaben lassen, die sich der Energiekonzern bereits erarbeitet hat. Denn eines ist sicher: nur wenn die Anzahl der elektrischen Ladestationen wächst, wird auch die Zahl der Verbraucher steigen, die sich für E-Mobility entscheiden und so zu einer umweltfreundlichen Zukunft auf Deutschlands Straßen beitragen.
14.00 Uhr: „Die neue RWE Business Welt“
Unser Angebot für Geschäftskunden
Attraktive Angebote, Service und Transparenz: All das wünschen sich Unternehmen bei dem komplexen Thema Energienutzung. Mit dem Relaunch der „Business Welt“ erfüllt RWE seinen Geschäftskunden diese Wünsche. Mit neuen Tools, wie dem Lastgang-Online, können Geschäftskunden ihren Energieverbrauch auf Tagesbasis online abrufen. So werden Lastspitzen sichtbar und die Kunden können gemeinsam mit ihrem Energiemanager überlegen, wie der Energieverbrauch optimiert werden kann.
Innovative Angebote in der „Business Welt“ ermöglichen im zweiten Schritt die Optimierung der Energielieferverträge. Das Stromangebot „RWE Vario Business Strom“ etwa passt sich starken Verbrauchsschwankungen an und gibt so einen optimierten Energiepreis an den Kunden weiter. Darüber hinaus informiert die „Business Welt“ über interessante Langfristprodukte wie „RWE Fonds Strom“ oder das Festpreisprodukt „RWE Garant Business Erdgas“. Den Zugang zur „RWE Business Welt“ erhalten Geschäftskunden über den Energiekatalog oder im Internet.
15.00 Uhr: „Gas für Industrieunternehmen“
Innovative Gasprodukte der RWE Supply & Trading
Im Zuge der Finanzkrise ist die Gasnachfrage bei Industrieunternehmen stark eingebrochen. Dieser Nachfragerückgang macht es erforderlich, dass bestehende Verträge angepasst und bereits beschaffte Gasmengen weiterverkauft werden. Flexibilität bei Gasprodukten ist also gefragt.
Gleichzeitig ist der europäische Großhandelsmarkt für Gas in den letzten Jahren stetig liquider geworden und die Marktzugangsbedingungen wurden vereinfacht. Die Gaspreise sind sehr volatil und haben seit ihren Höchstkursen im Sommer 2008 um bis zu 70 Prozent nachgegeben.
Auf diese in den letzten Jahren enorm gewachsenen Herausforderungen des Gasmarktes hat RWE Supply & Trading reagiert: Sowohl langfristig mit dem Bau der Nabucco-Pipeline und Aktivitäten im Flüssigerdgas-Geschäft als auch kurzfristig mit innovativen und flexiblen Gasprodukten für Industriekunden.
16.00 Uhr: Presentation
„The Nabucco Pipeline“
Warum brauchen wir Nabucco? Hier gibt es in einem Special mehr Infos:
17.00 Uhr: „SmartHome“
Das Zuhause von morgen – intelligent und ferngesteuert
Der Wecker klingelt, zeitgleich fahren die Jalousien hoch und die Heizung läuft an. Ein „Haus mit Kopf“ sozusagen, ein „SmartHome“. Dieses Konzept hört sich an wie eine Zukunftsidee, ist es jedoch nicht. Als Vorreiter setzt RWE das Konzept in die Tat um!
Schon im Herbst 2010 soll das System für Kunden verfügbar sein.
Im „SmartHome“ ist die gesamte Haustechnik an eine zentrale Kommunikationseinheit angeschlossen. Diese wiederum verfügt über einen Internetzugang, der es ermöglicht, mit einem Smartphone auf alle Funktionen im Haus via Handy zugreifen zu können.
Doch das System ist nicht nur auf mehr Komfort, Flexibilität und Sicherheit ausgelegt: Das Konzept ermöglicht eine hohe Energieeffizienz. Wird zum Beispiel das Fenster geöffnet, so kann die Heizung so programmiert werden, dass sie sich automatisch drosselt.
Ein System, das durch RWE heute schon aus der Zukunft in die Gegenwart geholt wird.


