11.02.2010: Tag 3 auf der E-World
10.15 Uhr: „Unbundling“
Aktuelle Erfahrungen und Einblick in die neuen Marktrollen
Das Energiewirtschaftsgesetz schreibt Energieversorgern die Trennung der Bereiche „Netz/Erzeugung“ und „Vertrieb“ vor und zwingt sie somit auch, die einzelnen Bereiche in eigenständige Gesellschaften auszugliedern. Damit müssen auch alle Prozesse und Datensysteme innerhalb der Unternehmen getrennt werden.
Der Grundgedanke hinter dem „Unbundling“ ist, Netzbetreibern gegenüber reinen Energielieferanten keine Vorteile zuzugestehen und für gleiche Marktchancen zu sorgen. Die RWE Tochtergesellschaft EnviaM, der führende Energiedienstleister in den neuen Bundesländern, hat den Prozess des Unbundlings mit dem IT-Unternehmen GISA GmbH bewerkstelligt und behauptet damit eine Vorreiterrolle.Zwei Jahre lang waren insgesamt 300 Mitarbeiter in den Prozess involviert, täglich haben mindestens 60 Kollegen daran gearbeitet. Ein Aufwand, der vielen Energieversorgungsunternehmen noch immer bevorsteht: Am 1. Oktober 2010 müssen alle EVUs, darunter allein 900 Stadtwerke in Deutschland, das Unbundling vollzogen haben.
11.00 Uhr: „Offshore-Windparks“
Großkraftwerke auf dem Meer sichern die Energieversorgung von morgen
Der Großteil der europäischen Windenergie stammt heute noch aus Anlagen zu Lande. In den kommenden Jahren werden gigantische Offshore-Windparks hinzukommen. Diese bieten wesentliche Vorteile: eine zumeist höhere Akzeptanz in der Bevölkerung und eine bessere Windausbeute, da auf dem offenen Meer die Winde stärker und gleichmäßiger wehen. Dies wird langfristig zu niedrigen Kosten in der Stromerzeugung führen. Bis dahin sind allerdings große Herausforderungen an Technik und Material zu meistern. Die Windenergieanlagen werden in bis zu 40 Meter Wassertiefe aufgestellt. Der teilweise bis zu 100 Kilometer vor der Küste erzeugte Strom muss über eine Anbindung an das Stromnetz zum Verbraucher transportiert werden.
Sehen Sie hier ein Video: Stürmisches Wachstum vor der Küste.
Mehr Videos im Filmarchiv von RWE Innogy
12.00 Uhr: „Energieangebote für Geschäftskunden“
Gemeinsame Lösungen für ihren Bedarf
Attraktive Angebote, Service und Transparenz: All das wünschen sich Unternehmen beim komplexen Thema Energieeinkauf.
RWE bietet hierfür in der neu an den Start gegangenen „RWE Business Welt“ zielgerichtete Informationen und innovative Tools an, die unter anderem auch dem Innovationsführer 3M wertvolle Unterstützung geboten haben und weiterhin bieten.
Neben zahlreichen Energieeinsparprojekten und Informationsveranstaltungen wurden in der Neusser Unternehmenszentrale sowie an allen Werksstandorten fünfköpfige Energieteams ins Leben gerufen, deren Hauptaugenmerk auf einer kontinuierlichen Verbesserung der Energieeffizienz liegt.
RWE hat diese Teams umfangreich und mit innovativen Energieprodukten unterstützt: Durch eine online abrufbare, detaillierte Lastganganalyse und eine umfassende Energieberatung konnte RWE dazu beitragen, dass der Energieverbrauch in 2009 gegenüber dem Vorjahr um etwa 18 % (Strom und Gas) gesenkt wurde.
14.00 Uhr: „Karriere bei RWE“
VoRWEg-Geher-Gesucht
Mathematiker, Meteorologen, Theologen – die arbeiten bestimmt nicht bei RWE. Doch, das tun sie!
Der Energiekonzern beschäftigt über 66 000 Mitarbeiter und ist so hoch spezialisiert, dass längst nicht nur Ingenieure, Mechaniker und Kaufleute bei RWE beschäftigt sind. In der Gesprächsrunde kommen vier Mitarbeiter zu Wort und berichten über ihren Job bei RWE.
Dirk Bennert ist Personaler bei RWE Supply & Trading und dort unter anderem dafür zuständig, jene Leute einzustellen, die unten auf dem Teppich der Gas- und Strombörse Millionen verschieben. Wie ist er zu diesem Job gekommen? Dr. Inken Braunschmidt leitet in ihrer Freizeit als Skipperin ein Frauen-Segelteam, und hat schon Regatten in allen Winkeln der Weltmeere bestritten. Bei RWE berät sie das Topmanagement bei strategischen Unternehmensentscheidungen und gestaltet die Entwicklung des Energie-Riesen mit.


