Dustin Vennemann, Trainee als Projektingenieur


Stellenbezeichnung: RWE Technology International GmbH - Trainee im Bereich Engineering and Consulting Services

Studium: Maschinenbauingenieur, Vertiefungsrichtung Energie- und Verfahrenstechnik

 

 

 



Vor dem Berufseinstieg

Im September 2016 habe ich meinen Master in Maschinenbau mit Vertiefung auf Energie- und Verfahrenstechnik an der Ruhr-Universität Bochum erlangt. Bevor es in die Arbeitswelt ging stand noch eine einmonatige Reise nach Asien an, um die Kultur und die Menschen dort kennenzulernen und die aufregenden Länder in Fernost zu entdecken. Damals wusste ich bereits, dass ich eine gewisse Reisebereitschaft auch für meinen zukünftigen Job bei der RWE Technology International GmbH (RWE TI), welche weltweit agiert, mitbringen muss.
 
Meine ersten 100 Tage im Unternehmen

Die erste Projektstation, die ich im Rahmen meines 18-monatigen Traineeprogramms absolvierte, sollte allerdings gleich vor der Haustür in Essen sein. Dort begann ich im November 2016 das Traineeprogramm im Bereich Engineering. Die Kollegen machten mir den Einstieg wirklich leicht. Vom ersten Tag an wurde ich in die Projektteams integriert und mir wurden verschiedenste spannende und herausfordernde Aufgaben aufgetragen. Schnell war eigenverantwortliches Handeln gefragt und ich durfte früh Verantwortung übernehmen.

Die Projekte bei der RWE TI sind dabei breit gestreut und sehr abwechslungsreich. Mit den Projektteams beschäftigte ich mich unter anderem mit der Machbarkeit einer der weltweit größten Trinkwasseraufbereitungsanlagen in Dubai und parallel dazu mit der Optimierung der eigenen inländischen Kraftwerksflotte. Den Spagat zwischen verschiedenen Projekten zu schaffen und zu priorisieren, was wann zu erledigen ist, gehört zu den Herausforderungen im Projektgeschäft. Im Nu fühlte ich mich als vollwertiges Mitglied in den Projektteams, wurde trotz meines jungen Alters und der noch geringen Erfahrung wertgeschätzt und ernst genommen. Trotzdem waren die stets freundlichen und hilfsbereiten Kollegen immer bereit, wenn ich sie mit Fragen löcherte, mir noch unbekannte Sachverhalte ausführlich und verständlich zu erklären.

Aktuell während meiner zweiten Projektstation im Rahmen des Traineeprogramms im Braunkohlekraftwerk Weisweiler erfahre ich ebenfalls eine große Bereitschaft, Wissen an mich weiterzugeben. Hier bekomme ich das Tagesgeschäft mit, erlebe worauf es ankommt bei der Energieerzeugung, welche Komponenten dabei zu Problemen führen können und wie Reparatur- und Wartungsarbeiten ablaufen. Zudem betreue ich unterschiedliche Projekte, die sich mit der Wasserversorgung und der Abwasserentsorgung des Kraftwerks befassen.

Besonders eindrucksvoll sind die Dimensionen eines Großkraftwerks. Anlagenteile, die auf Plänen oftmals nur als kleines Kästchen dargestellt sind entpuppen sich als gigantisch und bieten Platz für ein mehrstöckiges Wohnhaus. Auch die enormen Ströme, die durchgesetzt werden oder die gewaltigen Drücke und Temperaturen, denen die Werkstoffe teilweise ausgesetzt sind, faszinieren mich noch immer. Wichtig bei Untersuchungen oder Optimierungsmaßnahmen ist immer, dass dabei der Gesamtprozess betrachtet wird. Das Kraftwerk muss als ein „Organismus“ gesehen werden, der nur als Ganzes funktioniert.

 
Das schätze ich besonders an meinem Beruf und dem Traineeprogramm

Das Tolle an dem Job als Projektingenieur ist, dass die Projekte sehr abwechslungsreich sind und kein Tag wie der andere ist. Bei der RWE TI agieren wir sehr flexibel und im Kollegium unterstützen wir uns immer gegenseitig. Es ist ein sehr positiver Teamspirit zu spüren, weil alle gemeinsam am Projekterfolg arbeiten. Außerdem ist es überaus spannend, die Herausforderungen des Energiesektors der Zukunft zu meistern. Wenn man Großes bewegen und die Zukunft aktiv mitgestalten möchte ist man bei der RWE TI genau richtig.

Im Rahmen des Traineeprogramms besteht zusätzlich die Chance, in unterschiedlichste Bereiche reinzuschnuppern und bei Projekten jeglicher Art mitzuwirken. Auf diese Weise lerne ich das Unternehmen sowie die Energiebranche bestmöglich kennen und baue mir ein konzernweites Netzwerk auf. Zudem gibt es ein Begleitprogramm, bei dem in Intensivseminaren Verhandlungsgeschick, Präsentationstechniken, unternehmerisches und strategisches Denken, Soft Skills und vieles mehr vermittelt werden. Zusätzlich hat jeder von uns insgesamt sechs Trainees bei der RWE TI einen persönlichen hochrangigen Mentor, der einem im Verlauf des Traineeprogramms unterstützt und jederzeit mit seinem Wissen und seiner Erfahrung mit Rat und Tat zur Seite steht. Das Mentoring und die Workshops sind wertvolle Bestandteile des Traineeprogramms und runden dieses als idealen Berufseinstieg bei der RWE TI ab.