- Unternehmen investiert für das Projekt 113 Millionen Euro
- Firmen aus der Region werden beteiligt
RWE Power hat heute mit der Verlegung der Hambachbahn im Bereich des Tagebaus Hambach begonnen. Zusammen mit der Bürgermeisterin der Stadt Kerpen, Marlies Sieburg, hat Dr. Lars Kulik, Leiter Tagebauplanung, das Projekt gestartet. In den nächsten fünf Jahren wird RWE Power über 113 Millionen Euro in die Verlegung der werkseigenen Schwerlastbahn investieren. „Um den Transport der Rohbraunkohle aus dem Tagebau Hambach zu unseren Kraftwerken für morgen sicherzustellen, müssen wir bereits heute mit der Verlegung der Hambachbahn beginnen“, erläuterte Kulik. Ab 2014 wird der fortschreitende Tagebau die alte Bahnlinie bergbaulich in Anspruch nehmen.
Die neue 15 Kilometer lange Gleistrasse wird ab 2013 Teil des über 300 Kilometer langen Schienennetzes der RWE Power. Damit ist das Unternehmen der größte private Eisenbahnbetreiber in Deutschland. Die neue Trasse wird durchgängig in einer sogenannten Einschnittslage, das heißt im Schnitt rund zwölf Meter tief, zweigleisig elektrifiziert und mit neuester Signal- und Stellwerktechnik ausgestattet. „Durch die Tieflage der neuen Eisenbahnstrecke wird die Geräuschentwicklung der Hambachbahn auf ein Minimum reduziert“, erklärte Kulik.
Die Arbeiten an der neuen Strecke haben bereits begonnen. Bei der Vergabe von Aufträgen im Rahmen der Bahnverlegung ist RWE Power bestrebt, Unternehmen aus der Umgebung zu berücksichtigen. So konnte bereits ein erstes Baulos in Höhe von 2,5 Millionen Euro an zwei Firmen aus NRW vergeben werden. „Wir möchten gerne die gesamte Investitionssumme an Unternehmen in NRW und vor allem in der Region vergeben und fordern daher alle interessierten Firmen auf sich zu beteiligen“, so Kulik. Interessierte Unternehmen können sich dabei über das Internetportal der RWE Power bewerben.
Mit dieser Vorgehensweise unterstreicht RWE Power einmal mehr seine Verbundenheit zum rheinischen Revier. Das Unternehmen ist mit einer jährlichen Auftragsvergabe in Höhe von über 700 Millionen Euro ein wesentlicher Wirtschaftsfaktor in der Region und einer der größten Arbeitgeber. Über 11.000 Arbeitsplätze bei RWE Power und über 28.000 bei Dienstleistern und der Zuliefererindustrie in NRW werden so von der heimischen Braunkohlenförderung und -verstromung im Revier langfristig gesichert.
Für Rückfragen: Manfred Lang Presse T 0201/12-22544
Lieferantenkontakt: www.rwe.com/generator.aspx/rwe-power-icw/unternehmen/kontakt/language=de/id=65524/lieferantenkontakt-page.html
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